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Robot Ninja
 

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Veröffentlicht in : Filme, R

                   ROBOT NINJA

“The ultimate superhero of the future has arrived!” (Werbezeile) 

USA 1989 / O: „Robot Ninja“ / 80 Min.  

Regie, Musik, Schnitt + Buch: J. R. Bookwalter / Kamera: Michael Tolochko Jr. / Ausf. Prod.: David DeCoteau 

Darsteller: Michael Todd (Leonard Miller/Robot Ninja), Burt Ward (Stanley Kane), Linnea Quigley (Miss Barbeau), Scott Spiegel (Marty), David DeCoteau (Russ Mazzolla), J. R. Bookwalter (Spinell), Kenneth J. Hall (Bert Ralston), Bogdan Pecic (Dr. Goodnight), Maria Markovich (Gody), sowie Floyd Ewing Jr., Bill Morrison u.a.

                                                                                                                     

Seit seiner Amateurproduktion THE DEAD NEXT DOOR (1988) wird J. R. Bookwalter als Kultregisseur im Underground-Splatterfilm gehandelt. Wenn man diese blechern-doofe ROBOCOP-Variante einigermaßen überstanden hat, fragt man sich: Warum eigentlich? 

Der Comiczeichner Leonard Miller (Michael Todd) wird durch Zufall Zeuge eines brutalen Verbrechens: Hilflos muß er mit ansehen, wie ein Liebespaar regelrecht abgeschlachtet wird. Um dem Bösen auf der Straße Paroli zu bieten, verwandelt er sich in ROBOT NINJA – und startet blutigen Rachefeldzug… 

...doch irgendwann schleppt sich die dröge Handlung mit dem übel zugerichteten ROBOT NINJA einfach nur träge dahin. Da, wo satirische Spitzen zum Thema „Selbstjustiz“ drin gewesen wären, gibt’s nur schlecht getrickste Splatterszenen. Auf der darstellerischen Seite finden sich entweder komplett untalentierte Amateurschauspieler oder enttäuschende Gastauftritte von Burt Ward (Robin aus der legendären BATMAN-Serie), Scream-Queen Linnea Quigley (RETURN OF THE LIVING DEAD), Sam-Raimi-Weggefährte Scott Spiegel oder C-Filmer David DeCoteau (SCREAM OF THE MUMMY; WITCHOUSE). Bookwalter will wie der junge John Carpenter alles alleine machen, überschätzt sich dabei aber total. Er ist heillos überfordert: der Schnitt ist stümperhaft, der klimpernde Soundtrack nervt, der faden Regie mangelts an zündenden Einfällen und im flachen Drehbuch haben sich etliche Längen eingeschlichen.  

·        Hauptdarsteller Michael Todd war später mal eine Kreatur in LURKING FEAR – KREATUREN DES GRAUENS (1994) und arbeitete an den Creature Special Effects zum Remake von DAS GRAUEN AUS DER TIEFE (1996). 

  • „Extrem blutige F/X ... und bis in die kleinsten Rollen treffend besetzt.“(Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR) 

    • „Wüstes Rächerspektakel … Das Ganze würzt Regisseur Bookwalter mit Sex, Humor und extrem derben Make-up-Effekten.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)

   

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