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DAS SCHLOSS DER VERLORENEN SEELEN
oder: Hier fühlt sich jeder Zuschauer irgendwie verloren... USA 1971 / O: „Night of the Dark Shadows“ / AT: „Curse of the Dark Shadows” Prod.: MGM / Laufzeit: 91 Min. Regie + Produzent: Dan Curtis / Musik: Robert Cobert / Kamera: Richard Shore Schnitt: Charles Goldsmith / Buch: Sam Hall / Story: Sam Hall, Dan Curtis Mit David Selby (Quentin Collins/Charles Collins), Grayson Hill (Carlotta Drake), Kate Jackson (Tracy Collins), Lara Parker (Angelique Collins), John Karlen (Alex Collins) sowie Nancy Barrett, Jim Storm, Thayer David, Christopher Pennock u.a. |
Spannungsloser, langweiliger und öder Nachzieher zu Dan Curtis’ über tausend Folgen langer Vampir-Soap-Opera DARK SHADOWS, die als gewöhnliche Familienserie begann und das Element des Phantastischen erst später hinzu fügte. Neuengland: Quentin Collins (David Selby, FALCON CREST), letzter Nachkomme eines alten Adelclans, bezieht kurz nach der Hochzeit mit seiner Frau Tracy (Kate Jackson; DREI ENGEL FÜR CHARLIE) das Schloss seiner Ahnen. Doch die Flitterwochen werden bald zu den Bibberwochen, denn schon in der ersten Nacht quälen Quentin schreckliche Alpträume, die ihn mit seiner düsteren Familienchronik konfrontieren. Es war nämlich so, daß seine Familie vor über 100 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Hilflos muß Tracy mit ansehen, wie ihr frisch vermählter Gatte sich in einen Besessenen verwandelt, der sogar ihren Tod will. Genauso träge wie die Kinoversion DAS SCHLOSS DER VAMPIRE (1970), so kommt auch dieser überflüssige Nachdrücker angewackelt. Anfangs bietet Curtis noch eine ganz nette Atmosphäre, doch dann wird die olle Grusel-Mär vom Ehepaar, das in eine verfluchtes Schloss zieht, dank fehlender zündender Einfälle und des langatmigen Erzählstils zur wahren Belastungsprobe. Irgendwann sollte wirklich mal Schluß sein mit den QUARK SHADOWS!
- „Entsetzlich banale und nervend langweilige Schauermär...“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)
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