Tarantula
TARANTULA
Angst und Schrecken
USA 1955 (s/w) / O:
„Tarantula“ / Prod.: Universal Pictures / Länge: 77 Min.
Regie: Jack
Arnold / Musik: Henry Mancini / Kamera: George Robinson /
Produzent: William Alland / Buch: Robert M. Fresco, Martin
Berkeley
Darsteller: John
Agar (Dr. Matt Hastings), Mara Corday (Stephanie Clayton), Leo G.
Carroll (Prof. Gerald Deemer), Nestor Paiva (Sheriff Andrews), Ross
Elliott (Joe Birch), Raymond Bailey(Townsend), Ed Rand (Lt.
Nolan) sowie Hank Patterson, Bert Holland, Steve Darrell, Vernon
Rich, Ed Parker, Don Dillaway, Clint Eastwood (Pilot)
u.a.
Von all den Nachfolgern von Gordon DouglasÂ’ FORMICULA
(1954), in dem Atomtests harmlose Ameisen in Riesenmonster verwandeln, war Jack
ArnoldÂ’s nur ein Jahr später gedrehter TARANTULA der überzeugendste. Er kann
sogar mühelos mit DouglasÂ’ Klassiker konkurrieren. Bei Arnold ist es eine
Spinne, die aus dem Labor des Wissenschaftlers Prof. Deemer (Leo G. Carroll),
der ihr eine mysteriöse Injektion verpasst hat, entkommt und zur Riesengröße
mutiert. Zunächst fällt sie über Rinder her, aber schon bald wittert sie
Menschenfleisch...
In
gewisser Weise ist TARANTULA sogar noch überzeugender, da ja der Mensch schon
immer eine gewisse Angst vor Spinnen besaß. Ganz zu schweigen davon, wenn sie
so groß wie Häuser sind... Im Gegensatz zu den Werken des Bert I. Gordon (DIE
RACHE DER SCHWARZEN SPINNE; IN DER GEWALT DER RIESENAMEISEN) gefallen FORMICULA
und TARANTULA dadurch, daß die Monster nicht zu oft auftauchen und Plot und
Charaktere zertrampeln. Richtig zu sehen bekommt man ArnoldÂ’s gigantisches
Spinnenmonster erst in der letzten halben Stunde, wo es für jede menge Ramba
Zamba sorgen darf. Die (nostalgischen) Spezialeffekte sind wunderbar, doch ist
es vor allem die unheimliche Wüsten-Atmosphäre, die mit ihrer mörderischen Ruhe
für gruselige Atmosphäre sorgt.
- John Agar spielt auch in Jack Arnolds DIE RACHE DES
UNGEHEUERS, daneben brillierte er in Filmen wie ATTACK OF THE PUPPET PEOPLE
(von Bert I. Gordon), DIE AUGEN DES SATANS (O: BRAIN FROM PLANET ARONS; beide
von 1958), INVISIBLE INVADERS (1959) und WOMAN OF THE PREHISTORIC PLANET
(1966).
- Aufgepasst: Als Pilot ist der junge Clint Eastwood in einer frühen Mini-Rolle zu sehen.
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geschrieben von Patrick Manzecchi, Dezember 18, 2006
geschrieben von einem Gast, August 22, 2006
geschrieben von Gast, Dezember 26, 2005
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Aktualisiert (Mittwoch, den 10. August 2005 um 20:26 Uhr)



















Der Film ist unerreicht und mit seine damaligen technischen Möglichkeiten übertrifft er sogar die heutigen nur auf virtuelle Effekte zielenden Science-Fiction-Filme!