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Creature - Die dunkle Macht der Finsternis
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Veröffentlicht in : Filme, C


C R E A T U R E

DIE DUNKLE MACHT DER FINSTERNIS 

USA 1985 / O: „Creature“ / AT: „Die dunkle Macht der Finsternis“, „The Titan Fiend“

Regie: William Malone / Musik: Thomas Chase, Steve Rucker / Kamera: Harry Mathias / Schnitt: Bette Cohen / Ausf. Prod.: Moshe Diamant, Ronnie Hadar / Prod.: William Malone, William G. Dunn Jr. / Buch: William Malone, Alan Reed 

Darsteller: Klaus Kinski (Hans Rudy Hofner), Stan Ivar (Mike Davison), Wendy Schaal (Beth Sladen), Lyman Ward (David Perkins), Robert Jaffe (Jon Fennel), Diane Salinger (Melanie Bryce), Annette McCarthy (Dr. Wendy H. Oliver), Marie Laurin (Susan Delambre), John Stinson, Jim McKeny (Astronauten) sowie Buckley Norris, Michael Griswold, David Moses u.a.

                                                                                                                       

Stell’ sie dir vor, die Durchschnitts-Raumschiffbesatzung aus dem B-Movie-Sektor: Wie sie so durch’s All zuckelt, die mufflige Mannschaft sich entweder auf’m Wecker oder an die Wäsche geht und mit Macho-Gehabe und Zickenalarm gegenseitig belastet, dazu noch Kompetenzgerangel und Knöpfchen drücken… – und dann das: Etwas hässliches, etwas schreckliches und ganz, ganz fieses lauert da draußen im All, in diesem Fall auf dem Saturn-Mond Titan. Bei William Malone sind es sogar gleich zwei blutrünstige, garstige Monster: zum einen dieses grauenhafte Alien, das aus dem Schönheitsschlaf geweckt wurde, zum anderen (Pass auf, jetzt kommt’s!): Klaus Kinski. Jetzt muss jeder für sich allein entscheiden, welches der beiden Monster schlimmer ist… 

Der Stolperstein-Dramaturgie stehen, natürlich mit Ausnahme von Klausi-Mausi, hilf- und ausdruckslose Darsteller gegenüber, von denen immerhin die bierernste Muffelmiene von Diane Salinger (REST STOP) als Weltraum-Ballermann-Ballerina im S/M-Outfit für einige unfreiwillige Schmunzler sorgt. Der Rest, darunter Stan Ivar, der paar Jährchen später mal in 2 Folgen von STAR TREK - VOYAGER der daheim gebliebene Ehemann von Captain Janeway sein durfte, ist da nur das übliche Kanonenfutter.

Nun ja, dramaturgische Feinheiten spielen eben in dieser Art von Film eine eher unbedeutende Rolle, obwohl sie doch manchmal ganz nützlich sein können. Ein nettes Set-Design, Schockeffekte und eine stimmungsvolle Atmosphäre zählen eben mehr zu den Stärken von William Malone, wie er eben auch mit HAUNTED HILL und FEAR DOT COM bewies.

 

Wer auf all die blutig-billigen ALIEN-Vehikel der 80er Jahre abfährt, speziell die Corman-Produktionen PLANET DES SCHRECKENS und MUTANT – DAS GRAUEN AUS DEM ALL, wird auch hier ganz bestimmt seinen Spass haben.  Dieser wird allerdings dahingehend getrübt, da die derb-gorigen Effekte in der deutschen Fassung mal wieder der Zensur zum Opfer gefallen sind. Da waren hier also ganz andere Monster am Werk. 

 

  • „Billiges, aber nicht unbedingt schlechtes ALIEN-Plagiat mit ein paar sehr blutigen F/X-Sequenzen, die einem ganz schön an die Nieren gehen können.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR) 

  • „Die Billig-Produktion verfügt zwar über ein nettes Set-Design und einige spannende Momente, kann aber weder dramaturgisch noch schauspielerisch überzeugen. Äußerst derb sind die Gore-Effekte.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN) 

  • „In irgendeinem obskuren Film namens ALIEN kam fast das gleiche vor, meint unser Freund Eddy.“ (Ronald M. Hahn & Volker Jansen, LEXIKON DES SCIENCE FICTION FILMS)

 


   

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