Fragile - A Ghost Story
F R A G I L E
A GHOST STORY
E 2005 / O: „Fragile“ / Prod.: Filmax Entertainment, Castelao Productions, Just Films, Future Films
Regie: Jaume Balagueró / Musik: Roque Banos / Kamera: Xavi Giménez / Schnitt: Jaume Martà / Ausf. Prod.: Julio Fernández, Carlos Fernández / Prod.: Julio Fernández, Joan Ginard / Buch: Jaume Balagueró, Jordi Galcerán
Darsteller: Calista Flockhart (Amy Nicholls), Richard Roxburgh (Dr. Robert Marcus), Elena Anaya (Helen Perez), Gemma Jones (Mrs. Folder), Yasmin Murphy (Maggie), Colin McFarlane (Roy), Michael Pennington (Marcus), Daniel Ortiz (Matt), Susie Trayling (Susan), Lloyd F. Booth Shankley (Simon), Michael Gatward (David), Scarlet Carey (Emma), Ivana Baquero (Mandy) sowie Cameron Antrobus, Olivia Bjork, Fergus Riordan, Arthur Rogers, Karmeta Cervera, Freda Dowie, Matyelok Gibbs u.a.
Die junge Krankenschwester Amy (Calista Flockhart) kommt auf die kleine englische Insel Wight, wo sie ihre neue Stelle antritt – und das ausgerechnet im alten, baufälligen „Mercy Falls“-Hospital, das kurz vor der Räumung steht. Die Kartons sind schon gepackt, das Telefon abgestellt, während sich das kleine Ärzte- und Schwesternpersonal um die wenigen, auf die Evakuierung wartenden Kinderpatienten kümmert.
Während Amy gerade dabei ist, ihre traumatische Vergangenheit hinter sich zu lassen, stößt sie auf immer merkwürdigere Vorkommnisse. Kinder, die in ein anderes Krankenhaus verlegt werden sollen, erleiden plötzlich Knochenbrüche, für die es keine Erklärung gibt. Genauso wenig für die mysteriösen Vorkommnisse, die sich nachts, wo eigentlich alles schlafen sollte, auf den Fluren und in den Zimmern ereignen. Als sie ihre Vorgängerin, die so plötzlich den Dienst quittierte, aufsuchen möchte, kann sie nur noch die Nachricht von ihrem Tod entgegen nehmen. Schnell findet Amy Zutrauen zu dem schwierigen Mädchen Maggie, welches ihr von Charlotte, dem „mechanischen Mädchen“, das nachts durch die finsteren Gänge schleicht, erzählt.
Bei keinem findet sie Gehör, auch der Arzt Dr. Roberts (Richard Roxburgh) schenkt ihren Worten wenig Glauben. So begibt sich Amy ins abgesperrte 2. Stockwerk, das schon seit vielen Jahren geschlossen ist. Und die Dinge des Grauens nehmen ihren Verlauf...
Ein weiterer Genre-Beitrag aus den spanischen Filmax-Studios des vielbeschäftigten Julio Fernández, ab jetzt ohne Beteiligung von Brian YuznaÂ’s Fantastic Factory, die sich als europäische Genreschmiede nicht wirklich behaupten konnte – der Vertrag wurde ganz offensichtlich nicht verlängert.
Geblieben ist Jaume Balagueró, der mit seinem aufwühlend-beunruhigenden THE NAMELESS (1999) für Aufmerksamkeit sorgte und sich nach DARKNESS (2002) erneut dem Ghost-House-Movie zuwendet.
Mehr noch als in seinen Vorgängern verzichtet das 1968 geborene Regietalent auf allzu häufige und grobe Schockeffekte, bei Balagueró schleicht sich das Grauen langsam ein...
Davon abgesehen setzt er einmal mehr auf bewährte Zutaten und Handlungsabläufe: Mitarbeiter, die jahrelang in dem Krankenhaus arbeiteten und wirklich noch nie etwas merkwürdiges festgestellt haben und dann kommt so eine von ihrer eigenen Vergangenheit geplagte Krankenschwester, die allerlei seltsame Dinge gesehen haben will: Unheimliche Geräusche, eine Stimme am Telefon, der Fahrstuhl des Grauens und irgend etwas Schreckliches unter der Bettdecke, wo eigentlich gar nichts ist. Ganz auf sich allein gestellt kommt Amy, die zufälligerweise so aussieht wie Ally McBeal, nach und nach dem schrecklichen Geheimnis des „Mercy Falls“-Hospitals auf die Spur, das im relativ kurz gehaltenem Finale für die einen mehr, für die anderen weniger überraschend ausfallen dürfte.
· Die Welt ist ein Dorf: Richard Roxburgh und Elena Anaya, die eine Krankenschwester spielt, waren zuvor in Stephen Sommers Big-Budget-Trash VAN HELSING (2004) zu sehen.
· Eine kleine, aber letztlich doch tragende Rolle spielt die 1994 geborene Ivana Baquero, die man zuvor bereits in ROMASANTA und ROTTWEILER (beide 2004) erleben konnte. Ganz groß rauskommen wird sie sicherlich als Ofelia in Guillermo del ToroÂ’s heiß erwartetem PANÂ’S LABYRINTH (2006)
· „Atmosphärisch schön gemacht mit solider Kameraarbeit und bewährten Gruseleffekten, aber leider eben nur fast ein gelungener Film.“ (VIRUS #14)
Anbieter: Splendid
Bild: 2,35:1 (anamorph, 16:9)
Ton: Deutsch & Englisch jeweils in DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Regionalcode: 2
TV-Norm: PAL
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16
DVD 1: Hauptfilm (97 Min.)
Diverse Trailer
DVD 2 (Bonus):Featurette (ca. 7 Min.)
B-Roll (ca. 9 Min.)
Making Of (21 Min.)
3 TV-Spots (30 s)
Die Special Limited Edtion gibts im Stahlschuber. Das nicht unbedingt als umfangreich zu bezeichnende Bonusmaterial hätte sicherlich auch auf einer DVD Platz gefunden.
Teilen

| < Zurück | Weiter > |
|---|
Aktualisiert (Montag, den 26. März 2007 um 20:52 Uhr)

















