Schlechter Geschmack: Die Welt ist zu schlecht für gute Filme
Home arrow Von Alien bis Zombie 16.05.2008
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Bite, the

THE BITE

 

USA/I/J 1989 / O: „Curse 2: The Bite“ / AT: ,,Venom – Das Gift der Hölle“ / Prod.: VIVA Entertainment; TOWA Länge: 93 Min. / FSK: ab 18

Regie: Fred Goodwin [= Frederico Prosperi] / Musik: Carlo Maria Cordio / Kamera: Roberto d’Ettore Piazzoli / Ausf. Prod.: Ovidio G. Assonitis, Kenichi Tominaga, Frederico Prosperi / Buch: Susan Zelouf, Frederico Prosperi
SFX: Screaming Mad George

Darsteller: Jill Schoelen (Lisa Snipes), J. Eddie Peck (Clark Newman), Jamie Farr
(Harry Morton), Bo Svenson (Sheriff), Savina Gersak (Iris), Marianne Muellerleile
(Big Flo), Sydney Lassick (George), Al Fann (Tankstellenwart), Terrence Evans
(Dave), Sandra Sexton (Dr. Marder) sowie Bruce Marchiano,
Shiri Appleby, José García, Tiny Wells

Das junge Pärchen Clark (J. Eddie Peck) und Lisa (Jill Schoelen, STEPFATHER) durchquert auf ihrer Urlaubsfahrt ein militärisches Sperrgebiet, auf dem die Army Tests mit chemischen Kampfstoffen durchführte. Unzählige Schlangen haben sich auf der einsamen Straße versammelt, um dort zu verenden. Als Clark gebissen wird, behandelt ihn der Vertreter Harry (Jamie Farr, alias Klinger aus M.A.S.H., in einer sehr sympathischen Vorstellung), der eigentlich Arzt werden wollte, mit dem falschen Gegengift. Clark’s Arm beginnt daraufhin ein mörderisches Eigenleben, das ihn zu immer grausigeren Taten zwingt...Die Mutation in etwas völlig neues, der Trip in eine neue Form des Daseins - das faszinierte schon David Cronenberg in seinem Schock-Klassiker DIE FLIEGE, in Frederico Prosperi’s einzigem Film THE BITE gibt’s dasselbe noch mal, diesmal in der Schlangen-Version. Den Machern ging es weniger um die Erforschung des sich verändernden Körpers, hier zählen einzig die Effekte. Und die haben es in sich, wofür schon der Name von Screaming Mad George (BRIDE OF RE-ANIMATOR; FAUST – LOVE OF THE DAMNED) bürgt. Eine heraus gerissene Kinnlade bei Fräulein Doktor oder Augen und Zunge, die dem armen Clark zum Schluß aus dem Gesicht fallen ... Diese und andere Ekel-Abscheulichkeiten machen zumindest für die Horror-Gemeinde den Reiz aus, ansonsten bot der betulich und ohne jegliches Tempo inszenierte Schocker selbst für die End-Achtziger nicht viel neues.

  • THE BITE gibt sich im Original als Fortsetzung des zwei Jahre zuvor entstandenen THE CURSE aus, obwohl beide Filme gar nichts weiter miteinander zu tun haben

  • Als Sheriff mit dabei: B-Movie-Legende Bo Svenson, von Quentin Tarantino in dessen Gewalt-Epos KILL BILL Vol. 2 (2003) für die Leinwand wieder entdeckt

  • Mitproduziert wurde THE BITE von Ovidio G. Assonitis, der sich gelegentlich hinter dem Pseudonym Oliver Hellman versteckt und als Regisseur u.a. das unvergessene Tintenfischspektakel DER POLYP (1977) und den harten Psychothriller MADHOUSE – PARTY DES SCHRECKENS (1981) verbockte. 

  • Im Ausgleich zu der unoriginellen Handlung gefallen der solide Spannungsaufbau und die ansprechenden Akteure.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)

  • „Der von Fred Goodwin sehr gemächlich inszenierte und in seiner Handlung übertrieben langsam aufgebaute Film ist eigentlich nur wegen der kruden Schock- und Ekeleffekte des bekannten F/X-Künstlers Screaming Mad George erwähnenswert.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)

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  • <!--[if !supportLists]--><!--[endif]-->„Schund.“ (Ronald M. Hahn & Volker Jansen, LEXIKON DES SCIENCE-FICTION-FILMS)

  • <!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]-->„Anfangs baut die Variante des Katastrophen-Thrillers geschickt eine Atmosphäre der Bedrohung auf, schlägt aber bald in vordergründige Action und übliche Ekeleffekte um, wobei die Angst vor atomaren Gefahren zur bloßen Folie verkommt.“ (LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS)

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