Descent
D E S C E N T
USA 2005 / O: „Descent“ / AT: „Feuerhölle“ / Laufzeit: 86 Min. / FSK: ab 12
Regie: Terry Cunningham / Musik: Sean Murray / Kamera: Thom Best /Ausf. Prod.: Tom Berry, Richard Schlesinger / Buch: Michael Murphy [= Michael Konyves]
Darsteller: Luke Perry (Dr. Jake Rollins), Natalie Brown (Jen), Michael Dorn (General Fielding), Rick Roberts (Dr. Palmer Drake), Mimi Kuzyk (Marsha Crawford), Brandi Ward (Dr. Karen West), Michael Teigen (Black), Mike Realba (Decker), Adam Frost (Captain Hayward) sowie James Downing, Jefferson Brown, Martin Roach, J. C. Kenny
Die Erde droht mal wieder auseinander zu fliegen in diesem aalglatt-billigen TV-Weltuntergangsdrama, das Jon Amiels unterhaltsame Katastrophenfilm-Filmkatastrophe THE CORE nahezu identisch kopiert.
Durch nukleare Bohrungen im Inneren der Erde kommt es zu Plattenverschiebungen, die sich auf der Oberfläche entsprechend bemerkbar machen. Schuld sind mal wieder streng geheime Regierungsexperimente, hinter denen karrieregeile Militär-Fuzzis (Mimi Kuzyk und „Mr. Worf“ Michael Dorn) stecken. Die Folgen: Allerlei seismische Vorgänge unter der Erde! Überall Vulkanausbrüche! Erdbeben! Häuser und Brücken bröckeln – halten jedoch stand, da es für einen kompletten Einsturz (das darf man aber in Filmen dieser Art wenigstens erwarten!) mangels Budget und PC-Leistungskapazität ganz offensichtlich nicht gereicht hat. Aus der Erde kommen Magma und Lava wie ein zähflüssiger Computer-Brei angekleckert. Also schickt man eine mit hochkarätigen Wissenschaftlern (darunter Luke Perry!) bemannte High-Tech-Kapsel weit, weit ins Erdinnere, wo sie mit einer nuklearen Bombenladung das Gleichgewicht wieder herstellen sollenÂ…
Im sterilen TV-Look führt das dann zu den üblichen unsinnigen Verwicklungen, wie wir sie speziell aus dem „großen Vorbild“ THE CORE kennen – nur eben um ein vielfaches billiger und schlechter.
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Aktualisiert (Freitag, den 09. November 2007 um 05:14 Uhr)

















