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MÖRDERSAURIER

 

USA 1960 / O: „Dinosaurus“ / AT: „Dinosaurier“ / Prod.: Fairview / Laufzeit: / FSK: ab 12

 

Regie: Irvin S. Yeaworth jr. / Musik: Ronald Stein / Kamera: Stanley Cortez / Schnitt: John A. Bushelman / Prod.: Jack H. Harris / Buch: Jean Yearworth, Dan E. Weisburd / Spezialeffekte: Tim Barr

 

Darsteller: Ward Ramsey (Bart Thompson), Kristina Hanson (Betty Piper), Paul Lukather (Chuck), Alan Roberts (Julio), Gregg Martell (Steinzeitmensch), Fred Engelberg (Mike Hacker), Luci Blain (Chica), Jack Younger (Jasper) sowie Wayne Treadway, Howard Dayton, James Logan

 

Tja, so eine Unterwassersprengung bringt immer einiges zu Tage. In diesem Fall: Zwei tiefgefrorene Saurier und ein Neandertaler. Lagen da einfach so rum, tiefgefroren (!) und unweit einer karibischen Insel. Man bringt sie erst mal vorsorglich an Land (was man findet, darf man behalten), wo das Unheil seinen Lauf nimmt. Denn ein Blitzschlag erweckt die drei Relikte aus der Urzeit zu neuem Leben. Der Neandertaler bückst aus und freundet sich mit einem kleinen Jungen an, während sich der gute Saurier (Brontosaurus) und der böse Saurier (Tyrannosaurus) einen erbitterten Kampf liefern. Ein geldgieriger Ganove hat ebenfalls die Spur aufgenommen, will er doch mit dem Urmenschen das Geschäft seines Lebens zu machen. Der Neandertaler selbst hat ganz andere Sorgen: Die Tücken der Zivilisation, wie z.B. schreiende Frauen und plötzlich hereinbrechende Toilettenspülungen. Der böse Saurier, der den Kampf für sich entschieden hat, trampelt inzwischen so einiges platt und verbreitet Angst und Schrecken – zum Schluß kann ihm nur noch ein Schaufelbagger Paroli bieten...

Putzig-naives und ebenso simples Dino-Abenteuerchen von Regisseur Irvin S. Yeaworth jr. und Produzent Jack H. Harris, die uns  den Pudding-Klassiker BLOB - SCHRECKEN OHNE NAMEN geschenkt haben. Das Drehbuch mit seinen – höflich ausgedrückt – haarsträubenden Verwicklungen könnte vom Neandertaler höchst persönlich stammen. Wenn dem so wäre, hat er einen bemerkenswerten Einstand als Drehbuchautor gegeben. Für einen Neandertaler wohl gemerkt.  

 

  • „Daß der Tyrannosaurus und der Homo Neandertalensis in der Erdgeschichte rund 70 Millionen Jahre voneinander getrennt lebten, der eine in Nordamerika, der andere um Düsseldorf beheimatet war, hindert den Film nicht, die beiden in einer heute spielenden Handlung zusammenzubringen.“ (Ronald M. Hahn & Volker Jansen; LEXIKON DES SCIENCE FICTION FILMS)

 

  • „Eine extrem naive Story und eine häufig unfreiwillig komische Inszenierung sorgen für reichlich Amüsement und laute Lacher.“ (Harry Lieber; HÖLLE AUF ERDEN)

 

 

 


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Aktualisiert (Freitag, den 04. Mai 2007 um 16:39 Uhr)

 
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