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Space Truckers
 

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Veröffentlicht in : Filme, S


SPACE TRUCKERS


Schweine im Weltall

USA / IRL 1996 / O: „Space Truckers“ / Prod.: Goldcrest Films International / Laufzeit:
92 Min. / FSK: ab 16

Regie: Stuart Gordon / Musik: Colin Towns / Kamera: Mac Ahlberg / Schnitt: John Victor Smith / Ausf. Prod.: Guy Collins, Stephen Kay / Prod.: Peter Newman, Greg Johnson, Ted Mann, Stuart Gordon, Mary Breen-Farrelly / Buch: Ted Mann / St.: Stuart Gordon & Ted Mann / Make-up- u. Creature Effekte: John Vulich, Greg Cannom, Screaming Mad George u.a. / Visuelle Effekte: Electric Image / SFX-Supervisors: Brian Johnson, Paul Gentry

Darsteller: Dennis Hopper (John Canyon), Stephen Dorff (Mike Pucci), Debi Mazar (Cindy), Charles Dance (Nabel/Macacunda), George Wendt (Keller), Vernon Wells (Mr. Cut), Barbara Crampton (Carol), Shane Rimmer (E. J. Baggs), Carolyn Purdy-Gordon (Dalia), Michael G. Hagerty (Tommy) sowie Graeme Wilkinson, Sean Lowler, Lonny Smith, Sylvan Baker, Birdy Sweeney, Thomas McLaughlin u.a.


2196, wo Männer noch Männer sind: Nachdem Weltraum-Trucker John Canyon (Dennis Hopper) seinen letzten Auftrag, nämlich dem korrupten Spediteur Keller (CHEERS-Barhocker George Wendt) eine Fracht quadratischer Schweinchen zu übergeben, erledigt hat, bekommt er schon neue Arbeit aufgehalst: Eine Containerladung voller Sex-Puppen zur Erde zu transportieren. Zwei Passagiere hat Canyon ebenfalls mit im Schlepptau: seine Herzensbraut, die schnuckelige Cindy (Debi Mazar, BATMAN FOREVER), die versprochen hat, ihn zu heiraten, wenn er sie zu ihrer Mutter bringt, und Trucker-Neuling Mike (Stephen Dorff, BLADE). Doch auf dem Weg dorthin fallen sie üblen Piraten unter Anführung des Mensch/Maschine-Schurken Macacunda (Charles Dance, ALIEN 3) in die Fänge. Dieser ist nach seinen Einsätzen fast noch mehr zusammengeflickt worden, als wie er auseinander fiel, aber trotzdem nicht ganz so funktionsfähig wie etwa Data von der Enterprise. Bei einem Schusswechsel erwachen die angeblichen Sex-Puppen zu Leben ... als biomechanische Killer-Roboter... Kultregisseur Stuart Gordon (RE-ANIMATOR) verfrachtete alltägliche Problemchen kleiner Arbeiter in den Weltraum und inszenierte eine kurzweilige Sci-fi-Komödie, die man zwar kaum ernst nehmen kann, aber mit einigen satirischen Seitenhieben auf Kapitalismus und Politiker-Wahn köstlich amüsiert. Make-up- und Spezialeffekte überzeugen vollkommen, wobei es den Machern sogar gelang, mit knallbunten Farben, schrillen Dekors und exzentrischen Kostümen dem Film einen eigenen Stempel aufzudrücken. Gordon hat einige gewohnt krude Ideen auf Lager, mit denen er so manch Story-Leerlauf übertünchen kann. Und hin und wieder blitzt, wenn auch in abgeschwächter (familienfreundlicher) Form, sogar sein rabenschwarzer RE-ANIMATOR-Humor auf. SPACE TRUCKERS ist ein kerniges B-Picture mit launigem Trucker-Humor, wüsten Kneipen-Schlägereien, coolen Helden und üblen Schurken und präsentiert sich, trotz einiger Durchhänger, immer noch um einiges frecher und spritziger als so manche Hollywood-Großproduktion.

 
  • In Nebenrollen hat Gordon einige bekannte Gesichter unter gebracht: 80er-Jahre-Scream-Queen Barbara Crampton (RE-ANIMATOR; FROM BEYOND) ist als Debi Mazar´s Film-Mami mit dabei, seine Ehefrau Carolyn Purdy-Gordon (DOLLS) gibt sich einer handfesten Kneipenschlägerei hin und Vernon Wells (MAD MAX 2; FORTRESS) ist als fieser Kampf-Koloss Mr. Cut, Macacunda’s rechte Hand, zu sehen.
  • „Stuart Gordon will irgendwo zwischen Mel Brooks, George Lucas und Ridley Scott landen und verschwindet dabei in einem schwarzen Loch. Es wird immer deutlicher, daß Gordon nach drei hervorragenden Filmen (RE-ANIMATOR; FROM BEYOND; DOLLS) ins Mittelmaß abgerutscht ist. Er macht manchmal bessere, manchmal schlechtere Filme, aber macht keine Meisterwerke mehr, und auch wenn seine Handschrift noch immer unverkennbar ist, die Sujets seiner Filme lassen stark nach.“ (Uwe Raum-Deinzer, MOVIESTAR)
 
  • „Auf dem interstellaren Trip sorgen skurrile Charaktere, überdrehte Einfälle und ein innovatives Produktionsdesign für Aufregung.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)
  • „Trashiges, aber gut besetztes Science-fiction-Abenteuer (...) Technisch o.k., eine Handvoll Gags, aber eine völlig bescheuerte Geschichte.“    (HEYNE FILMJAHRBUCH 1998)
  • „Eine ungestüme Parodie auf gängige B-Movie-Genres mit originellem Set-Design, erstklassigen Horroreffekten, deftigem Truckerhumor und mit satirischen Spitzen auf Politik und Gesellschaft. Als Videopremiere ein Juwel in seiner Liga.“ (FISCHER FILM ALMANACH 1998)
 
  • „Gegen Ende verliert die Geschichte an jeglicher Logik, und Hopper wirkt während des ganzen Films so gelangweilt wie in vielen Billigproduktionen, für die er seinen Namen und sein Gesicht hergibt.“ (DIE SCIENCE FICTION FILMENZYKLOPÄDIE)

   

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Hihi

Geschrieben von: Jojo am 10-03-2008 20:31

Ich find den Film gut, weil er so überzogen ist.

 

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