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Unglaubliche Geschichte des Mr. C, die
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DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MR. C

...der in eine seltsame Wolke eingehüllt wird und später immer mehr schrumpft und schrumpft und schrumpft und schrumpft und schrumpft und... Sci-Fi-Klassiker von Jack Arnold (TARANTULA)

USA 1957 (s/w) / O: „The Incredible Shrinking Man“ / Prod.: Universal Pictures / Länge: 80 Min.

Regie: Jack Arnold / Musik: Joseph Gershenson / Kamera: Ellis W. Carter / Schnitt: Al Joseph / Prod.: Albert Zugsmith / Buch & LV: Richard Matheson

Darsteller: Grant Williams (Scott Carey), Randy Stuart (Louise Carey), April Kent (Clarice), Paul Langton (Charlie Carey), Raymond Bailey (Dr. Silver), William Schallert (Dr. Bramson) sowie Frank Scannell, Helene Marshall, Diane Darrin, Billy Curtis

Eine harmlose Bootsfahrt mit seiner Frau hat für Scott Carey (überzeugend: Grant Williams) weitreichende Folgen: eine seltsame Wolke kommt auf sie zu und hüllt Scott ein. Ein halbes Jahr später verliert er plötzlich an Gewicht, seine Kleider passen ihm nicht mehr. Die mysteriöse Sache geht noch weiter: er schrumpft. Alles deutet darauf hin, daß jene Wolke für Scott’s Zustand verantwortlich ist. Als er auf die Größe eines Liliputaners geschrumpft ist, wird er zum Gesprächstoff in den Medien, die das Haus der Carey’s von nun an belagern. Frustriert und deprimiert wegen seines Zustands nimmt er Reißaus und fängt sich erst wieder, als er an die Liliputanerin Clarice (April Kent) gerät. Da sich sein Schrumpfprozess trotz größter Bemühungen der Wissenschaftler nicht stoppen läßt, ist er gezwungen in eine Puppenkiste zu ziehen. Eine mörderische Jagd zwischen ihm und seiner Hauskatze, die ihn als Beute betrachtet, endet für Carey im Keller. Seine Frau Louise (Randy Stuart) hält ihn für tot und so ist er gezwungen, sich in einer für ihn fremden Umgebung zurecht zu finden. Und er wird immer kleiner...

Richard Matheson schrieb das hervorragende Drehbuch nach seiner eigenen Romanvorlage und Jack Arnold machte einen absoluten Genre-Klassiker daraus. Mittels der damals exzellenten und auf ihre Weise immer noch überzeugenden Spezialeffekte schaffen sie es bestens, eine vertraute Umgebung in ein feindliches und unberechenbares Gebiet voller gefährlicher Situationen und unbekannten Gefahren zu verwandeln. Katzen und Spinnen entpuppen sich als überdimensionale Monster, eine für ihn früher harmlose Überschwemmung wird für ihn zum reissenden Strom. DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MR. C reflektiert aber auch gekonnt die zu dieser Zeit (und in diesem Genre) herrschende Angst-Paranoia im Amerika des kalten Krieges, als er immer weiter und weiter schrumpft und nicht weiß was auf ihn zu kommt und dabei sein gewohntes Leben völlig aus der Bahn gerät. Ein Alptraum für jeden Ami. Und von dieser komischen Wolke zu Beginn gar nicht erst zu reden...

Anders als Bert I. Gordon’s kolossal bekloppter Nachklopper DER KOLOSS (1957) zeigt Arnold das Geschehen aus der Sicht des Mr. C, was hier sehr gut rüber kommt. Auch muß er seinen ganzen Schrumpfprozess seelisch verarbeiten, was durch Grant Williams’ überzeugende Darstellung bekräftigt wird. Am Ende ist er noch kleiner als eine Mikrobe geworden – und betritt ein neues Universum mit neuen Abenteuern. Was ihn dort erwartet? Wer weiß. Seine letzten Worte richtet Mr. C ans Publikum: „Im ewigen Kreislauf der Dinge gibt es kein Nichts.“

  • In einer Nebenrolle als Arzt mit dabei: William Schallert (FORMICULA; UNHEIMLICHE SCHATTENLICHTER; DIE REISE INS ICH)

  • 1981 drehte Joel Schulmacher das mäßige Remake DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DER MRS. K

   

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