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                              D R A C U L A  ’79

 GB 1979 / O: „Dracula“ / Laufzeit: 104 Min. / FSK: ab16 

Regie: John Badham / Musik: John Williams / Kamera: Gilbert Taylor / Buch: W. D. Richter / LV: Bram Stoker / FX: Albert Whitlock 

Darsteller: Frank Langella (Dracula), Laurence Olivier (Van Helsing), Donald Pleasence (Seward), Kate Nelligan (Lucy), Trevor Eve (Harker), Jan Francis (Mina), Tony Haygarth (Renfield) sowie Janine Duvitzki, Teddy Turner, Sylvester McCoy, Kristine Howarth, Joe Belcher u.a.

 

Bildstarke Verfilmung des klassischen Vampir-Mythos, wobei John Badham (WARGAMES; DAS FLIEGENDE AUGE; DROP ZONE) sowohl Bram Stoker’s Romanklassiker als auch das Bühnenstück von Hamilton Deane als Vorlage nahm. Zuletzt geschah das 1930 in der legendären Tod-Browning-Verfilmung mit Bela Lugosi.

Der transsilvanische Graf Dracula (Frank Langella) kommt nach England, wo er sein neues Heim beziehen will – ein altes Schloß in unmittelbarer Nachbarschaft mit der Irrenanstalt des Psychiaters Seward (HALLOWEEN-Legende Donald Pleasence). Bei einem Abendempfang lernt er Sewards Tochter Lucy (Kate Nelligan) und ihre kränkliche Freundin Mina kennen, welche sofort Draculas Charme unterliegt und in seinen Bann gerät. In der folgenden Nacht geschieht das Unvermeidliche: Mina wird von dem blutdürstigen Vampir gebissen und getötet. Ihr Leichnam verschwindet jedoch nach der Beerdigung. Seward verständigt Minas Vater, Professor van Helsing (Laurence Olivier). Nachdem auch Lucy in den Bann Draculas gerät, macht sich ihr Verlobter, der Anwalt Jonathan Harker, zusammen mit Van Helsing und Seward daran den Blutsauger unschädlich zu machen. 

Badham setzt mehr auf das Drama im Horror, was sich in der opernhaften Ausstattung, den prunkvollen Kostümen und der opulenten, atmosphärischen Inszenierung wiederspiegelt. Auch betont er mehr als je zuvor die tragische Seite Draculas, die ihn als stolzes Adelsgeschlecht und Letzter seiner Rasse beschreibt.

  • „Als Manko sind neben der spannungslosen Handlung in erster Linie die teilweise deplazierten Akteure zu nennen.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)

  • „Bis auf einige rigide Kürzungen ist dies eine relativ werkgetreue und stilvolle Neuverfilmung des alten Mythos’, wobei einige Sequenzen die fast wehmütigsten Überzeichnungen der tragischen Momente im Leben der Titelfigur beinhalten, die jemals auf Zelluloid gebannt wurden.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)

 


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Aktualisiert (Donnerstag, den 04. Oktober 2007 um 01:13 Uhr)

 
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