Equilibrium
EÂ QÂ UÂ IÂ LÂ IÂ BÂ RÂ IÂ UÂ M
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"In einer Zukunft, in der Freiheit gegen das Gesetz verstößt, werden die Gesetzlosen zu Helden." (Werbezeile)
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USA 2002 / O: „Equilibrium“ / Prod.: Miramax, Dimension Films / Laufzeit: 102 Min.   Regie + Buch: Kurt Wimmer / Musik: Klaus Badelt / Kamera: Dion Beebe / Schnitt: Tom Rolf, William Yeh / Ausf. Prod.: Bob Weinstein, Harvey Feinstein, Andrew Rona / Prod: Jan de Bont, Lucas Foster  Darsteller: Christian Bale (John Preston), Emily Watson (Mary O’Brien), Taye Diggs (Brandt), Sean Bean (Partridge), Sean Pertwee (der Vater), William Fichtner (Jurgen), Dominic Purcell (Seamus), Angus MacFadyen (Dupont), Matthew Harbour (Robbie Preston), Maria Pia Calzone (Preston’s Frau), David Hemmings (Proctor), Christian Kahrmann (Officier in Charge), Kurt Wimmer (Rebel Victim) sowie Dirk Martens, Florian Fitz, John Keogh, David Barrash, Emily Siewert u.a. |

EQUILIBRIUM mag seine Berechtigung und durchaus seine Momente haben, leider aber meint Regisseur Kurt Wimmer, daß man Konflikte in Science-Fiction-Filmen, besonders die aus der MATRIX-Ära, nur noch mit einem absurden Waffenarsenal und obskuren Kampfsportarten beilegen kann. Da hätte er aber seine großen (und ganz offensichtlichen) Vorbilder FAHRENHEIT 451 (1966), THX 1138 (1971) und natürlich 1984 (1984) besser studieren müssen, die ohne derlei Action- und Effekte-Schnickschnack auskamen und eine packende Geschichte viel eindringlicher zu erzählen wussten. Derart beeinflusst von modischen Mainstream-Brimborium á la MATRIX hat man schon Angst, dass Keanu Reeves, von dem wir weiß Gott genug haben, gleich angesprungen kommt. Die Kommentatoren weiter unten mögen zwar anderer Meinung sein, aber der Vergleich mit MATRIX ist auf der rein visuellen Ebene mehr als angebracht, gerade weil Wimmer sich so sehr davon beeinflussen ließ. Schade eigentlich, denn EQUILIBRIUM hätte ohne dieses Geballer und Gekloppe viel, viel besser funktioniert, doch wahrscheinlich sollten die übermäßigen Action-Zutaten von allzu vielem Nachdenken ablenken. Trotzdem (oder gerade deshalb?) feierten viele EQUILIBRIUM als einen großartigen Science-fiction-Film, was eher für den Niedergang dieses Genres spricht. In den USA floppte die von Jan de Bont produzierte düstere Zukunftsvision so sehr, dass sie bei uns gleich in die Videotheken wanderte. Kurt Wimmer setzte mit dem gräßlichen ULTRAVIOLETT noch eins drauf: dort vergewaltigte er sich einmal mehr durch die Niederungen des Science-fiction-Genres.Â
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„"...Wimmer bediente sich für EQUILIBRIUM munter bei artverwandten Streifen und bringt dabei nur wenig eigene Idee ein: Die kalte und befremdliche Atmosphäre kennen wir aus GATTACA, die eigenwilligen, aber spektakulären Kampfszenen samt der durchgestylten Kostüme und Zeitlupen-Sequenzen aus den MATRIX-Visionen der Wachowskis."“ (DVD VISION 07/03) Â
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"Der Film geht actionmäßig voll ab und überzeugt trotz mancher Lächerlichkeit auch inhaltlich, aber von einem innovativen Werk kann nun wahrlich nicht die Rede sein."“ (Uwe Raum-Dainzer, MOVIESTAR 08/03)Â
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geschrieben von Leuchtfeuer, April 04, 2008
Wenn man am Fuße des Glocketurm steht, der sich im Film in gigantische Höhen aufmacht, die Wandelgänge des Berliner Olympiastadion zu Orten futuristischer Verfolgungsjagden werden und das längste zusammenhängende Gebäude Europas, der Hangar des Flughafen Tempelhof, zum größenwahnsinnigen Moloch linientreuer Parteigenossen wird, dann werden Parallelen sichtbar. Parallelen, die den Inhalt des Films in die nähe des realen "größten Deutschen Zerstörers" rücken. Dessen gigantomanischen größenwahnsinnigen Bauwerke im Film genutzt werden für eben die diktatorische Weltsicht, die bereits vor einem halben Jahrhundert Millionen Menschen das leben gekostet hat. Welches Fingerspitzengefühl zeigt der Regisseur bei der Auswahl dieser Drehorte. Oder ist das pure gewollte Provokation?
geschrieben von Zwan, Januar 29, 2007
geschrieben von Rob, Januar 04, 2006
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Aktualisiert (Sonntag, den 26. September 2010 um 13:38 Uhr)


















Es mag sein, dass dieser Streifen für Leute, die sich im Science-Fiction-Genre und dessen Geschichte nicht besonders gut auskennen, ein großer Wurf ist. Wer aber die Verfilmungen von 1984, Fahrenheit 451, Logan's Run u.ä. gesehen hat, erkennt in der Story wenig Originalität und wie gesagt ist die gesamte Optik inklusive asiatischer Martial Arts stark von Matrix abgekupfert.
Ich bin schon eine ganze Weile Science-Fiction-Fan und mag gerade solche Dystopien im Grunde sehr gerne, allerdings kann ich diesem Film überhaupt nichts abgewinnen, weil er mir einfach zu sehr nach Schema F inszeniert wurde. Noch schlimmer war dann Ultraviolet vom selben Regiesseur.