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DAS HAUS DES GRAUENS

Ahnungslose Reisende landen während eines starken Sturms in einem abgeschiedenen Haus mit merkwürdigen Bewohnern. Genialer Psycho-Terror-Thriller von FRANKENSTEIN-Regisseur James Whale mit unschlagbarer Besetzung: Boris Karloff, Charles Laughton, Melvyn Douglas...

 

USA 1932 (s/w) / O: „The Old Dark House“ / AT: „Das alte, finstere Haus“ / Laufzeit: 75 Min.

Regie: James Whale / Kamera: Arthur Edeson / Produzent: Carl Laemmle, jr. / Buch: Benn W. Levy LV: „Von der Nacht überrascht“ („Benighted“, 1927) von John Boynton Priestley

Darsteller: Boris Karloff (Morgan), Melvyn Douglas (Roger Pendrel), Charles Laughton (Sir William Porterhouse), Gloria Stuart (Margaret Waverton), Lilian Bond (Gladys DuCane), Ernest Thesiger (Horace Femm), Eva Moore (Rebecca Femm), Raymond Massey (Philiph Waverton), Brember Wills (Saul Femm), John Dudgeon (Sir Roderick Femm)

„Was für ein Theater!!!


Es regnet nicht, es stürmt in den Waliser Bergen. Ein starkes Unwetter zwingt Philiph Waverton (Raymond Massey), seine Frau Margaret (Gloria Stuart) und Roger Pendrel (Melvyn Douglas) ein Nachtquartier zu suchen. Schließlich finden sie eine Unterkunftsmöglichkeit – das alte, finstere Haus. Den drei Reisenden stehen merkwürdige Gastgeber gegenüber: Da ist der exzentrische Atheist Horace Femm (Ernest Thesiger), seine fanatisch-religiöse Schwester Rebecca (Eva Moore), die einfach nur eine giftige Hexe ist, und Butler Morgan (Boris Karloff), ein stummer Klotz, der im betrunkenen Zustand zu heftigen Gewaltausbrüchen neigt. Und betrunken ist er fast immer. Wenig später stoßen noch zwei andere Reisende hinzu: Sir William Porterhouse (Charles Laughton) und Cladys DuCane (Lilian Bond), die ebenfalls Schutz suchen. Doch den wird diese Nacht keiner finden. Den Anfang macht Morgan, der sich rastlos besäuft, Margaret angreift und von Philiph niedergeschlagen wird. Was dann folgt, ist der reinste Psycho-Terror... Auch wenn Butler Morgan den Anschein erweckt, als sei er schon einige Male erschlagen und wiederbelebt worden, so erwartet uns hier ein völlig anderer Film, als die Konstellation Boris Karloff und James Whale – auf den ersten Blick – weiß machen will. Hier gibt es keine Amok laufenden Monster und auch keine verrückten Wissenschaftler, vielmehr entsteht der Horror aus seiner verrückten Situation heraus, die nur darauf wartet zu eskalieren. THE OLD DARK HOUSE ist Theater pur, ein makabres Kammerspiel mit bedrückender Atmosphäre und gepfefferten Dialogen, das in erster Linie vom Zusammenprall seiner unterschiedlichen Charaktere lebt. Ein besonderer Kniff ist schon die Tatsache, das jede Figur im HAUS DES GRAUENS einen entsprechenden Gegenpart zur Seite gestellt bekommt. Und schon kann es losgehen, das Theater im Haus des Grauens.

  • 1963 inszenierte William Castle für die Hammer-Studios ein Remake

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Kommentare (2)Add Comment
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geschrieben von einem Gast, April 19, 2007
danki
Spitze !
geschrieben von Dennis, August 05, 2006
Der Film macht wirklich Spass! Nicht zuletzt wegen des immer wiederkehrenden Spruchs der Hausherrin Rebecca Femm: "Kein Bett! Wie haben kein Bett für Sie!!" Das gibt dem Film gleich einen Touch von Komödie. Ob das beabsichtigt ist oder nicht, sei dahingestell. Der Streifen aus den frühen Tagen des Tonfilms ist absolut sehenswert!

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Aktualisiert (Samstag, den 05. August 2006 um 13:48 Uhr)

 
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