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WARNZEICHEN – GEN-KILLER

In den Labors der “BioTek”, einem Forschungsinstitut für Landwirtschaft, kommt es zu einem tragischen Zwischenfall, als durch Unachtsamkeit Tod bringende Bakterien frei gesetzt werden. Fast jeder der Mitarbeiter des Wissenschaftlers Dr. Nielsen (Richard Dysart, John Carpenters DAS DING) verwandelt sich in eine irre Bestie. Sheriff Morse (Sam Waterston) versucht in das streng abgeschirmte Gebäude zu gelangen, um einige Eingeschlossene, darunter seine Frau Joanie (Kathleen Quinlan, THE HILLS HAVE EYES), zu befreien, stößt aber auf den Widerstand von Major Connolly (Yaphet Kotto, ALIEN; Robert Heinleins PUPPET MASTERS) und seiner Armee, die inzwischen auch angerückt ist. Wie sich herausstellt, dient „BioTek“ der Regierung als Forschungsstätte zur Züchtung eines KillervirusÂ’, der notfalls im Krieg eingesetzt werden soll. Sheriff Morse kann schließlich Dan Fairchild (Jeffrey DeMunn, THE GREEN MILE), einen von NielsenÂ’s früheren Kollegen, ausfindig machen, der ein Gegenmittel entwickeln soll. Inzwischen eskaliert die Situation, sowohl innerhalb als auch außerhalb von „BioTek“...

Im Rahmen üblicher Genre-Konventionen im Großen und Ganzen spannend und packend inszenierter Killervirus-ThrillerÂ… – möchte man meinen. Doch leider mussten Regisseur Hal Barwood und sein Co-Autor Matthew Robbins (MIMIC) den Film unnötigerweise mit reißerischen Zombie-Elementen vollstopfen – pure Effekthascherei bis zum aufgesetzten Happy End. Gerade in jenen Momenten wirkt der Film wenig überzeugend und so passiert es eben, daß die anfangs aufkommende, panikartige Quarantäne-Atmosphäre als Action-Kanonenfutter verpufft und die durchaus vorhandenen realistischen Ansätze im üblichen Horror-Gewusel untergehen. Was soll man auch erwarten, wenn mal wieder nur eine irre Bestie für Angst und Schrecken sorgen soll, obwohl der Schrecken der Realität genug Angst verbreitet.

  • Innerhalb der soliden Besetzung sind in weiteren Nebenrollen POLICE ACADEMY-Trottel-Captain G. W. Bailey (SCORCHER) und Jerry Hardin („Deep Throat“ aus AKTE X) mit dabei. 

    • „Die gut gemeinte Absicht Barwoods, eine flammende Anklage gegen menschenverachtende Biokampfstoffe zu inszenieren, gerät angesichts diverser und völlig unnötiger Zombieelemente allerdings sehr rasch ins Hintertreffen.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN) 

      • „Ein zu allem entschlossener kommt ins Spiel: der Ehemann der Frau und zugleich der Ortssheriff, der sich in das abgeriegelte Labor vorzukämpfen versucht. Zwar kann er am Ende seine Frau retten – sie war übrigens, Kitsch as Kitsch can, immun, weil schwanger – nicht aber den Film vor dem Super-GAU: dem größten auszudenkenden Unsinn.“ (FISCHER FILM ALMANACH 1987) 

        • „Mit George A. Romeros THE CRAZIES zum Beispiel wurde eine ähnliche Geschichte bereits viel intensiver und aufwühlender inszeniert. Wie von einer Major-Produktion erwartet, gibt sich das Ganze als zu perfekt und geschliffen in der Inszenierung, um wirklich schockieren zu können.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)

 

 

USA 1985 / O: „Warning Son“ / AT: „Biohazard” / Prod.: 20th Century Fox / Länge: 94 Min. 

Regie: Hal Barwood / Musik: Craig Safan / Kamera: Dean Cundey / Schnitt: Robert Lawrence / Ausf. Prod.: Matthew Robbins / Prod.: Jim Bloom / Buch: Hal Barwood & Matthew Robbins 

Mit Sam Waterston (Cal Morse), Kathleen Quinlan (Joanie Morse), Yaphet Kotto (Major Connolly), Jeffrey DeMunn (Dr. Dan Fairchild), Richard Dysart (Dr. Nielsen), G. W. Bailey (Tom Schmidt), Jerry Hardin (Vic Flint), Rick Rossovich (Bob), Scott Paulin (Capt. Walston), Kavi Raz (Dr. Kapoor), Keith Szarabajka (Tippett) sowie Cynthia Carle, J. Patrick McNamara, Jack Thibeau, Tom McFadden, Lori Hallier u.a.




Kommentare (1)Add Comment
Geht so
geschrieben von Gast2, Juli 13, 2007
Na ja, die geschichte finde ich als solche gar nicht mal so übel, aber meiner Ansicht nach kam bei dem Film nicht wirklich Spannung auf, da ich ihn eigentlich sehr vorhersehbar fand. Dieser Film ist eigentlich nur Durschnitt, nichts herausragendes. hat man ihn gesehen: gut, und wenn nicht: auch gut (verpassen tut man nicht wirklich was.)

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Aktualisiert (Mittwoch, den 26. Dezember 2007 um 14:56 Uhr)

 
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