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Geheimnis von Centreville, das
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Veröffentlicht in : Filme, G


 

DAS GEHEIMNIS VON CENTREVILLE

Of all the World's in all the Galaxies...why did they pick this one?“ (Werbezeile)

(USA 1983) / O: “Strange Invaders” / Prod.: EMI; Orion / Laufzeit: 89 Min. / FSK: ab 16

Regie: Michael Laughlin / Musik: John Addison / Kamera: Louis Horvath & Zoltan Vidor / Schnitt: John W. Wheeler / Prod.: Walter Coblenz / Buch: Michael Laughlin & Bill Condon [als William Condon] / Story: Bill Condon, Michael Laughlin, Walter Davies / Make-up-Effekte: Ken Brooke, James Cummins

Darsteller: Paul LeMat (Charles Bigelow), Nancy Allen (Betty Walker), Louise Fletcher (Mrs.Benjamin), Diana Scarwid (Margaret), Michael Lerner (Willie Collins), Wallace Shawn (Earl), Kenneth Tobey (Arthur Newman), June Lockhart (Mrs. Bigelow), Charles Lane (Prof. Hollister), Fiona Lewis (Waitress/Avon Lady), Mark Goddard (Detective) sowie Lulu Sylbert, Dan Shor, Dey Young, Jack Kehler, Thomas Kopache, Joel Cohen, Bobby Pickett, Connie Kellers, Ron Gillham, Bill Condon (ungenannt) u.a.

1958: Außerirdische landen im amerikanischen Provinznest Centreville und versetzten die dortigen Einwohner in eine magische Sphäre jenseits von Raum und Zeit... 25 Jahre später kommt der Wissenschaftler Charles Bigelow (Paul LeMat, PUPPETMASTER, 1989) mit der Klatschreporterin Betty (Nancy Allen aus ROBOCOP) auf der Suche nach Ex-Frau (June Lockhart) und Tochter in das abseits gelegene Kaff. Dicht auf den Fersen ist Regierungsmitarbeiterin Mrs. Benjamin (amüsant: Louise Fletcher), die beide von einem Besuch in Centreville abhalten will. Doch zu spät: Zusammen mit dem liebenswürdig-dicklichen Willie (Michael Lerner, BARTON FINK, 1991; GODZILA, 1998), dem niemand seine UFO-Geschichte abkaufen wollte und stattdessen in die Klapsmühle gesteckt wurde, lüften sie das Geheimnis von Centreville. Vor 25 Jahren nämlich trafen die außeririschen Besucher mit der Regierung ein geheimes Abkommen: Mittels „humanoider Masken“ nahmen sie menschliche Gestalt an um uns Erdlinge zu erforschen. Und so lernt Charles Bigelow die wahre Identität seiner werten Ex kennen...

Wunderbare Hommage auf die Invasionsfilme der 50er Jahre, in der die Aliens, wie schon in Jack Arnolds GEFAHR AUS DEM WELTALL (1953), mal nicht als böswillige Eroberer charakterisiert werden, auch wenn es zunächst ganz anders aussieht. Sie sind einfach nur Forscher... Regisseur und Co-Autor Michael Laughlin hält die Balance zwischen leiser Ironie und unaufdringlichen Horror. So fügen sich die gelungenen Verwandlungseffekte gekonnt in die abwechslungsreiche Handlung ein, etwa in jener schön gruseligen Szene, in der die beiden Kulturen aufeinandertreffen und ein Außerirdischer sein wahres Wesen enthüllt.

  • Zur sehenswerten Besetzung gesellen sich alte Genre-Hasen wie Kenneth Tobey (DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT, 1951; DINOSAURIER IN NEW YORK, 1953) und die LOST IN SPACE-Stars Mark Goddard und June Lockhart. Zwei andere traf man Jahre später bei STAR TREK – DEEP SPACE NINE wieder: Louise Fletcher als intrigante Kai Winn und Wallace Shawn als der große Nagus. Die Welt ist ein Dorf.

  • Regisseur Michael Laughlin arbeitete mit seinem Co-Autor Bill Condon bereits 1981 in STRANGE BEHAVIOR, bei uns als DIE EXPERIMENTE DES DR. S und BLUTIGE SCHREIE erschienen, zusammen. In dem Thriller, in dem ein Wissenschaftler Teenager in Mörder verwandelt, wirkten bereits Luoise Fletcher, Fioan Lewis, Dan Shor, Dey Young und Charles Lane mit. Die Welt ist ein Dorf.

  • Viel erfolgreicher als die Regiekarriere von Michael Laughlin, der danach nur noch das Drama IN GUTEN WIE IN SCHLECHTEN ZEITEN (1985, mit John Lithgow und Jodie Foster) inszenierte, verlief die von Bill Condon. 1995 drehte er noch die mäßige Fortsetzung CANDYMAN 2, ganz viel Aufmerksamkeit erntete er drei Jahre später für GODS AND MONSTERS, in dem die späten Jahre des homosexuellen FRANKENSTEIN-Regisseurs James Whale (mit dem ebenfalls homosexuellen Ian McKellen treffend besetzt) beleuchtet werden. Danach klärte Condon die Welt mit einer weiteren filmischen Biograhie auf: KINSEY (2004) mit Liam Neeson in der Titelrolle. 2006 folgte schließlich das Musical-Drama DREAMGIRLS, für das sich sogar Eddie Murphy eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller ersingen konnte.

  • Diese Science-Fiction-Absurdität vereint liebevolle Genre-Satire und direkten Horror(...)“ (DIE SCIENCE FICTION FILMENZYKLOPÄDIE)

  • Ein solider Streifen der Klasse B, von denen es gar nicht mal so viele gibt.“ (Ronald M. Hahn & Volker Jansen, LEXIKON DES SCIENCE FICTION FILMS)

  • Genreparodistische und gruselige Moment wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN)

  • Diese in der OF treffende und gelungene Parodie verkommt in der erheblich gekürzten und sinnentstellend synchronisierten DF eher zu einer UFO-Farce ohne Bedeutung.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)


   

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Geschrieben von: Gast2 am 22-04-2007 19:18

kenne dieses Sci-Fi-Filmchen schons eitd er Pubertät und muss eigentlich gestehen,d ass ich ihn ganz nett finde. kann aber auch sein,dass das an den Erinnerungen an meiner Jugendzeit liegt, dass ich den Film (zwar auch nur von K1 aufgezeichnet) habe und nett finde.

 

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