Prodotti e trattamenti cosmetici
filme | a | b | c | d | e | f | g | h | i | j | k | l | m | n | o | p | q | r | s | t | u | v | w | x | y | z | 0-9
You are in: Home arrow Der wahre Horror arrow Amityville Horror (2005) arrow Filme arrow A 
Amityville Horror (2005)
 

Views : 4511

Veröffentlicht in : Filme, A

AMITYVILLE HORROR

„Häuser töten keine Menschen, Menschen töten Menschen!“ (George Lutz)

USA 2005 / O: „The Amityville Horror“ / Prod.: MGM; Dimension Films; Radar Pictures Inc.; Platinum Dunes / Laufzeit: 96 Min. (Kino) / FSK: ab 16

Regie: Andrew Douglas / Musik: Steve Jablonsky, Clay Duncan / Kamera: Peter Lyons Collister / Schnitt: Roger Barton, Christian Wagner / Ausf. Prod.: David Crockett, Ted Field / Prod.: Michael Bay, Andrew Form, Brad Fuller / Buch: Scott Kosar, Sandor Stern / LV: Jay Anson

Darsteller: Ryan Reynolds (George Lutz), Melissa George (Kathy Lutz), Philip Baker Hall (Pater Callaway), Jimmy Bennett (Michael Lutz), Jesse James (Billy Lutz), Chloe Moretz (Chelsea Lutz), Rachel Nichols (Lisa), Brendan Donaldson (Ron Defeo), Isabel Conner (Jodie Defeo) sowie Annabel Armour, Rich Komenich, David Gee, Danny McCarthy, Nancy Lollar, José Taitano

Mit dem von Marcus Nispel inszenierten, überraschend gelungenem Remake des Kettensägen-Klassikers TEXAS CHAINSAW MASSACRE konnte Michael Bay einen ordentlichen Produzenten-Coup landen. Was dem berühmt-berüchtigten Regisseur von ARMAGEDDON, PEARL HABOR & DIE INSEL offenbar das Recht gab, sich einen weiteren 70er-Jahre-Horrorklassiker vorzuknöpfen und zeitgemäß aufzubereiten. Diesmal hat er sich dem Spukhaus-Horror AMITYVILLE HORROR (1979) angenommen, der zwar von Stuart Rosenberg ganz solide in Szene gesetzt wurde, aber schon zu damaliger Zeit etwas altbacken war und im Laufe der Jahre noch etwas mehr Staub angesetzt hat. Nichtsdestotrotz avancierte AMITYVILLE HORROR zum Kinohit, der mit insgesamt sieben Fortsetzungen zur banalen Ghost-House-Serie aufgeblasen wurde. Der Einfallsreichtum der Macher kannte keine Grenzen und so trieben diverse verfluchte Gegenstände aus dem Amityville-Anwesen ahnungslose Wohnungs- und Hausbesitzer in den Wahnsinn. In AMITYVILLE IV (1989, Sandor Stern) war es eine Stehlampe, im splattrig angehauchten AMITYVILLE – FACE OF TERROR (1992, Tony Randel) eine alte Kaminuhr und in AMITYVILLE – A NEW GENERATION (1993, John Murlowski) ein garstiger Spiegel, der für jede Menge Ramba-Zamba sorgte. Gründe für den enormen Erfolg von AMITYVILLE HORROR dürfte es 2 geben: zum einen lief er nahezu konkurrenzlos, zum anderen war es seine Vermarktung mit dem „Beruhend auf einer wahren Begebenheit“-Gütesiegel. Das behauptete auch Jay Anson’s Bestseller, der die unheimlichen Vorfälle der Familie Lutz im Jahre 1974 als Ausgangslage für seine Schwarte nahm. Obwohl ihnen bekannt war, dass nur ein Jahr zuvor ein Mann seine ganze Familie ermordete, nennen sie das Anwesen in Amityville/Long Island ihr zu Hause. Der Kaufpreis des Hauses war einfach zu verlockend. Schon kurz nach dem Einzug beginnen einige mysteriöse Vorfälle die junge Familie zu beunruhigen, bis die böse Erkenntnis kommt: Dieses Haus ist verflucht! Nach 28 Tagen, so sagt die Legende, nahmen die Lutz’ens panikartig Reißaus, ihr gesamtes Eigentum ließen sie in diesem verfluchten Haus zurück. Andrew Douglas Remake bleibt dieser Storyline treu, will also heißen: Inhaltlich darf man nix neues erwarten. Der zum Irren mutierende Ryan Reynolds (BLADE: TRINITY) macht einen auf Jack Nicholson und tobt mit Blut unterlaufenen Augen durch die Bude, während Melissa George eine immer sorgenvollere Miene aufsetzt. Alle Ghost-House-Zutaten sind dabei: Geheimnisvolle Stimmen, unheimliche Geräusche, klappernde Fenster, eigenwillige Möbel, Halluzinationen und des Töchterchens imaginäre Freundin. Man kann nicht mal was schlechtes darüber sagen, da er technisch ganz versiert (und eben zeitgemäß) umgesetzt wurde. Aber es fehlt ihm an echten Überraschungen, denn auch ohne Rosenbergs Original gesehen zu haben, bleiben die Geschehnisse jederzeit vorhersehbar. Selbst die Geister-Sequenzen sind beliebig austauschbar, nach allem was man in den amerikanischen RING-Filmen, GOTHIKA, THE GRUDGE, THE BOOGEYMAN, HIDE AND SEEK und WHITE NOISE gesehen hat. Das mit der Videoclip-Ästhetik verwöhnte Publikum von heute wird denn auch Dougals’ Film den Vorzug geben und den altmodischen, aber stimmigeren Spukhaus-Schinken aus dem Jahre 1979 links liegen lassen. Damit dürfte denn auch Mr. Bay sein Ziel erreicht haben.

  • ,,Man hat gelernt von den Japanern und überträgt das Wissen nun auf das Remake eines vermeintlichen Klassikers. Gut, aber irgendwie auch nicht besonders innovativ.“ (VIRUS 04/05)

  • „Unterm Strich ist dieses Remake nicht mehr und nicht weniger als ein solider Grusler.“ (CINEMA 05/05)
   

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

 

Angezeigt werden 5 von 5 Kommentar(en)

...

Geschrieben von: Lousmountain am 22-04-2008 04:52

Ich habe den alten Film leider noch nicht gesehen aber ich kann sagen das die Neue Verfilmung eigentlich gut ist, also eigentlich! Weil der Film hat mich Positiv überrascht weil es direkt anfängt zu Spuken anstatt das dauernde Warten im Film bis es endlich losgeht, was ich aber nicht so dolle fand war das Ende und das dauernde Rätseln "Was Wollen die jetzt von mir?" Manchmal möchte ich einfach mal Gruseln anstatt immer diese "Klugscheißer" Horror Streifen!

 

Amityville Horror

Geschrieben von: Silencer am 03-10-2007 16:47

Der alte Film ist ein Klassiker - und hier zu Unrecht geschmäht - und der neue gar nicht mal so übel, wie sein Ruf. Der alte Film ist auch nicht zu Unrecht nochmal in der MGM-Gold-Edition erschienen...

 

...

Geschrieben von: gonga am 22-09-2007 23:19

und wer behauptet bitte, dass kinder mit darth vader stimmen "ey, sau krank, voll psycho, boah ey" sind?! 
 
ich kann sie nicht mehr sehen! tolle idee ... irgendwann mal war es innovativ das unschuldige, unscheinbare kind in eine horror figur zu verwandeln, aber es reicht!

 

öö

Geschrieben von: Laura am 10-10-2006 10:01

Aber ich mag den Film ^^ 
Also ich find den FIlm zwar auch etwas unoriginell aber hey.. suchen wir nicht alle immer den selben mist? solche Psychischen Geschehnisse die einen total verrückt machen? sowas wollen wir doch alle.. ist doch egal wenn immerwieder die gleiche Story kommt.. solange es ein neues Haus ist ^^ 
Und hallo? das Haus gibt es ja echt.. die haben doch nichts anderes gemacht als die Geschichte verfilmt.. nix da mit : solche stories gibts schon.. die story ist echt passiert.. und allein die Tatsache lässt mich gruseln.. also ich würd sagen den Film müsste jeder mal gesehen haben.. einfach nur der Geschichte wegen. :)

 

Und täglich grüßt das Murmeltier

Geschrieben von: sway am 25-08-2006 23:55

Man sagt immer die besten Urteile fällt man spontan. Später überdenkt man sie immer und immer wieder. Revidiert und schwächt sie ab. Der Komentar ist nicht mehr ganz spontan. Aber auch nach einem 2 mal schaun finde ich nix was meine Meinung ändert. 
Der Film ist schlecht. 
So könnte man es schon zusammen fassen. 
Er beginnt mau und kommt über dieses Niveau auch niemals hinaus. Er bleibt immer in seinem engen Korsett alles bedienen zu wollen, jede Möglichkeit gruslig zu sein. All die, die wir schon kennen, 1ooo mal gesehn haben. Wer 7Days to live oder Shining gesehen hat, kann beim stimmungsvollen schauen mit Freunden jedem auf dem Senkel gehen und die Szenen vorher sagen ohne den Film zu kennen. Es ist alles drin: Der Vater der verrückt und böööse wird, die Frau die hilflos daneben steht und zu spät begreift, der Geist den nur das Kind sehen kann, sogar die Optik entsprcht doch dem in diesem Zusammenhang Gewohntem. Und wer ist am Ende schuld? DAS HAUS! Immer das gemeine Haus! Vorbei die Zeiten des Gärtner. Es sind die Häuser, die die Grausamkeiten nicht mehr aus den Wänden lassen! Auf ein Neues und immer und immer wieder. 
 
Wer was zum berieseln nebenbei sucht, wird sich damit anfreunden können. 
Wem an Spannung gelegen ist oder wer sich gar gruseln möchte sollte den Blick in der Videothek weiter schweifen lassen...  

 

Angezeigt werden 5 von 5 Kommentar(en)



Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  This image contains a scrambled text, it is using a combination of colors, font size, background, angle in order to disallow computer to automate reading. You will have to reproduce it to post on my homepage
Enter what you see:

   
   



mXcomment 1.0.8 © 2007-2008 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
< zurück   weiter >

Neue Kritiken

03. September 2008
30. August 2008
29. August 2008
18. August 2008
28. Juni 2008
27. Juni 2008
18. Juni 2008
08. Juni 2008
02. Juni 2008
24. Mai 2008
19. Mai 2008
16. Mai 2008
14. Mai 2008