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PUPPET MASTER II

  

USA 1990 / O: „Puppet Master II“ / Prod.: Full Moon Entertainment für Paramount Pictures / Länge: 79 Min. (cut; FSK: ab 16) 

Regie: David Allen / Musik: Richard Band / Kamera: Thomas F. Denove / Schnitt: Bert Glatstein / Ausf. Prod.: Charles Band / Prod.: David DeCoteau, John Schouweiler / Buch: David Pabian / Story: Charles Band / MakeUp-Effekte: David Barton’s Modus EFX / Puppen-Effekte: David Allen Productions 

Darsteller: Elizabeth Maclellan (Carolyn Bramwell/Elsa), Collin Bernsen (Michael Kenney), Steve Welles (André Toulon/Chanee), Gregory Webb (Patrick Bramwell), Charlie Spradling (Wanda), Jeff Weston (Lance), Nita Talbot (Camille Kenney), Sage Allen (Martha), George “Buck” Flower (Matthew) sowie Sean B. Ryan, Michael Todd, Ivan J. Rado, Julianne Mazziotti, Taryn Band, Max Band

Ein Jahr nach PUPPET MASTER ließ Full-Moon-Chef und Billigfilmfabrikant Charles Band diese maue Fortsetzung folgen:              

Wieder lässt sich eine Forschergruppe im „Bodega Bay Inn“-Hotel nieder, um nicht nur parapsychologische Phänomene, sondern auch den Dingen auf den Grund zu gehen, die im ersten Teil geschildert wurden. Was folgt, ist mehr ein Remake als eine Fortsetzung: ein ideenarmer, reizloser und lascher Aufguss des Vorgängers, in dem ein Billig-Schurke namens Chanee (blöd: Steve Welles) sich als der wieder auferstandene André Toulon entpuppt, der mit einem geheimnisvollen Lebenselixier von seinen Killerpuppen aus dem Diesseits geholt wurde. Wie das eben so ist, wenn man zu lange unter der Erde lag: André Toulon hat jetzt mächtig ein Rad ab. Nicht nur das er in dem rothaarigen Luder Carolyn (Elizabeth Macllelan, KAMPF DER ROBOTER) seine tote Frau Elsa wieder sieht, nein, er lässt seine kleinen Geschöpfe einen Forscherfuzzi nach dem anderen abmurksen. Die stellen sich dann auch als dermaßen doof heraus, daß die Killerpuppen eigentlich gar nicht viel machen müssen, um sie ins Jenseits zu befördern. Und warum das Ganze? Na logisch, sie brauchen die Gehirne von Menschen, denn sonst ist das Elixier, das sie am Leben erhält, unvollständig. Natürlich reagieren sie wenig freundlich, als sie spitz kriegen, das Toulon seine eigenen Ziele mit dem Gebräu verfolgt… 

Etwas Lebenselixier hätte auch dieser spannungsarme Aufguss des an sich schönen Originals gut gebrauchen können. Mit David Allen, der im Vorgänger noch die Puppeneffekte betreute, musste mal wieder ein weiterer Trickspezialist unbedingt Regie führen – was auch er besser hätte nicht tun sollen. Gegen das schrecklich einfallslose Skript, das bereits bekannte Ideen des Vorgängers geringfügig verändert wiederkäut, hat er Null Chance. Der Zuschauer ebenfalls. Lausige Akteure, Längen in der Handlung, mittelmäßige Effekte, eine lieblose Synchronisation und fehlende Regieeinfälle runden den faden Gesamteindruck ab.  

  • „Was den Film rettet, sind die sehenswerten Tricks und einige krude Einfälle. Die DF ist um gute 25 Sekunden geschnitten.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)

 

                                                                                                                       




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Aktualisiert (Sonntag, den 11. November 2007 um 19:17 Uhr)

 
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