Prodotti e trattamenti cosmetici
“Schlechter Geschmack ist kein Privileg des Alters.” (Oliver Kalkofe)
filme | a | b | c | d | e | f | g | h | i | j | k | l | m | n | o | p | q | r | s | t | u | v | w | x | y | z | 0-9
You are in: Home arrow Filme arrow I 
(3 Stimmen)
 

Views : 5581

Veröffentlicht in : Filme, I


INSEL DER UNGEHEUER


Von Riesenratten und Zwergenhirnen: Ganz normale Haustierchen entwickeln eine Körpergröße von beängstigenden Dimensionen. Ein Lachschlager aus der Bert-I.-Gordon-Factory

USA 1976 / O: „The Food of the Gods“ / Prod.: American International Pictures; Cinema77 / Länge: 83 M. / FSK: ab 16

Regie/Buch/Produzent/Spezialeffekte: Bert I. Gordon / Musik: Elliot Kaplan / Kamera: Reginald Morris / Schnitt: Corky Ehlers / Ausf. Prod.: Samuel Z. Arkoff

Darsteller: Marjoe Gortner (Morgan), Pamela Franklin (Lorna), Ida Lupino (Mrs. Skinner), Ralph Meeker, Jon Cypher (Brian), John McLiam (Mr. Skinner), Belinda Balaski (Rita), Tom Stovall (Thomas Bensington),
sowie Chuck Courtney, Reg Tunnicliffe u.a.

Oh, nein! Das hat der arme H. G. Wells nun wirklich nicht verdient: Seine 1901 erschienene Novelle „Die Riesen kommen“ in der komplett doofen, filmischen Verwurstung von Bert I. Gordon: Inselfarmer Skinner hat direkt vor seinem Haus eine aus dem Boden quillende Substanz entdeckt, die er für ein Geschenk Gottes hält – und es an seine Hühner verfüttert, die zu gackernden Riesenviechern heranwachsen. Der egoistische Geschäftemacher Bensington (Ralph Meeker, DAS GEHEIMNIS DER FLIEGENDEN TEUFEL)wittert in dem Zeug eine Geldquelle unerschöpflichen Ausmaßes, ohne jedoch die Nebenwirkungen zu beachten. Und die stehen auf keiner Packungsbeilage... Zur gleichen Zeit besucht Footballspieler Morgan (Marjoe Gortner, STAR CRASH) mit zwei Freunden die idyllische Insel, um sich ein paar hübsche Tage Urlaub zu gönnen. Doch daraus wird wohl nichts, spätestens als einer von ihnen von riesigen Wespen zu Tode gestochen wird. Auf der Farm der Skinners kommt es schließlich zur Begegnung Mensch gegen Riesenratte...
Beruhigend zu wissen, daß der selbst ernannte Regie-Gigant Bert I. Gordon auf seinem bewährtem Niveau geblieben ist und sein besonderes Faible für Dramaturgie, Schauspielführung und Spezialeffekte beibehalten hat – denn da gibt’s mal wieder was richtiges zu lachen. Oder auch nicht. Bescheuert ist dieser unsägliche Beitrag zum populären 70er-Jahre-Öko-Horror auf jeden Fall, unabhängig davon, wie man an so eine Granate von Film herangeht. Technisch gesehen hat sich Gordon seit seinen Trash-Knallern DIE RACHE DER SCHWARZEN SPINNE (1958) und DER KOLOSS (1957) kaum weiter entwickelt: Auch hier ist die ach so bedrohliche Begegnung zwischen Mensch und Riesenratten, -Hühnern, -Würmern und -Wespen eine höchst unfreiwillig komische Angelegenheit. Mal wurden echte Tiere in den bereits fertigen Film neben die Schauspieler hineinkopiert bzw. ließ man sie in billigen Nachbauten hin- und herrennen. Oder es wurden noch billigere Puppen (hauptsächlich für die Kampfszenen) angefertigt, die eher als abschreckendes Beispiel für den Kölner Karneval dienen – das Endresultat sieht in jeder Beziehung lächerlich aus. Der ökokritische Anstrich geht somit auch flöten, gerade weil sich der Film trotz aller Unzulänglichkeiten so furchtbar ernst und wichtig nimmt. 

 
  • „Eine neuerliche Schändung H. G. Wells’ durch das Zwergenhirn Bert I. Gordon.“ (Rolf Giesen & Ronald M. Hahn, DIE SCHLECHTESTEN FILME ALLER ZEITEN)
  • „Gegen Ende begibt sich Gordon in die Fußstapfen von Ruggero Deodato und legt massenhaft echte, quicklebendige Tiere (hauptsächlich Ratten) mit Feuer, Wasser und Stricknadel um.“ (Thomas Abel, HÖLLE AUF ERDEN)


   

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

   (0 Stimme)

 

Angezeigt werden 1 von 1 Kommentar(en)

Insel der Ungeheuer

Geschrieben von: mario am 04-04-2006 09:09

Der Film ist doch super!! Auf jeden Fall besser als die ganz Neuen!!

 

Angezeigt werden 1 von 1 Kommentar(en)



Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  This image contains a scrambled text, it is using a combination of colors, font size, background, angle in order to disallow computer to automate reading. You will have to reproduce it to post on my homepage
Enter what you see:

   
   



mXcomment 1.0.9 © 2007-2008 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
< zurück   weiter >

Richtig schlechten Geschmack hatten:

Heute226
Gestern479
Woche226
Monat226

Login

Neue Kritiken

26. November 2008
30. Oktober 2008
29. Oktober 2008
16. Oktober 2008
14. Oktober 2008
12. Oktober 2008
11. Oktober 2008
09. Oktober 2008
29. September 2008
26. September 2008
21. September 2008
20. September 2008
03. September 2008
30. August 2008

  rss20.gif