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Jetzt ist sie gefallen, die über 200 Jahre alte Buche an der Bautzner Strasse in Dresden; so haben es ja die Befürworter der Waldschlösschenbrücke schließlich gewollt. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde sie schließlich gefällt. So manchen Krieg und viele Regierungen hat sie überlebt, doch gegen diese korrupte Lobbypolitik hatte sie einfach keine Chance. Und die friedlich demonstrierenden Umweltaktivisten von "Robin Wood", allesamt bewundernswerte Helden, hatten keine Chance gegen die 250 Polizisten, die sie aus der Baumkrone und dem Geäst zerrten. Das sind die gleichen Beamten, die Neonazi-Aufmärsche schützen und hilflos zusehen, wie gewaltbereite Hooligans (von denen war übrigens in dieser Jugend-Gewalt-Debatte gar nicht die Rede) randalieren. Und dann lallte Dresdens FDP-Chef Dietmar Fischer: "Ich bin froh, dass dieser Spuk im Baum endlich vorbei ist." Und sein Parteikollege Holger Zastrow, dieser politische Triebtäter, hetzte: "Wir fordern, die Gemeinnützigkeit der Organisation zu überprüfen." Da soll er erstmal in seiner Partei anfangen, diese liberale Elendsgestalt. Diese Umweltaktivisten haben kein Amt, aber sie haben Würde, bei Zastrow verhält es sich genau umgekehrt. Weiterhin forderte er, "Robin Wood" Kosten für Einsätze und Bauverzögerungen in Rechnung zu stellen. Zastrow will Zaster. Die Frage bleibt: Wann sägt man solche Pappkameraden endlich ab?
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