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MUMIE – TAL DES TODES “Bound by destiny. Consumed by sin. His vengeance is eternal.” (Werbezeile)
USA 1993 / O : « The Mummy Lives » / Laufzeit: 92 Minuten zu viel / FSK: ab 16 Regie: Gerry O’Hara / Musik: Dov Seltzer / Kamera: Avi Koren / Ausf. Prod.: Yoram Globus, Christopher Pearce / Prod.: Harry Alan Towers / Buch: Nelson Gidding; inspiriert durch Edgar Allan Poe’s « Some Words with a Mummy » (das ich nich’ lache) / Prosthetics Makeup: Scott Wheeler
Darsteller: Tony Curtis (Aziru / Dr. Mohassid), Leslie Hardy (Sandra / Kia), Greg Wrangler (Dr. Carey Williams), Jack Cohen (Lord Maxton), Mohammed Bakri (Alexatos) sowie Mosko Alkalai, Moshe Ivgy, Joseph Shiloach u.a. |
Der geldgeile Millionär Maxton (Jack Cohen) treibt die Ausgrabungen im ägyptischen Luxor voran und öffnet eine Grabkammer, die den vor 3000 Jahren bei lebendigem Leib mumifizierten Priester Aziru (Tony „Manche mögen Scheiß“ Curtis) ins Leben zurückholt. Als Akademiker Dr. Mohassed macht er sich an die geile Ami-Braut Sandra (Leslie Hardy) ran, die seit ihrer Ankunft in Ägypten unter komischen Alpträumen leidet. Was ihre neue Bekanntschaft, den schleimigen Psycho-Fritzen Dr. Williams (Greg Wrangler), auf den Plan ruft, der natürlich ebenfalls scharf auf Sandra ist. Dr. Mohassed alias Aziru dagegen glaubt in ihr die Geliebte zu sehen, weswegen er einst sterben musste... MUMIE – QUARK DES TODES, in dem Schlangen im Bett für Spannung sorgen sollen, ist einer der langweiligsten und banalsten Beiträge, die zur Reinkarnations-Thematik verbrochen wurden. Schäbige Sets, eine lausige Dramaturgie und die mehr als (alters-)schwache Regie (Mr. O’Hara war zu dem Zeitpunkt 68 Jahre alt) runden den faden Gesamteindruck dieser billigen Mumien-Posse ab. Eine echte Schau ist Altstar Tony Curtis, der im Gegensatz zu Boris Karloff und Arnold Vosloo einen asozialen Eindruck hinterlässt. Trotzdem: Bitte nicht füttern.
Yoram Globus, als Cannon-Chef viel beschäftigter B- und C-Movie-Macher in den 80ern, produzierte zusammen mit Sexfilmer Harry Alan Towers in den selben Kulissen, in dem Tobe Hooper seinen debilen LIVING NIGHTMARE ausheckte.
„Hauptdarsteller Tony Curtis scheint in dieser Phase seines nicht uninteressanten Lebens nicht nur finanziell aus dem letzten Loch gepfiffen zu haben, sondern an seiner Arbeit auch 100% uninteressiert gewesen zu sein.“ (Rolf Giesen & Roland M. Hahn, DAS NEUE LEXIKON DES HORRORFILMS)
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