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Schatten der Wahrheit
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Veröffentlicht in : Filme, S

SCHATTEN DER WAHRHEIT

USA 2000 / O: „What Lies Beneath“ / Prod.: 20th Century Fox; DreamWorks Pictures; Imagemovers / Laufzeit: 124 Min. / FSK: ab 16

Regie: Robert Zemeckis / Musik: Alan Silvestri / Kamera: Don Burgess / Schnitt: Arthur Schmidt / Produzenten: Steve Starkey, Robert Zemeckis, Jack Rapke / Ausf. Prod.: Joan Bradshaw, Mark Johnson / Buch: Clark Gregg / Story: Sarah Kernochan, Clark Gregg / Visuelle Effekte: Robert Legato

 Darsteller: Harrison Ford (Norman Spencer), Michelle Pfeiffer (Claire Spencer), Diana Scarwid (Jody), Joe Morton (Dr. Drayton), James Remar (Warren Feur), Miranda Otto (Mary Feur) sowie Wendy Crewson, Ray Baker, Micole Mercurio, Amber Valletta, Katharine Towne, Sloane Shelton, Victoria Bidewell u.a. 

 

Seit ihre Tochter aufs College abmarschiert ist, fühlt sich Claire Spencer (Michelle Pfeiffer) nicht mehr wohl in ihrem neuen Haus. Der Fön spinnt, Türen öffnen sich, Geräusche machen ihr Angst. Ihren Nachbar (James Remar) beschuldigt sie, seine Frau bei Seite geschafft zu haben, was sich jedoch als falsch heraus stellt. Ist sie vielleicht verrückt?  Hängt es mit ihrem mysteriösen Verkehrsunfall zusammen, den sie vor einem Jahr hatte? Ihr viel beschäftigter Ehemann Norman (Harrison Ford) hat jedenfalls keine Zeit für derlei Hokuspokus. Doch als sie im spiegelnden Badewasser den Geist einer Toten sieht, steht für sie fest, daß hier übernatürliche Kräfte am Werk sein müssen…

Mit eleganten Kamerafahrten und einer ruhigen Erzählweise setzt Robert Zemeckis auf Horror der leisen Art, in dem Michelle Pfeiffer langsam dem Wahn verfällt und Harrison Ford als führsorgenden Ehegatten mit hinein reißt. Am Ende schließlich war nichts mehr so, wie es schien...  Wie in DAS FENSTER ZUM HOF so spioniert Claire bei ihrem Nachbar ins Fenster, um endlich Gewissheit zu erlangen, und wie Gary Grant in VERDACHT rätselt man, ob Harrison Ford ... oder ob nicht ... oder... Robert Zemeckis versteht ihn bestens, den Suspense-Thrill á la Hitchcock, der Drehbuchautor leider weniger. Schade, daß die Auflösung (weniger im phantastischen, denn im familiären zu suchen) doch etwas zu früh abzusehen ist. Da waren ECHOES und DER SECHSTE SINN „geistreicher“...

 

 

   

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