Home Alle Filme auf einmal B Beverly Hills Cop III

postheadericon Beverly Hills Cop III

Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

 

USA 1994 / O: "Beverly Hills Cop III" / Prod.: Paramount Pictures / Laufzeit: 104 Min. (Kino, uncut) / FSK: ab 16
 
Regie: John Landis / Musik: Nile Rodgers / Kamera: Mac Ahlberg / Schnitt: Dale Beldin / Ausf. Prod.: Mark Lipsky / Prod.: Mace Neufeld, Robert Rehme / Buch: Steven E. DeSouza, basierend auf Charakteren kreiert Danilo Bach und Daniel Petrie Jr.
 
Darsteller: Eddie Murphy (Axel Foley), Judge Reinhold (Det. Billy Rosewood), Hector Elizondo (Flint), Stephen McHattie (Steve Fulbright), Timothy Carhart (Ellis DeWald), John Saxon (Orrin Sanderson), Theresa Randle (Janice), Bronson Pinchot (Serge), Alan Young (Onkel Dave), Al Green (Minister), Joey Travolta (Giolito), Lindsey Ginter (Holloway), Michael Bowen (Fletch), Jon Tenney (Levine), Louis Lombardi (Snake), Rick Avery (Cline), Jimmy Ortega (Rondell), Gil Hill (Insp. Douglas Todd), Hattie Winston (Mrs. Todd), Dan Martin (Cooper), Julie Strain (Annihilator Girl), Cameos: George Lucas (enttäuschter Mann im Vergnügungspark), Joe Dante (Gefängniswärter), Ray Harryhausen, Arthur Hiller, Robert Sherman, Forrest J. Ackerman [ungenannt] (Bargäste), Barbet Schroeder (Mann im Porsche), John Singleton (Feuerwehrmann), Peter Medak (Mann an der Ecke), Martha Coolidge (Sicherheitsfrau) sowie Eugene Collier, Ray Lykins, Tim Gilbert, Fred Asparagus, Steven Banks u.a.
 
 
Natürlich kann man sich jetzt an dieser Stelle fragen: Was will der denn hier? Eddie Murphy, die olle Kodderschnauze, hat inzwischen auch nur noch eine Daseinsberechtigung als abgewracktes 80er-Jahre-Relikt, zu dessen besseren Filmen Walter Hills Actionkomödie NUR 48 STUNDEN (1982) und die weihnachtliche Kapitalismus-Satire DIE GLÜCKSRITTER (1984) von John Landis zählen. Letzterer inszenierte eben auch BEVERLY HILLS COP III, mit dem sowohl der Regisseur als auch sein Star 1994 eine Reihe von Misserfolgen wettmachen wollten - ohne Erfolg. BEVERLY HILLS FLOP III sozusagen.
 
Die dürftige Story ist ganz auf Murphy zugeschnitten, was allerdings nichts nützte, befand er auch sich nach seinem dritten Einsatz als Plapper-Coup Axel Foley weiter auf dem absteigenden Ast, an dem er höchstpersönlich die Säge ansetzte. Hier wird er in Detroit Zeuge eines Mordes, woraufhin er den Täter bis nach Beverly Hills verfolgt und sich als Sicherheitschef in einem Vergnügungspark einschleust, um ihn und seine Hintermänner zu entlarven. Das Ergebnis: eine durchsichtige 08/15 Krimihandlung, garniert mit Action, Klamauk und dummen Sprüchen. 
 
Klar ist, dass John Landis, dem wir Klassiker wie BLUES BROTHERS oder AMERICAN WEREWOLF zu verdanken haben und den einzigen Grund darstellt, warum die substanzlose Actionklamotte hier eine kurze Erwähnung findet, schon weitaus Besseres zustande gebracht hat. Der Blick auf die Nebendarsteller ist wie immer bei Landis lohnenswert und bringt auch hier einige Anreize mit sich, das alles anzutun. Da wären z.B. Stephen McHattie als undurchsichtiger Secret Service Agent, Timothy Carhart und B-Movie-Veteran John Saxon als Bösewichte sowie Hector Elizondo und Judge Reinhold als Murphy's Polizeikollegen (wenn auch nur in Stichwortgeberfunktion). Und wie immer gelang es Landis diverse Regiekollegen und Filmschaffende für Kurzauftritte zu engagieren. Wo auch sonst kann man George Lucas, Joe Dante, Arthur Hiller, Barbet Schroeder, John Singleton, Peter Medak, Forrest J. Ackerman und Ray Harryhausen vor der Kamera entdecken? BEVERLY HILLS COP III taugt als Suchbild quer durch die Filmlandschaft - zu mehr aber auch nicht.   
 
 



Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
smaller | bigger

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy

Aktualisiert (Freitag, den 31. Dezember 2010 um 20:35 Uhr)

 
Neue Filme