Views : 1942 |
Veröffentlicht in : Filme, F |
F R I G H T N I G H T DIE RABENSCHWARZE NACHT
USA 1985 / O: „Fright Night“ / AT: „Die rabenschwarze Nacht“; „Rabenschwarze Nächte“ / Prod.: Vistar Film Corp. für Columbia Pict. / Länge : 101 Min. / FSK: ab 16 Regie+Buch: Tom Holland / Musik: Brad Fiedel & Tangerine Dream / Kamera: Jan Kiesser / Schnitt: Kent Beyda / Prod.: Herb Jaffe / SFX: Richard Edlund, John Bruno Darsteller : Chris Sarandon (Jerry Dandrige), William Ragsdale (Charley Brewster), Roddy McDowall (Peter Vincent), Amanda Bearse (Amy), Stephen Geoffreys (Evil Ed), Jonathan Stark (Billy), Dorothy Fielding (Judy Brewster), Art J. Evans (Det. Lennox) sowie Stewart Stern, Nick Savage, Ernie Holmes, Heidi Sorenson u.a. |
Charley Brewster (William Ragsdale, PARTY TIME MIT FRANKENSTEIN, 1991) ist eine Teenager, der Horrorfilme liebt und als solcher kommt ihm sein neuer Nachbar ganz und gar nicht geheuer vor. Kein Wunder: Des nachts wird ein Sarg ins Haus geschleppt, ein anderes mal taucht eine geheimnisvolle Blondine auf, von der wenig später in den Nachrichten berichtet wird, daß ihr zerstückelter Körper gefunden wurde. Ohne Zweifel: Sein Nachbar ist ein Vampir. Dieser stellt sich als Jerry Dandridge (Chris Sarandon, BORDELLO OF BLOOD, 1996; THE RESURRECTED, 1992) vor, der sich so gleich an seine Mutter (Dorothy Fielding) heranmacht. Charley, inzwischen mit Hammer und Holzpfahl bewaffnet, zieht Peter Vincent (PLANET DER AFFEN-Star Roddy McDowall) zu Rate, einem ehemaligen Moderator einer Horror-Show, der reichlich Erfahrung im Umgang mit den Mächten des Bösen haben dürfte... – Oder? Inzwischen hat Dandridge Charley’s Freundin Amy (Amanda Bearse, EINE SCHRECKLICH NETTE FAMILIE) entführt, um sie zu einer seines gleichen zu machen... FRIGHT NIGHT ist das Regiedebüts Tom Hollands und gleich ein Volltreffer geworden, der sich zu einem Höhepunkt des Vampirfilms gemausert hat, den man einfach zum Beissen gern hat. Holland tat gut darin sein eigenes Drehbuch zu verfilmen, denn es steckt voller überschäumender Ideen. Das Endresultat ist eine ebenso pfiffige wie spannende Vampirkomödie, die einerseits gelungenen Horror mit vielen tollen Make-up-Effekten als auch einige wirklich gute Gags zu bieten hat. Zugeständnisse an das Teenie-Milieu, in dem DIE RABENSCHWARZE NACHT hereinbricht, muß man einfach machen, zumindest funktioniert es bei Hollands lockerer Art weitaus besser als in den vielen unsäglichen, pubertären Blut- & Titten-Klamotten. Zwei Schauspieler liefern Sternstunden ihres Könnens ab: Chris Sarandon ist als Vampir im Nachbarhaus einfach umwerfend; im wahrsten Sinne des Wortes, vor allem nach dem Biss in den Hals... Und der unvergessene Roddy McDowall steckt als unfreiwilliger Vampirkiller und abgetakelter Moderator einer Horror-Show viel Selbstironie, Mut und schauspielerische Hingabe in seine Rolle, schließlich durchlief er selbst in seiner Karriere die Niederungen des B-Films...
|
|
|
...
Geschrieben von: Silencer am 19-09-2007 13:17