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D   O   M   E       4

„Denn wenn die Dinge für mich unangenehm werden, werden sie äußerst unangenehm für diejenigen, die um mich herum sind." (Bruce Campbell als Alex Windham)

USA 1996 / O: „Assault on Dome 4” / AT: „Chase Moran“ / Prod.: Avatar Filmworks / Länge: 90 Min. / FSK: ab 18 

Regie: Gilbert Po / Musik: Peter Waldman / Kamera: David MacKay / Schnitt: Kirk Mori / Ausf. Prod.: Harry Shuster, Jordan Belfort / Prod.: Brian Shuster, James Ian Lifton / Buch: Hesh Rephun 

Darsteller: Bruce Campbell (Alex Windham), Joseph Culp (Chase Moran), Joceclyn Seagrave (Lili Moran), Brion James (Chairman), Ray Baker (Dan Block), Jack Nance (Mellow), James Lew (Quaid), Mark Bringleson (Sigmund) sowie Jay Arlen Jones, Shawn Hoffman, Rudolf Weber, Matthew Chontos u.a.

Eigentlich wollte Chase Moran (Joseph Culp) nur seine Frau Lili (Joceclyn Seagrave) auf der Forschungsstation Dome 4 besuchen. Doch bevor er seine Gattin im Arm halten kann, muss er den ausgebrochenen Psychopathen Alex Windham (Bruce Campbell) beseitigen, der mit seiner Terroristen-Gang den Forschungskomplex in Beschlag genommen hat... 

Dieser tumben Sci-Fi-Actionplotte merkt man die preisgünstige TV-Herkunft sofort an, stellenweise krankt ASSAULT ON DOME 4 derart an seiner biederen Optik, daß man sich in den furchtbaren 80ern wieder zu finden glaubt. Ziemlich rückschrittlich für einen Film aus den 90ern, der seine lausigen Raumschiff-Szenen mit ermüdenden Ballereien in den tristen Gängen der Studiokulissen-Forschungsstation Dome 4 zu übertünchen versucht. Das einzig prickelnde an diesem Film war für mich mein rechtes Bein, das eingeschlafen ist. Einziges Highlight ist mal wieder Bruce Campbell, der so herrlich im Overacting schwelgt (Was bleibt einem Schauspieler in solchen Filmen auch anderes übrig?) und das einsame Plus dieses in die Zukunft gesetzten, primitiven STIRB LANGSAM-Vehikels ist.  Offensichtlich hat er Spaß daran, in billigen Billigfilmchen die Sau raus zu lassen (siehe TERMINAL INVASION). Gegen ihn sieht Joseph Culp (FIRESTORM, 1995; APOLLO 13; 1996) als langweiliger Einzelkämpfer mit Bruce-Willis-Komplex und Hirntot-Abo ziemlich armselig aus. In kleineren Nebenrollen gibt’s ein Wiedersehen mit zwei unvergessenen Genre-Stars: Brion James (BLADE RUNNER, 1982; THE PLAYER, 1992) und David-Lynch-Star Jack Nance (ERASERHEAD, 1977; DUNE – DER WÜSTENPLANET; 1984). Ansonsten tut’ mir leid, lieber Gilbert Po, aber dein Film ist voll für den Arsch. 

  • „Da auch die behäbige Inszenierung und die 08/15-Actionelemente wenig Freude aufkommen lassen, bleibt für den geneigten Fan lediglich ein willkommenes Wiedersehen mit TANZ DER TEUFEL-Star Bruce Campbell.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)


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Aktualisiert (Montag, den 27. August 2007 um 00:31 Uhr)

 
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