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“Als Achtjähriger sah ich SINDBADS SIEBENTE REISE – und ich war hin und weg. Ich fragte meine Mama, wer solche Filme macht – und sie antwortete, dies sei der Regisseur. Von da an wollte ich Regisseur werden.” (John Landis)
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Asylum
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Veröffentlicht in : Filme, A

A s y l u m

Gib mir deinen Schmerz!“ (Magnus Burke)

 

USA 2007 / O: „Asylum“ / Prod.: Hide Park Films; Mad Scientist Productions, Adlabs Films; Ashok Amritraj Productions / Laufzeit: 88 Min. / Freigabe: k.J.

Regie: David R. Ellis / Musik: David L. Hamilton / Kamera: Gary Capo / Schnitt: Howard E. Smith / Ausf. Prod.: Jessika Borsiczky, George Parra, Patrick Aiello / Prod.: Ashok Amritraj / Buch: Ethan Lawrence / SFX: Erik Henry 

Darsteller: Sarah Roemer (Madison), Jake Muxworthy (Holt), Mark Rolston (Magnus Burke), Travis Van Winkle (Tommy), Ellen Hollman (Ivy), Carolina Garcia (Maya), Cody Kasch (String), Lin Shaye (String’s Mutter), Joe Inscoe (Mackey), Gabe Wood (Kelso), Randall Sims (Rez), Andrea Powell (Carol) sowie Pete Burris, Bridget Gethins, Caroline Kent, Brantley Pollack, Ben Danielle, Cody Hanford u.a. 

Eine Nervenheilanstalt, geführt von einem sadistischen Folterarzt, der seine Patienten grausamen Experimenten unterzog, woraufhin sie ihn töteten und er nun als dämonischer Geist in dem alterwürdigen Gemäuer umherwandelt und für Angst und Schrecken sorgt. Na, das kennen wir doch: als Hintergrundstory in William Malone’s Spukhaus-Remake HAUNTED HILL und der überflüssigen Direct-to-DVD-Fortsetzung HAUNTED HILL – DIE RÜCKKEHR IN DAS HAUS DES SCHRECKENS. Unter der Regie von David R. Ellis, der mit FINAL DESTINATION 2 und SNAKES ON A PLANE auch schon deutlich besseres geleistet hat, wird der altbekannte Stoff ohne jegliche Innovation oder originelle Einfälle noch mal neu aufgelegt – nur eben mit dem Unterschied, dass in diesem Fall das Irrenhaus 60 Jahre nach den grausamen Ereignissen zur Uni umfunktioniert wurde und nun von den üblichen Teenager-Fratzen, allesamt mit schlimmer Kindheit, bewohnt wird. Mark Rolston (DAYLIGHT; SCORCHER) spielt hier den irren Klapsmühlen-Doc, der durch die Gänge geistert, dabei ein paar luschige Freddy-Krueger-Sprüche ablässt und die langweilige Teenie-Fraktion mit ihrem gestörten Seelenleben (Mutter-Komplex, Drogenkonsum, Essstörungen, Suizidgefahr etc.) konfrontiert. Er möchte sie von ihrem Schmerz befreien, doch bei seiner speziellen Therapie bleiben Schmerzen eben leider nicht aus. Ich weiß nicht, welche Schmerzen der Autor beim Drehbuch schreiben hatte, jedenfalls erzeugt die dürftige Story zusammen mit der eher armseligen, langatmigen Umsetzung nur Gähnanfälle. Erschreckend, in welch’ geistlosen Gefilden David R. Ellis inzwischen herumgeistert. Nach so einem Film blieb ihm gar nichts anderes übrig, als am mittlerweile vierten Teil der FINAL DESTINATION-Reihe zu arbeiten. Was hierbei herauskam, ist nur klischeehafter Campus-Horror mit eingestreuten Schockeffekten und eingeschlafenen Beinen – letztere sind das einzig prickelnde in diesem flauen Mad-Scientist-Gewusel. 

  • In einem teuflisch schrägen Kurzauftritt brilliert Lin Shaye (NIGHTMARE ON ELM STREET; 2001 MANIACS; SNAKES ON A PLANE) als alkoholkranke Rabenmutter. 

  • Die DVD erschien im Haus Kinowelt: OFDB 

  • „Nachdem ich den Kurzinhalt zu diesem neuen Horrorthriller gelesen hatte, war ich sehr angetan und habe mir einen abwechslungsreichen Film versprochen. Doch leider wurde ich dann vom Film enttäuscht, denn die Handlung ist nach dem üblichen Schema der amerikanischen Horror-Slasher gestrickt. Die Story hätte wesentlich mehr hergeben können. Ich hätte mehr Tiefgang erwartet, aber es wird alles zu oberflächlich abgehandelt.“ (Markus Cremer; DEADLINE 01/2008) 

  • „…spannender Horrorthriller mit ultimativer Gänsehautgarantie.“ (MEIN OSKAR) 
   

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