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DAS GEHEIMNIS DER FLIEGENDEN TEUFEL
Sie
haben jeder einen Oscar gewonnen und spielten in einem Sci-Fi-Horror-Film
mit, in dem fliegende Killer-Quallen harmlosen Waldspaziergängern das Blut
aussaugen. Jack Palance (CITY SLICKERS) und Martin Landau (ED WOOD) sind für
jeden Spaß zu haben
USA 1980 / O: ,,Whitout Warning” / AT: ,,Alien – Whitout Warning”; Alien
Shock”; ,,Es geschah ohne Warnung”; ,,It Came Whitout Warning” / Prod.:
Heritage Enterprises / Länge: 90 Min. / FSK: ab 16
Regie: Greydon Clark / Musik: Dan Wyman / Kamera: Dean
Cundey / Schnitt: Curtis Burch / Ausf. Prod.: Paul Kimatian, Skip
Steloff / Prod.: Greydon Clark, Lyn Freeman, Daniel
Grodnik / Buch: Lyn Freeman, Daniel Grodnick, Steve Mathis,
Ben Nett / Spezialeffekte: Joe Quinlivan / Special MakeUp: Greg
Cannom
Darsteller: Jack Palance (Joe Taylor), Martin Landau (Fred
„Sarge“ Dobbs), Tarah Nutter (Sandy), Christopher S. Nelson
(Greg), David Caruso (Tom), Ralph Meeker (Dave), Neville Brand
(Leo), Cameron Mitchell (Vater), Darby Hinton (Sohn), Lynn
Theel (Beth), Kevin Peter Hall (Alien) sowie Sue Ane Langdon,
Larry Storch, Mark Ness, Burt Davis, Jeffrey Sudzin
,,Keine Chance, keine Hilfe, kein Entrinnen” – so
steht’s an der maroden Tankstelle gekritzelt, die der zwielichte Taylor (Jack
Palance) betreibt. Trotzdem latschen sie munter drauf los in das
vermeintlich idyllische Waldstück, in dem ein großer, böser Außerirdischer
lauert und ahnungslose Ausflügler mit seinen fliegenden Quallen bewirft. Jäger
(HIGH CHAPARRAL-Star Cameron Mitchell), Pfadfinder, vier Jugendliche
(u.a. der durch N.Y.P.D. BLUE bekannt gewordene David Caruso), die mit
dem Kleinbus in die Ferien fahren – ihnen allen wird sie bestimmt nicht
gefallen, die Begegnung mit den außerirdischen Killer-Quallen. Während der irre
„Sarge“ (im totalen Over-Acting: Martin Landau) eine feindliche Invasion
erwartet, setzt Tankstellenbesitzer Taylor zur Gegenwehr an... Greydon Clark’s Alien-Horror, welcher durch seine zahlreichen
Wiederholungen bei den Öffentlich-Rechtlichen einen ganz eigenen Status
erreicht hat, fängt eigentlich nicht schlecht an: John Carpenter’s ehemaliger
Kameramann Dean Cundey (HALLOWEEN; DIE KLAPPERSCHLANGE) sorgt für
stimmige Schreckensbilder, die dann am Besten sind, wenn ausschließlich der
Wald für den Horror zuständig ist, was durch Dan Wymann’s beunruhigende
Musik nur noch bekräftigt wird. Ansonsten sieht’s aber ziemlich dunkel aus.
Vielleicht hatten die vier Autoren beim Drehbuch-Puzzeln selbst ein paar dieser
Schlabber-Quallen an der Omme, als sie ihren Alien-Reißer mit einigen wirren
Handlungssträngen voll stopften, durch denen ihre durchgeknallten, kaum ernst
zu nehmenden Protagonisten waten müssen. Besonders lächerlich wird’s, wenn der
Junge Greg (Christopher S. Nelson) zum Schein auf die vom Sarge
befürchtete Invasion eingeht. Zum Schluß bleibt nur eine Erkenntnis: Das DAS
GEHEIMNIS DER FLIEGENDEN TEUFEL am Ende genauso blutleer bleibt wie die
Quallen-Opfer.
- Weitere Werke von Greydon Clark: SATANS CHEELEADERS (1977,
mit Yvonne DeCarlo und John Carradine), der UFO- Quatsch THE RETURN –
TÖDLICHE BEDROHUNG (1980, mit Jan-Michael Vincent, Raymond Burr und Martin
Landau) und HOUSE OF PAIN (1991) mit Robert Englund.
- „Ein entschieden billiger „Geh nicht in den
Wald!“-Terror-Film...“ (DIE
SCI-FI-ENZYKLOPÄDIE)
- „....krudes B-Picture im Stil der Monsterfilme der 50er
Jahre.“ (HÖLLE AUF ERDEN)
- „Lachhafter Schund aus dem Video-Regal.“ -TV SPIELFILM-
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Geschrieben von: Wolf am 03-01-2009 10:45
Die Art, wie das Alien gegen Ende regungslos neben der Hütte stand liess einem trotzdem kalte Schauer über den Rücken laufen...
aber ansonsten: Vollkommen lächerlich :D Vor allem die fliegenden Werfwesen !