Paris by Night of the Living Dead
PARIS BY THE NIGHT OF THE LIVING DEAD
F 2009 / O: "Paris by Night of the Living Dead" / Prod.: Bach Films / Laufzeit: 12 Min. (uncut) / FSK: ab 18
Regie: Grégory Morin / Musik: Erwann Kermorvant / Kamera: Francois Reumont, Yann Moreau / Schnitt: Noémie Reumont / Prod.: Olivier Bach, Eric Fantone / Buch: David Neiss
Darsteller: David Saracino (Richard), Karina Testa (Adrienne), Dominique Bettenfeld (Priester), Olivier Bach, Christophe Lemaire (Zombies) sowie Hiroei Ishihara, Urara Nishimura, Cyril Delavenne, Pascal Goubereau u.a.
Adrienne (Karina Testa) und Richard (David Saracino) stehen vor dem Traualtar, um sich das Ja-Wort zu geben. Neben den üblichen Gelöbnissen, mit denen man sich ein Leben lang aneinander binden soll, verlangt der Pfarrer von den beiden Liebenden noch folgendes Versprechen abzugeben: nämlich "dem Partner zu helfen, dass Reich Gottes zu finden, sollte er bei den Toten umher irren." Und das hat auch seinen guten Grund: Paris ist von lauter Zombies umrannt und die stürmen sogleich in die Kirche, kaum dass die Hochzeitszeremonie abgeschlossen ist. Ausgestattet mit Motorrädern, Großkaliber-Knarren und Macheten kämpfen sich die beiden frisch Vermählten durch die torkelnde Zombiemeute. Doch dann verwandelt sich Richard kurz nach einer Zombie-Attacke selbst in einen Untoten: Bis das der Tod euch eben nicht scheidet...

12 Minuten dauert PARIS BY NIGHT OF THE LIVING DEAD, dann ist auch schon wieder alles vorbei. Als Einstieg für einen Filmabend im Kreise guter Freunde oder als Mini-Splatter-Happen für zwischendurch findet der rasant inszenierte Zombiespaß durchaus seine Berechtigung. Was wir hier zu sehen bekommen funktioniert auch nur als Kurzfilm, für einen abendfüllenden Spielfilm wäre das freilich ein bisschen zu wenig, zumal mir persönlich die Flut an Zombiekomödien der vergangenen Jahre auch wie eine Invasion der Untoten vorkommt. Die zu einem großen Teil am Computer entstandenen Effekte, sowohl was die Splatterszenen als auch die visuellen Effekte betrifft, sind als solche leider manchmal allzu deutlich erkennbar und würden in einem Langfilm weitaus unangenehmer auffallen als im vorliegenden Falle. Hier jedoch macht das aber irgendwie nix: Regisseur Grégory Morin spickte seinen 5. Kurzfilm mit genügend makabren Witz, Zombie-Action und kruden Ideen, dass man über den einen oder anderen weniger gelungen Special-effect gerne hinweg sieht. Zudem weiß der Endzeit-Look zu gefallen und die beiden aus Xavier Gens' umstrittenem FRONTIER(S) (2007) bekannten Hauptdarsteller David Saracino und Karina Testa gehen in ihren Rollen wunderbar auf.
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"...herrlich überdreht, voller Action und rasantem Witz und zudem auch noch technisch absolut überzeugend gemacht." (Olaf Brinkmann, DEADLINE # 22 04/2010)
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PARIS BY NIGHT OF THE LIVING DEAD erschien als erster Beitrag der "Anolis Kurzfilm Edition." Das üppige Bonusmaterial übertrifft mit über 70 Minuten die Laufzeit des eigentlichen Hauptfilms um ein vielfaches: es gibt ein "Zombing Of" (60 Minuten), ein 14minütiges Featurette namens "Don't mess with french Zombies", eine Bildergalerie und gleich 2 Audiokommentare: einer mit Regisseur Morin und Produzent Fantone, der andere mit Zombies (!). Jawohl, ein Audiokommentar mit grunzenden Zombies - sowas gab es bislang auch noch nicht
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Aktualisiert (Freitag, den 10. September 2010 um 13:35 Uhr)

















