Home Alle Filme auf einmal B Blutiger Valentinstag

postheadericon Blutiger Valentinstag

Benutzerbewertung: / 6
SchwachPerfekt 

Blutiger Valentinstag

CDN 1981 / O: „My Bloody Valentine“ / Prod.: Paramount Pictures / Länge: 87 Min. / FSK: ab 18

 Regie: George Mihalka / Musik: Paul Zaza / Kamera: Rodney Gibbons / Prod.: John Dunning, André Link / Buch: John Beaird / Story: Stephen Miller / FX: Tom Burman

Darsteller: Paul Kelman (T.J.), Lori Hallier (Sarah), Neil Affleck (Axel Palmer), Keith Knight (Hollis), Alf Humphreys (Howard Landers), Cynthia Dale (Patty), Helene Udy (Sylvia), Tom Kovacs (Mike), Don Francks (Polizeichef Newbry), Larry Reynolds (Bürgermeister Hanninger) u.a.

 

Vor 20 Jahren ereignete sich in einem beschaulichen Bergwerkstädtchen ein schreckliches Grubenunglück, bei dem einige Arbeiter den Tod fanden. Schuld daran waren zwei Bergleute, die ihren Posten verließen, um am alljährlichen Valentinsfest teilzunehmen. Der einzige Überlebende war Harry Warden und der wanderte nach den traumatischen Erlebnissen ab in die Klapse, aus der er wenig später entkam ... – und grausige Rache nahm. 2 Jahrzehnte sind inzwischen vergangen und kaum einer nimmt noch Notiz von den schrecklichen Ereignissen. Kein Wunder, denn wieder steht das Valentinsfest vor der Tür, aber diesmal will manÂ’s so richtig krachen lassen. Die Vorbereitungen zum großen Feste werden getrübt, als der Bürgermeister ein böses Geschenk erhält: ein herausgeschnittenes menschliches Herz. Und die Warnung auf jegliche Party-Aktivitäten zu verzichten. Doch einige coole Bergleute scheren sich einen Dreck drum und lassen mit ihren heißen Bräuten die Sau raus. Was ihnen zum Verhängnis wird – Bühne frei für einen deftigen Mordsreigen...

Nach HALLOWEEN (1978), FREITAG, DER 13., AB IN DIE EWIGKEIT und PROM NIGHT (alle drei 1980) inszenierte der damals 27jährige George Mihalka seinen Beitrag zur Slasher-Welle, der sich sogar recht erfolgreich an der Kinokasse behaupten konnte. Ein typisches Schlitzer-Konstrukt aus jener Zeit, das die meiste Kreativität im Ausüben allerlei grässlicher Mordattacken walten läßt. Zwar ist das weit verzweigte Stollenlabyrinth, in dem der Film die meiste Zeit über spielt, nicht ohne Reiz, was aber auch nichts nützt, wenn man sofort weiß: „Ah! Jetzt wird wieder einer abgemurkst...“ Und so schlägt der Irre mal mit Spitzhacke, mal mit Haken zu, er schlitzt, sticht und bohrt, steckt seine Opfer in kochendes Wasser, schneidet ihnen die Köpfe ab oder hängt sie auf. Grausige Detailaufnahmen stehen da nicht weiter zur Debatte (man denke nur an Lucio FulciÂ’s NEW YORK RIPPER), aber man kann auch nicht leugnen, daß es Mihalka fast nur um die blutigen Effekte ging, die Tom Burman wirkungsvoll einsetzte. Obwohl dieser mustergültige Durchschnitts-Slasher schon vor seinem damaligen Kinostart reichlich Federn lassen musste, landete er hierzulande trotzdem auf dem Index. Dort wurde er Ende Januar 2003 befreit, als Paramount ihn auf DVD presste, allerdings ohne jegliche Extras (nicht mal der standardmäßige Trailer ist enthalten).

  •  Â„Mit annehmbarer Atmosphäre, aber ohne Innovation und Überraschungen zählt BLUTIGER VALENTINSTAG zum biederen Durchschnitt.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)

  • „Der Zuschauer will sich vergnügen und nicht nachher seine Kleidung in die Reinigung schaffen, weil ihm beim Besuch des Films das Essen aus dem Gesicht gefallen ist.“ (Ronald M. Hahn & Rolf Giesen, DAS NEUE LEXIKON DES HORRORFILMS)


Teilen  

Kommentare (5)Add Comment
...
geschrieben von Tremor, August 30, 2009
Nichts zu danken.
Doch um genau zu sein:
Einer Person wird der Kopf zumindest stark angeschnitten.
Zum endgültigen Kopfverlust führt dann aber wohl ein Herabstürzen der Leiche.
(Diese Szene ist in der Kinoversion zu stark gekürzt für eine genaue Einschätzung).
...
geschrieben von Webmaster, August 30, 2009
Danke für die Aufklärung und die Korrekturen. Und ich dachte wirklich er "bohrte" und schnitt zumindest einen Kopf ab.
...
geschrieben von Tremor, August 30, 2009
Ganz nette Kritik.

Zwei Korrekturen aber:

1. Ebenso wie im zitierten (und grottenschlechten) "Neuen Lexikon des Horrorfilms" wird verschwiegen, dass die Feiernden überhaupt nichts von der vermeintlichen Rückkehr des Killers wissen, und das Verbot, das Bürgermeister und Polizeichef verhängen, nur für eine unsinnige Bevormundung halten.

2. Der Killer bohrt nicht und es werden auch keinerlei Köpfe abgeschnitten.
Leichenhaus der lebenden Toten, das
geschrieben von Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Dezember 18, 2005
Wirklich einer meiner lieblings Zombie-Filme. Auch wenn am Anfang nicht viel passiert, ist die Atmosphäre einfach unheimlich (ein kleines englisches Dorf, kaum Menschen auf den Straßen, ein alter Friedhof).
Auch die darsteller können voll und ganz überzeugen. Die Splattereffekte sind auch sehr hart und realistisch umgesetzt worden.
Aufjedenfall eine Empfehlung!!!
Sehr guter Film
geschrieben von Gast, Dezember 06, 2005
Ein Klassiker ohnes gleichen. Wer richtigen (!) Horror mag, wird hier sein spaß finden. Klasse Regie, gute Schauspieler etc. 9/10

Kommentar schreiben
smaller | bigger

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy

Aktualisiert (Mittwoch, den 07. September 2005 um 19:39 Uhr)

 
Neue Filme
Bin ich im falschen Film..?
Besucher mit Geschmack:

mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute565
mod_vvisit_counterGestern738
mod_vvisit_counterDiese Woche2160
mod_vvisit_counterLetzte Woche5700
mod_vvisit_counterDiesen Monat6319
mod_vvisit_counterLetzten Monat25538
mod_vvisit_counterseit 24/07/09582161

Online Now: 22
08.02.2012