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OCTOPUS Nach OCTALUS kommt OCTOPUS, doch dafür gibt’s nur ’nen Pferdekuss! USA 2000 / O: „Octopus “ / Laufzeit: 96 Min. / FSK: ab 16 Regie: John Eyres / Musik: Marco Marinangeli / Kamera: Adolfo Bartoli / Schnitt: Amanda I. Kirpaul / Ausf. Prod.: Avi Lerner, Danny Dimbort, Trevor Short / Prod.: David Vardo, Danny Lerner, Boaz Davidson / Buch: Michael D. Weiss / Story: Boaz Davidson / Dig. SFX: Magic Camera Comp. Lim. Darsteller: Jay Harrington (Roy Turner), David Beecroft (Capt. Shaw), Carolyn Lowery (Dr. Finch), Ravil Isyanov (Casper), Ricco Ross (Brickman), Jeff Nuttall (Henry Campbell) sowie George Stanchev, Martin McDougall, Vasil Banov, Nikolai Urumov u.a. |
Der noch unerfahrene CIA-Agent Turner (Jay Harrington) soll den weltweit gesuchten Terroristen Casper (Ravil Isyanov), der als altes Mütterchen verkleidet mehrere Anschläge auf verschiedene Botschaften verübte, von Bulgarien aus in die USA überführen. Das U-Boot „Roosevelt“ unter dem Kommando des draufgängerischen Captain Shaw (David Beecroft), einer, der schon gerne mal den Helden markiert, soll die beiden begleiten. Auch an Bord: Steuermann Brickman (Ricco Ross, ALIENS) und die Meeresforscherin Dr. Finch (Carolyn Lowery), die sich in ihrer Freizeit im Beisein der Crew mit Strippoker beschäftigen. Ansonsten arbeitet Dr. Finch hauptberuflich an dem sogenannten „Teufelsauge“, einer Meeresregion, in der bereits 27 Schiffe verschwanden. So entstand die Legende einer riesigen Seeschlange, hinter der sich, der eine oder andere ahnt es schon, ein mutierter Tintenfisch verbirgt. Und der wird bald zur größeren Bedrohung als Casper’s Terroristenkumpel, die auf einem Luxus-Kreuzer auf Stellung sind... Oje, da hat John Eyres (MONOLITH) DEEP RISING gesehen – oder OCTALUS, wie der spaßige Monsterschocker von Stephen Sommers (DIE MUMIE) „eingedeutscht“ wurde, in dem Treat Williams und Famke Janssen zusammen mit einer Gangsterbande gegen einen mutierten Riesententakel kämpften. Es bedarf doch schon etwas Improvisation und Handwerkskunst, wenn man einen Film kopieren will, der sich selbst bei bekannten Vorbildern bediente. Aber da wo OCTALUS, trotz allem Inhalts-Irrsinn, als großer B-Film mit tollen Splatter-Effekten, wilden Sprüchen und rasanter Action ein echtes Vergnügen war, da erzeugt OCTOPUS, diese sparsame Ramschversion, nur Durchfall und Bauchschmerzen. Es war ja so, daß OCTALUS sich als achtbarer Kinoerfolg erwies, an dem sich die Leute von Nu Image in Zeiten von genmanipulierten Monstern und Tier-Horror-Angriffen freilich auch beteiligen wollen. Das können sie auch – aber nicht mit solchen Filmen! Der politische Aufhänger zum Anfang um Terrorismus und Korruption paßt überhaupt nicht zu dem titelgebenden OCTOPUS, der aus offensichtlichen Budget-Gründen (grins) kaum zu sehen ist und auch sonst einen eher bemitleidenswerten Eindruck hinterlässt: Ein lausiger Spezialeffekt, dem man seinen Computer-Absturz jederzeit ansieht. Und im großen Finale, beim Zehennägel kräuselndem OCTOPUS-Angriff auf den Luxus-Kreuzer, ja, da lacht das ganze Publikum. Falls der Film ein Publikum findet. Kaum zu glauben, aber die haben noch ’ne Fortsetzung hinterher geschoben: OCTOPUS 2
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