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Scream of the Mummy
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Veröffentlicht in : Filme, S

SCREAM OF THE MUMMY

oder: Hausgemachter Bandagen-Blödsinn

USA 2000 / O: "Ancient Evil: Scream of the Mummy" / AT: "Bram Stoker's Legend of the Mummy 2" / Prod.: Rapid Heart Pictures / Laufzeit: 82 Min. / FSK: ab 16

Regie: David DeCoteau / Musik: Jared De Pasquale / Kamera: Howard Wexler / Schnitt: Harry James Picardi / Ausf. Prod.: Oleg Kapanets, Bob Van Ronkel / Prod.: David Silberg, Sam Irvin, David DeCoteau / Buch: Matthew Jason Walsh / Story: Matthew Jason Walsh, David DeCoteau

Darsteller: Jeff Peterson (Don), Trent Lätta … äh… Latta (Norman), Ariauna Albright (Stacy), Russell Richardson (Arlando), Michelle Erickson (Janine), Brenda Blondell (Prof. Cyphers), Michael Lutz (Morris), Christopher Cullen, (Scott), Anton Falk (Mumie)

Geschichten, die das Leben schreibt: Eine frisch importierte Mumie erwacht eines nachts auf’m Campus und meuchelt ein paar depperte Jugendliche nieder...


Juhuu, wir sind in einem Film von dem Mann, der uns Meisterwerke des Gossenfilms wie etwa CREEP ZONE und NIGHTMARE SISTERS (beide von 1987 und beide mit der hinreißenden Linnea Quigley) schenkte. Nach Stephen Sommers enormen Erfolg mit DIE MUMIE und der offenbar nie enden wollenden Teenie-Horror-Schwemme kam die alte Trash-Schabracke David DeCoteau nicht umhin seine filmische Variation auf die Menschheit los zu lassen. Er verbockte einen ungeheuerlichen Mumien-Mummenschanz, ein unsägliches Sammelsurium an schlechten Einfällen, irgendwo zwischen belangloser Teenie-Gruselei und fadem Slasher-Horror. DeCoteau’s erbärmliches Armutszeugnis strahlt in jeder seiner vermurksten Einstellung totale Unfähigkeit aus. Die Mumie ist ein echter Witz und der Darsteller, der unter dem ganzen Mullbinden-Klumpen steckt, selbst schon tot, nur das er nichts davon weiß. Wie er da so torkelnd und taumelnd durch die Gegend wankt ist tatsächlich gruslig – nämlich gruslig schlecht. Spannung und Atmosphäre sollen vornehmlich dadurch erzielt werden, indem es dauernd blitzt und donnert (der Film spielt während eines Gewitters) und die Kamera wie bei starkem Seegang hin und her eiert, doch vielmehr wird der Eindruck erweckt, daß der Herr Kameramann die Weinbrandbohnen vom letzten Geburtstag zu hastig gefressen hat. Mumiens Mordattacken wurden von Pappnase DeCoteau entsetzlich in die Länge breit gewalzt und überhaupt nicht fesselnd umgesetzt. Und die bescheuerten Figuren, dargestellt von chargierenden Provinz-Laien mit mimischen Totalausfall, bedienen alle Volltrottel-Klischees.

   

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