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Spinnen des Todes
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SPINNEN  DES  TODES

                                        

USA 2001 / O: „Earth vs. The Spider“ / Prod.: Creature Features Productions für Columbia TriStar / Länge: 86 Min. / FSK: ab 16 

Regie: Scott Ziehl / Musik: David Reynolds / Ausf. Prod.: Samuel Z. Arkoff, Buddy Epstein, Robyn Rosenfeld / Prod.: Stan Winston, Coleen Camp, Lou Arkoff / Buch: Cary Solomon, Chuck Konzelman, Max Enscoe, Annie de Young / Story: Mark „Crash“ McCreery, Cary Solomon, Chuck Konzelman / Spezialeffekte: Stan Winston Studio 

Darsteller: Dan Aykroyd (Jack Grillo), Devon Gummersall (Quentin Kemmer), Theresa Russell (Trixie), Amelia Heinle (Stephanie Lewis), Christopher Cousins (Officier Williams), Mario Roccuzzo (Nick Bezis) sowie John Cho, Randall Huber, Zia, Lloyd Lowe Jr., Michael Keenan, Willie C. Carpenter u.a.

 

2001 probierte sich SFX-Experte Stan Winston auch mal als Produzent aus und ließ 2001 unter dem Label „Creature Features“ in sechs für den amerikanischen TV-Markt konzipierten Filmen Monster und Mutanten ein Stelldichein gaben. Im Original wurden diese nach alten B-Movie-Klassikern benannt, wobei man in diesen Zeiten sofort an Remakes denkt, doch haben die Filme der Creature Features außer den Titeln kaum was mit ihnen gemein, da sie gänzlich andere Geschichten erzählen. So gab es im Fall von SPINNEN DES TODES auch schon mal einen Film, der EARTH VS. THE SPIDER hieß und das war Bert I. Gordons vergnüglicher Lachschlager DIE RACHE DER SCHWARZEN SPINNE (1958), den der legendäre Samuel Z. Arkoff (1918 – 2001) in seiner langen Karriere mit seinem Partner James H. Nicholson produzierte. 

Der junge, schüchterne Quentin Kemmer (Devon Gummersall, DEAD & BREAKFAST, 2004; REEKER, 2005) ist ein Wachmann, wie er im Buche steht: er liest Comics, hat keine Freundin, dafür aber einen Hund. Obwohl es da die hübsche Nachbarin Stephanie (Amelia Heinle) gibt, nur getraut er sich nicht ihr etwas näher zu kommen. Seinen wenig aufregenden Job übt er in einem Geheimlabor aus, in dem die Regierung aus dem Gift von Vogelspinnen chemische Waffen kreiert. Als das Labor von ein paar Gangstern überfallen wird und sein altgedienter Partner dabei stirbt, schlägt seine große Stunde. Quentin spritzt sich etwas von diesem mysteriösen Spinnen-Serum in den Arm ... – und schon beginnt ein neues Leben für ihn. Er entwickelt enorme physische und auch psychische Kräfte und kann sogar aus einem Loch in seinem Bauch Spinnenweben ziehen – und was für welche! Nun kann er es locker mit dieser üblen Straßengang aufnehmen, die ihm schon immer zu schaffen machte, und er kann seiner heimlichen Liebe Stephanie imponieren. Leider ist die Metamorphose nicht aufzuhalten und so verwandelt sich Quentin in ein Spinnenmonster, welches einen gesuchten Mörder und einen arroganten Polizisten um die Ecke bringt. Das bringt schließlich den ermittelnden Cop Jack Grillo (Dan Aykroyd!) ins Spiel, der seit dem Tod seines Kollegen dringend eine Rehabilitation braucht und unter seiner alkoholkranken Frau Trixie (Theresa Russell, PROJECT V.I.P.E.R., 2002) leidet... 

Durchschnittlicher Monster-Horror, der wie SPIDERMAN im TV-Format daher kommt und eine wenig fesselnde Geschichte erzählt, die unübersehbare Parallelen zu David Croneneberg’s DIE FLIEGE aufzeigt. Routiniert inszeniert, aber ich hätte mir mehr erhofft als diese schon Zig-Mal durchgekaute Mensch-verwandelt-sich-in-Monster-Parabel. Nichts Aufsehen erregendes.  

·         Zu den weiteren Filmen zählen EVILUTION – DIE BESTIE AUS DEM CYBERSPACE (2001, George Huang, HOW TO MAKE AM MONSTER), TOD AUS DEM ALL (2001, Terence Gross, THE DAY THE WORLD ENDED), DER TODESENGEL AUS DER TIEFE (2001, Sebastian Gutierrez, THE SHE CREATURE) und TEENAGE CAVEMAN (2002, Larry Clark)

 

 

 


   

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