My Bloody Valentine 3D
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USA 2009 / O: "My Bloody Valentine" / Prod.: Lionsgate / Laufzeit; 101 Min. (Kino) / Kinostart: 20.05.2009 Regie: Patrick Lussier / Musik: Michael Wandmacher / Kamera: Brian Peerson / Schnitt: Patrick Lussier, Cynthia Ludwig / Ausf. Prod.: John Dunning, André Link, Michael Paseornek, John Sacchi / Prod.: Jack L. Murray / Buch: Todd Farmer, Zane Smith; basierend auf dem Drehbuch von John Beird (1981) und der Story von Stephen Miller (1981) Darsteller: Jensen Ackless (Tom Hanninger), Jaime King (Sarah Palmer), Kerr Smith (Sheriff Axel Palmer), Tom Atkins (Burke), Kevin Tighe (Ben Foley), Betsy Rue (Irene), Edi Gathegi (Deputy Martin), Megan Boone (Megan), Karen Baum (Deputy Ferris), Joy de la Paz (Rosa), Marc Macaulay (Riggs), Todd Farmer (Frank, der Trucker) sowie Jeff Hochendoner, Bingo O'Malley, Liam Rhodes, Michael McKee, Andrew Larson, Jarrod DiGeorgi u.a. |
Und noch 'n Horror-Remake. Diesmal an der Reihe: BLUTIGER VALENTINSTAG (1981), George Mihalka's Beitrag zur damaligen Slasherfilm-Welle. Die Neuverfilmung von Patrick Lussier möchte da nicht einfach nur zeitgemäß sein: Sie ist der Vorreiter einer ganzen Reihe von Filmen, die in der nächsten Zeit die Kinolandschaft mit dem guten, alten 3D-Effekt bereichern werden. Das 3D-Kino hatte seine Blütezeit in den 50ern, zuckte später in den 80ern nochmal kurz auf und erlebt hier eine wahrhaftige Renaissance. So erwartet uns in der nächsten Zeit eine ganze Reihe von 3D-Filmen: demnächst der vierte Teil der FINAL DESTINATION-Reihe, Patrick Lussier steuert noch das Zombiespektakel CONDITION 3D bei, ferner sind Titel wie BLACK FRIDAY 3D und THE LEGEND OF ZOMBIE ROAD 3D angekündigt... Was vermuten lässt: die selben eindimensionalen Geschichten dreidimensional aufbereitet. Wie dem auch sei: Hier funktioniert das ausgezeichnet. Vergessen ist das gründlich mißlungene Remake NIGHT OF THE LIVING DEAD 3D (2006), das statt einer effektvollen Inszenierung nur Augenschmerzen und Hirnschwund verursachte.
Mit dem Spass am Schock reizt Patrick Lussier das Dreidimensionale allein schon den in den Kameraeinstellungen bis zur Endkonsequenz aus. In 2D wäre der Film nur ein stinknormaler, handelsüblicher Slasher-Thriller, so aber ist es ein wirklich tolles Kinoerlebnis, das man nicht verpassen sollte. Wenn der Killer mit seiner Axt in der Ecke steht, dann sieht man ihn auch wirklich da stehen! Wenn er die Körper seiner Opfer regelrecht ausweidet, kann man da wirklich "hinein" schauen. Wenn ein Pfeil sich durch den Hinterkopf bohrt und vorne mitsamt Augapfel wieder herauskommt, glotzt dieser das Publikum tatsächlich an. Die Sache würde ich im Auge behalten.
Und überhaupt gibt man sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Oben ohne? Pfff... das war gestern. Wenn schon, dann Full Frontal Nudity. Und so läßt Lussier Betsy Rue während ihrer gesamten Szenen splitterfasernackt ums Überleben rennen.

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Aktualisiert (Freitag, den 24. Juli 2009 um 12:00 Uhr)


















