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Texas Chainsaw Massacre (2003)
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THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE 

 

USA 2003 / O: „The Texas Chainsaw Massacre“ / AT: „Michael Bay’s The Texas Chainsaw Massacre“ / Prod.: Constantin Film; Focus Features; Radar Pictures; Platinum Dunes; Next Entertainment / Laufzeit: 93 Min.

Regie: Marcus Nispel / Musik: Steve Jablonsky / Kamera: Daniel Pearl / Schnitt: Glen Scantlebury / Ausf. Prod.: Jeffrey Allard, Ted Field, Andrew Form, Brad Fuller, Guy Stodel / Co-Prod.: Tobe Hooper, Kim Henkel, Joe Dishner / Prod.: Michael Bay, Mike Fleiss / Buch: Scott Kossar, basierend auf dem Original-Drehbuch von Tobe Hooper und Kim Henkel
 

 

Darsteller: Jessica Biel (Erin), Jonathan Tucker (Morgan), Erica Leerhsen (Pepper), Mike Vogel (Andy), Eric Balfour (Kemper), R. Lee Ermey (Sheriff Hoyt alias Charles Hewitt, Jr.), Andrew Bryniarski (Thomas Hewitt alias Leatherface), David Dorfman (Jedidiah), Lauren German (Teenage Girl), Terrence Evans (Onkel Monty), Marietta Marich (Luda May Hewitt), Heather Kafka (Henrietta), Kathy Lamkin (die dicke Tee Lady), Brad Leland (Big Rig Bob), Mamie Meek (Clerk), John Larroquette (OV; Erzähler)

 

 

 

 

                                                                                                                                        

Was gab es nicht für verdatterte Gesichter, als die Ankündigung erfolgte, daß ausgerechnet der von vielen gefürchtete Krawall-Regisseur Michael Bay (ARMAGEDDON; PEARL HARBOR; DIE INSEL; TRANSFORMERS) ein Remake des Tobe-Hooper-Klassikers THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE von 1974 produziert. Als Regisseur gabelte er wieder einen aus der Werbe-Branche auf, der nun sein Glück beim Film versuchen will: unser Landsmann Marcus Nispel. Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere: beinahe hätte er die Regie im späten Schwarzenegger-Vehikel END OF DAYS geführt, musste diesen Posten aber wegen seines exzentrischen Gehabes an Peter Hyams abgeben. Rückblickend ist das nicht ganz so schlimm, wissen wir doch, was für ein Mist END OF DAYS geworden ist. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.  

 

Zurück zum Kettensägenmassaker. Nach dem Originalfilm von 1974 und den drei Fortsetzungen (TEXAS CHAINSAW MASSACRE II, 1986; LEATHERFACE: TEXAS CHAINSAW MASSACRE III, 1990; TEXAS CHAINSAW MASSACRE – DIE RÜCKKEHR, 1994) nun also dieses Hochglanz-Remake. Nispel und sein Drehbuchautor Scott Kossar (THE MACHINIST) halten sich im Großen und Ganzen an die Handlung des Originals, modifizierten diese aber und erfanden einige neue Figuren, die zum Menschen fressenden Leatherface-Clan, der nun nicht mehr Saywer, sondern Hewitt heißt, angehören. Die Rahmenbedingungen bleiben jedoch identisch: Sommer 1973, ein Kleinbus mit 5 jungen Leuten auf dem Weg zu einem Rockkonzert. Da wären die Pärchen Erin (Jessica Biel, BLADE: TRINITY, 2004; STEALTH, 2005) und Kemper (Eric Balfour, Milo Pressman in 24), Andy (Mike Vogel, POSEIDON, 2006) und Pepper (Erica Leehrsen, LIVING HELL; WRONG TURN II, beide 2007) sowie Kifferkumpel Morgan (Jonathan Tucker, PULSE, 2006). Es läuft „Sweet Home Alabama“, es gibt Gefummel, Seifenblasen, Joints, dumme Sprüche, angehende Beziehungskrisen und versuchter Drogenschmuggel. Wir kennen das alles aus all den anderen Filmen. Dann die Anhalter-Szene. Damals bei Tobe Hooper gabelten die deutlich unsympathischer gestalteten Jugendlichen einen Irren auf, der schlimme Schlachthof-Prophezeiungen ausstieß und sich schlimme Verletzungen zufügte. Mit einem ordentlichen Tritt wurde er nach draußen befördert; wie wir wissen, machte er ja mit Leatherface gemeinsame Sache. Im Remake ist es eine völlig verstörte, weg getretene junge Frau (Lauren German), die beinahe von unseren fünf Freunden überfahren wurde und auf der Rückbank mitgenommen wird. Ein paar Minuten später folgt eine der Kamerafahrten, die man jetzt schon zu den einprägsamsten im Horrorfilm der vergangenen Jahre zählen kann: durch das Loch in ihrem Kopf, das sie sich mit dem Revolver, den sie unter ihrem Kleid hervor holte, schoss. Die Ästhetisierung der Gewalt. Das Erwähnen dieser bekannten Szene darf natürlich in keiner Rezension fehlen. Ich weiß doch, was ich meinen Lesern nicht schuldig bin. Nach Schockeffekt und  Schreckmoment folgen die Konsequenzen. Zunächst der obligatorische Abstecher zur verlassenen Tankstelle, der verdeutlichen soll: Da wo die jetzt sind, gibt es kein Zurück mehr. Die ältere, schroffe Dame, die hinter der Theke steht, deutet dem Zuschauer mit ihrem gammeligen Schweinefleisch, das sie im Angebot hat, dezent an, in welche Richtung es geht: in Richtung Schlachthof… 

 

Man erinnere sich noch an die damaligen Vorwürfe, die Tobe Hooper allen Ernstes unterstellten, sein Weltbild sei faschistoid, weil er einem angeblich weismachen wollte, daß nur körperlich und geistig behinderte Menschen, wie eben Leatherface, zu solch grausigen Mordtaten fähig wären. Das war Mitte der 70er. Knappe dreißig Jahre später sagte niemand was, obwohl Marcus Nispel und Autor Scott Kossar hier noch eins draufsetzten und den Leatherface-Clan deutlich ausbauten, was bedeutet: noch mehr körperlich und geistig behinderte Menschen, die noch mehr grausige Taten verrichteten. Und diesmal wird nicht weg geblendet. Und keiner regte sich auf. Höchstens darüber, daß die Gorehounds eventuell enttäuscht sein mögen, weil nun doch nicht so viel Blut zu sehen ist.  

 

Ein Kunstkniff, den Tobe Hooper damals so listig ausnutzte: nämlich viel mehr stattfinden zu lassen, als er letztendlich zeigt. Geprägt von einer sehr bedrohlichen Atmosphäre ist der originale TCM ein Film, der die Mittel der Suggestion effektiv einsetzte, gelang es Hooper doch vortrefflich, den Horror und die Gewalt im Kopf des Zuschauers abspielen zu lassen. Anders ist es nicht zu erklären, das dieser Meilenstein (auch heute noch!) völlig zu Unrecht mit Verboten und Schnitten belegt und als blutdurchtränkte Metzeloper abgestempelt wurde, was schon einmal kompletter Unsinn ist, wird man doch beim direkten Vergleich zwischen Original von 1974 und Remake von 2003 feststellen, daß Hoopers Film gerade in Sachen physischer Gewalt vollkommen blutleer und „harmlos“ ist. Vollkommen uninteressant also für die vielen jungen Zuschauer von heute, die dieses auf Hochglanz durchgestylte Remake mit seinen eindringlichen Schockeffekten, deutlich blutigeren Bildern und hemmungslosen, geradezu sadistischen Gewalt-Exzessen wohl eher vorziehen würden als dieses wacklige, langweilige und billige Gezappel aus den ollen 70ern. Der aufmerksame Filmkenner wird an dieser Stelle aufpusten und sagen: Nichts da! Und richtig so, denn trotz alle dem (oder gerade deshalb) wird das Tobe-Hooper-Original, auch nach all den vielen Jahren, der Film sein, der radikaler, experimentierfreudiger und deutlich einflussreicher war, gerade auch aus dem Grund, weil er 1974 für das unvorbereitete Publikum völliges Neuland war und er nicht zeigte, was ihm zum Vorwurf gemacht wurde. Mit schnellen Schnittfolgen versucht Nispel es Hooper gleich zu tun, schwankt dabei aber hin und her: geschickt suggerieren oder geschickt schockieren? Die Faszination Gewalt behält die Oberhand. Bei Nispels ausufernden Gewalt-Exzessen stört sich dagegen keiner wirklich mehr, gehören diese mittlerweile zum (Kino-) Alltag – alles eine Frage der Gewöhnung also. Im Lauf der Zeit gewöhnt man sich an vieles. Und in 30 Jahren ändert sich auch vieles. Und schaut euch in dieser Welt um: es hat sich tatsächlich so einiges geändert. Es ist alles noch schlimmer geworden. Die Filme ebenso. Die heftigen Proteste und Faschismus-Attacken blieben Nispel jedenfalls erspart. Gut, es gab vielleicht in Europas größter Filmzeitschrift mal den einen oder anderen erbosten Leserbrief und es wunderten sich einige, was denn das für schrecklichen Filme sind, die auf einmal so schwer angesagt sind. Aber schon erstaunlich, wie sich die Zeiten so ändern: das Medium Film als Gesellschaftsstudie. In einem anderen Aspekt bewiesen die Macher weniger Mut, denn der Bruder im Rollstuhl wurde, vielleicht der politischen Korrektheit wegen, weggelassen.  

 

Rückblickend an diesem 17. Juni 2007 betrachtet kann dieses Remake von 2003 immerhin für sich in Anspruch nehmen, einer der ersten Filme unter dem Label eines großen Mayor-Studios zu sein, welche die Hemmschwelle zur Gewalt deutlich herab senkten und Schmerzen, Folter, Amputationen und Verstümmelungen in Großaufnahme zeigten. Ausführlich wird etwa der Leidensprozess der Jugendlichen geschildert, die im feuchten Keller an Fleischerhaken aufgehängt werden, wo sie nach missglückten Fluchtversuchen jämmerlich dahinsiechen. Szenen, die sich mehr in den Kopf einhämmern als riesige, unrealistische Blutfontänen. Nach dem Müllenium gehört das mittlerweile zum Kino-Standard und sollte mehr als nur ein Vorgeschmack sein, was uns in den Folgejahren Regisseure wie Eli Roth (HOSTEL; HOSTEL II), James Wan (SAW), Darren Lynn Bousman (SAW II; SAW III), Alexandre Aja (THE HILLS HAVE EYES), Martin Weisz (THE HILLS HAVE EYES II) und Rob Zombie (THE DEVIL’S REJECTS) um die Ohren hauten: nämlich die Rückkehr des Terror- und Folterfilms. Gerade Rob Zombie sollte im selben Entstehungsjahr wie Nispels TCM-Remake mit seinem HAUS DER 1000 LEICHEN zeigen, in welche Richtung es zukünftig gehen wird, obwohl dieser ausgelassene, exzentrische Genie-Streich mit seinem kunterbunten, schrägen Touch noch ein wenig aus der Rolle fällt. 

 

Ohne Zweifel zählt Marcus Nispels neumodische Neuverfilmung neben Zack Snyders DAWN OF THE DEAD (2003) und Alexandre Aja’s THE HILLS HAVE EYES (2005) zu den wenigen 70er-Jahre-Horrorfilm-Remakes, die ihre Daseinsberechtigung finden, bedenkt man einmal, wie überflüssig die neuzeitliche Aufgüssen THE AMITYVILLE HORROR, THE FOG und UNBEKANNTER ANRUFER waren. Ersparen wir uns an dieser Stelle die alte Leier von profitgierigen Produzenten, die filmische Erfolgsstoffe neu aufrollen, weil sie sonst keine Ideen mehr haben. Es hat eh’ keinen Sinn.  

 

Die gelungene Einleitungssequenz im Dokumentarstil eines Polizeiberichts, der von einem schrecklichen Massaker verkündet, erinnert noch etwas an den rohen, ungeschliffenen Stil des Hooper-Originals. Davon wendet sich Nispel aber schnell ab und seiner ganz speziellen Hochglanz-Optik zu, in denen die Töne braun, grün und schwarz dominieren. So taucht er dieses unheimliche, von Anfang an bedrohlich wirkende Haus der Hewitts in ein geradezu gespenstisches Licht und lässt die brütende Sommerhitze wie ein unheilvoller Vorbote erscheinen, womit es Nispel auch schafft, seinen Film trotz der hellen, manchmal auch blendenden August-Sonne finster und abgründig aussehen zu lassen. Unpassend passend dazu ein kleiner kultureller Einschub – ein Lovecraft-Zitat: „Es ist falsch zu glauben, Horror sei zwangsläufig mit Dunkelheit, Stille und Einsamkeit verbunden. Mir begegnete das Grauen an einem sonnigen Nachmittag.“  

 

Was für die perfekt durchkomponierten Bilder spricht: die haben hier den Kameramann des Originals gewinnen können, nämlich Daniel Pearl. Man sollte vielleicht beide Filme nicht allzu sehr miteinander vergleichen, stehen doch beide für sich allein, aber vom Standpunkt des Kameramanns aus gesehen sind Pearls völlig unterschiedliche Arbeiten, damals und heute, schon mal sehr interessant.

 

Auf der anderen Seite muss man Regisseur und Kameramann, trotz aller optischen Raffinesse, aber auch bescheinigen, daß ihr Film alles andere aussieht, als würde er in den 70er Jahren spielen. Tja, und einen derart kunstvoll und perfekt ausgeleuchteten Wald, durch den sie später ihre jungen Protagonisten scheuchen, müssen uns Nispel und Pearl auch mal zeigen. Gut, man kann in die Dahlener Heide fahren oder ins Kino gehen, um kunstvoll und perfekt ausgeleuchtete Wälder zu erleben.

Nichts desto trotz kann man Nispel eine gute Regiearbeit bescheinigen, die Mechanismen des Genres hat er jedenfalls gut im Griff. Die üblichen Klischeezutaten haben ihn aber auch gut im Griff. Jessica Biel ebenfalls. Bis zum Schluss, wenn er sie in der finalen Endloshatz von Leatherface durch Wald und Flur sowie alte Häuser-Ruinen bis hin zum Schlachthof hetzen lässt und sie in ihren engen Jeans und dem verschwitzten, weißen T-Shirt ins Wässerchen plumpst, kommt nicht nur Nippel-Nispel auf seine Kosten. Manche mögen es eben zu sehen, wenn eine wie Jessica Biel vom Kettensägen-Virtuosen Leatherface gejagt und gehetzt wird.  

Leatherface… Wenn dir so ein Typ gegenüber steht, wirst du dir auch ganz anders vorkommen. Erinnert man sich noch an die Travestie aus dem eher klamaukigen vierten Teil, den 1994 übrigens Kim Henkel, der Drehbuchautor des 74er Originals, inszenierte, kommen seine „Auftritte“ hier wieder deutlich wirkungsvoller und besser arrangiert daher. Das heißt: wütend durch die Gegend toben und mit der Kettensäge wüten.  In einem Moment der inneren Einkehr sehen wir, wie er seine Maske abnimmt. Wir sehen für einige Sekunden sein entstelltes Gesicht, bevor er sich seine neue Maske wieder aufsetzt. Er hat ja jetzt genug Frischfleisch-Material. Auf die Frage, warum denn Leatherface dauernd junge Leute mit der Kettensäge jagt, gibt’s auch eine plausible Antwort: Als kleiner Junge wurde er aufgrund seines Aussehens von den anderen dauernd gehänselt. Aha. Da plagt unserem Leatherface also ein ähnliches Kindheitstrauma, wie sie es dem Kollegen Jason Vorheers in FREDDY VS. JASON angedichtet haben. Nun, seine Familie steht tapfer hinter ihm. Und diese Sippschaft ist, wie in solchen Filmen üblich, von den Charakteren her viel interessanter als ihre 5 Opfer, obwohl man ausnahmsweise dem attraktiven Jungdarsteller-Ensemble überzeugende schauspielerische Leistungen bescheinigen kann, was schon mal äußerst selten ist – auch wenn ihr Erscheinungsbild so gar nicht mit dem von 70er-Jahre-Kiddies übereinstimmen will. Stellenweise steht ihnen aber wirklich die Panik ins Gesicht geschrieben. Auch Jessica Biel agiert überzeugend, besonders wenn sie in engen Jeans und verschwitztem, weißen T-Shirt ins Wässerchen plumpst.  

Ziemlich harsch werden die ahnungslosen, jungen Leute von einem ziemlich ruppigen Opi empfangen, dem seine Beine irgendwann einmal abhanden gekommen sind. Man kann darüber munkeln, ob nicht doch Leatherface und seine kreischende Kettensäge ganz unbeteiligt daran waren. Weiterhin finden sich noch ein streunender Junge (David Dorfman) mit Überbiss sowie eine ungeheuerlich fette, Tee trinkende Lady und eine ganz offensichtlich gestörte Frau (eine echte Entdeckung: Heather Kafka), die in ihrem Wohnwagen, auch Trailer genannt, ein gestohlenes Baby groß ziehen. Der Nachkomme von Leatherface sozusagen. Und dann wär’ da noch die bereits oben erwähnte Fleischfachverkäuferin, die Jessica Biel und ihrer Clique den Gefallen tut und den Sheriff ruft. Zum Schluss das Beste dieser aus dem Ruder gelaufenen Besprechung: FULL METAL JACKET-Drill-Sergeant R. Lee Ermey, der als ziemlich aggressive, dämonische Verkörperung des Bösen (und als ganz offensichtlich falscher Sheriff) so wunderbar über die Stränge schlägt, daß es schmerzt – in diesem Fall Jessica & Co.    

 

·         Neben Tobe Hooper und Kim Henkel, die als Co-Produzenten fungieren, und Kameramann Daniel Pearl ist auch John Larroquette aus dem Original-TCM wieder mit dabei – zumindest ist er in der Originalfassung zu hören, wenn er, wie schon 1974, mit seiner charakteristischen Stimme die einleitenden Worte zum Kettensägenmassaker spricht. Eine schöne Referenz zum Originalfilm. 

 

·         Besonders erinnern wird man sich an Lauren German in ihrem furiosen 5-Minuten-Kurzauftritt zu Beginn des Films und natürlich die Art, wie sie aus dem Leben scheidet. So effektiv wie das dargestellt wurde, das vergisst man nicht. Lauren German konnte diese Sorte von Film auch nicht vergessen, so war sie denn vier Jahre später als Folteropfer in Eli Roths HOSTEL II (2007) mit dabei.  

 

·         Das Erbe von Gunnar Hansen (die verschiedenen Leatherface-Darsteller aus den drei TCM-Fortsetzungen sind nicht weiter der Rede wert) übernimmt Andrew Bryniarski, der diesen Part entsprechend ausfüllt. Bryniarski sah man zuvor u.a. in BATMAN’S RÜCKKEHR (1992), CYBORG III (1994), PEARL HABOR (2001), ROLLERBALL (2002) sowie die von ihm mitproduzierten THE CURSE OF EL CHARRO (2005) und SEVEN MUMMIES (2006).  

 

·          Das Remake war derart erfolgreich, daß Produzent Michael Bay 2007 das Prequel TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING hinterher schob. Dort wird denn erklärt, wie Leatherface zu seiner Schlächter-Karriere kam 

 

·          „Popkulturgerecht ergänzt mit derben Splattereffekten und der Fokussierung auf Horror-Ikone Leatherface, gelingt Nispel die zeitgemäße Umsetzung des Ur-Schockers aus den 70ern.“ (Alex Attimonelli, CINEMA 01/04) 

 

·          „…ein oberflächlich unterhaltsamer Film, der für sich genommen gerade dem Publikum gefallen könnte, welches mit dem Original nicht vertraut ist. Anstatt sich aber nur in der Nachahmung zu üben und Remakes zu drehen, die zwar nett, aber doch überflüssig sind, wäre es viel interessanter, ob es den jungen Filmemachern von heute gelingen würde, mit eigenständigen Geschichten ähnlich originelle und von Grund auf schockierende Filme zu drehen wie es Tobe Hooper geschafft hat.“ (Stefan Novak, MOVIESTAR 01/04 [#83])

 

   

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