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Brennenden Augen von Schloss Bartimore, die
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Veröffentlicht in : Filme, B


DIE BRENNENDEN AUGEN VON SCHLOSS BARTIMORE


„Hoch über der Ortschaft Vandorf erhebt sich Schloss Bartimore. Seit der Jahrhundertwende haust hier ein Ungeheuer aus dem Altertum. Niemand überlebte seinen Anblick und das todbringende Phantom lauert schon auf sein nächstes Opfer.“

GB 1964 / O: The Gorgon / Prod.: Hammer Films für Columbia Pictures / Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 16

 
Regie: Terence Fisher / Musik: James Bernard / Kamera: Michael Reed / Schnitt: Eric Boyd Perkins / Prod.: Anthony Nelson Keys / Buch: John Gilling
nach einer Erzählung von J. Llewellyn Devine

Darsteller: Peter Cushing (Dr. Namaroff), Christopher Lee (Prof. Meister), Barbara Shelley (Carla Hoffmann), Richard Pasco (Paul Heitz), Michael Goodliffe (Prof. Julius Heitz), Patrick Troughton (Inspektor Kanof) sowie Joseph O’Conor, Prudence Hyman, Jack Watson, Redmond Phillips, Jeremy Longhurst, Toni Gilpin u.a.

Prof. Julius Heitz (Michael Goodliffe) von der Universität in Berlin kommt in das verschneite und nur scheinbar idyllische Örtchen Vandorf, wo er die Hintergründe des Todes seines Sohnes Bruno herausfinden möchte. Doch er stößt auf eine Mauer des Schweigens, wohl wissend, daß ein schrecklicher Fluch über Vandorf liegt, den die Bewohner aber verheimlichen wollen, anstatt dagegen anzukämpfen. Von seinem ehemaligen Studienkollegen, dem zwielichten Dr. Namaroff (Peter Cushing), Arzt, Forscher und Leichenbeschauer in einer Person, kann er keinerlei Hilfe erwarten – doch er weiß mehr, als er vorgibt, denn seit einigen Jahren hat Vandorf eine grauenhafte Mordserie heim gesucht. Heitz weitere Untersuchungen führen ihn zur alten griechischen Sage der Gorgonen, drei grausamen Schwestern mit den Namen Stenn, Eureale und Medusa. Lebende Schlangen krönten ihre Häupter und jede der Schlangen steht für einen bösen Gedanken der Menschen. Ihr Anblick war so grässlich, daß alle Sterbenden zu Stein erstarrten. Ein Schicksal, daß schließlich auch Heitz ereilt. Im finsteren Schloss Bartimore, welches wie ein dunkler Schatten über Vandorf liegt, trifft er auf Medusa, die in die Berge um Vandorf flüchtete...  Heitz erschreckt sich zu Tode. Noch bevor er zu Stein erstarrt, schreibt er einen letzten Brief an seinen zweiten Sohn Paul (Richard Pasco), der am darauf folgenden Tag in Vandorf eintrifft. „Ich habe entsetzliche Schmerzen ... Ich werde zu Stein“, sind seine letzten Worte, die er zu Papier brachte. Wie sein Vater, so stößt auch Paul auf den Widerstand der Vandorfer. Namaroff fälscht sogar die Totenscheine und verweigert ihm die Besichtigung des Leichnams seines Vaters. In seiner Verzweiflung gräbt Paul ihn aus – und entdeckt Schreckliches: Julius Heitz ist aus Stein! Paul sieht keine andere Möglichkeit, als seinen Mentor Prof. Meister (Christopher Lee) von der Universität in Leipzig um Hilfe zu bitten. Dieser bestätigt die Vermutungen von Prof. Heitz: Medusa hat sich im Schloss Bartimore nieder gelassen – besonders in Vollmondnächten sollte sich jeder in acht vor ihr nehmen. Bleibt nur noch die Frage, welche Rolle Namaroff’s Assistentin Carla (Barbara Shelley) inne hat, die in Paul verliebt ist und über die Namaroff so eifersüchtig wacht...
Der einzige Ausflug der britischen Hammer-Studios in die Welt der griechischen Mythologie, den Terence Fisher als klassisches Gruselabenteuer und als ein Musterexemplar dieser legendären Produktionsfirma inszenierte. Mit bewährten Zutaten: der wütende Mob, der die neugierigen Eindringlinge verjagen möchte, die örtliche Polizei mit dem schleimigen Inspektor Kanof an der Spitze, die am liebsten vertuschen anstatt zu erforschen, und der zwielichte Dr. Namaroff, der auch so seine Geheimnissee hat. Trotz des eher lächerlichen Medusa-Schlangen-Ungeheuers im Finale bieten DIE BRENNENDEN AUGEN VON SCHLOSS BARTIMORE atmosphärischen Gothic-Horror vom feinsten – der sogar richtig Lust auf Tim Burton’s wundervolle Hammer-Film-Hommage SLEEPY HOLLOW macht. Auch das erneute Zusammentreffen von Christopher Lee und Peter Cushing, wiederum als Rivalen, findet seinen erneuten Höhepunkt. Mit Cushing in seiner Paraderolle als besessener, eiskalter Wissenschaftler, der irgend etwas verbirgt, und Lee, diesmal als schrulliger Prof. Meister auf der Seite des Guten und um einige Jährchen älter geschminkt.

  • „Mittelmäßiger Horrorfilm, der sich zumindest um atmosphärische Dichte bemüht.“ (LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS)
  • „...schwungloser, naiver Grusel ohne besonderen Tiefgang...“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)

   

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Die brennenden Augen...

Geschrieben von: Fynn am 09-04-2008 18:23

So ein Stuß reden wie meist - wie sollte es auch sein - die Kritiker daher ! Ein *phantastischer* Film im wahrsten Worte und ein *Hammer* noch dazu. Das bewäherte Team um Regiesseur Terence Fisher hat mit Christopher Lee und Peter Cushing wieder mal alle Register gezogen ! 
 
Wo zum Teufel bleibt die DVD ? Die TV - Auswertung ist Jahrzehnte (!) her !!!

 

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