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“Ich richte mich nie nach dem Geschmack anderer Leute. Ich mache Filme, die mir selbst gefallen würden.” (Peter Jackson)
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Octaman
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Veröffentlicht in : Filme, O

OCTAMAN

Panik! Entsetzten! Angst! Vollgeschissene Unterhosen! Warum? Der Mann im Gummianzug geht um!

USA / Mexico 1971 / O: „Octaman“ / AT: „Octaman – Die Bestie aus der Tiefe“; „Octaman – Der Polyp aus der Tiefe“; „Der Polyp aus der Tiefe“ / Länge: 76 Min.

Regie + Buch: Harry Essex / Musik: Post Production Associates / Kamera: Robert Caramico / Schnitt: Robert Freeman / Prod.: Michael Kraike / Octaman-Kostüm: Rick Baker, Doug Beswick

Darsteller: Pier Angeli (Susan Lowry), Kerwin Mathews (Dr. Ricardo Torres), Jeff Morrow, David Essex, Jerome Guardino, Robert Warner, Norman Fields, Jax Jason Carroll, Wally Rose, Buck Kartalian, Richard Cohen, Samuel Pasco und der Octaman

„Seit Menschen existieren, versuchen sie ihren Planeten zu erforschen. Diesen Drang, etwas über den Ursprung und auch die Zukunft der Erde zu erfahren, ist wohl das größte Abenteuer des Menschen. Die Wissenschaftler der Welt sind bemüht, die Menschheit vor Krankheiten und Katastrophen zu bewahren; die zunehmende Verschmutzung der Luft und der Gewässer bedeutet eine große Gefahr. Zahlreiche atomare Experimente haben eine Unmenge Atommüll zurück gelassen, besonders betroffen davon ist Lateinamerika. Seuchen und rätselhafte Todesfälle, grauenhafte Verstümmelungen an den Opfern haben die Wissenschaftler aufhorchen lassen. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Richard Smiths macht sich auf die Suche nach einem sagenhaften Ungeheuer, das Seuchen und Tod über das Land verbreitet.“ 

So will uns die mysteriöse Stimme aus dem Off diesen üblen Monster-Heuler unterjubeln, der auf den Spuren von Jack Arnolds DER SCHRECKEN VOM AMAZONAS (1954) wandelt, aber in dieser Form nur allerdümmsten Low-Budget-Trash bietet: Ein Expeditionsteam macht sich mit einem Wochenendwohnmobil auf die Suche nach dem Octaman, einem krakenähnlichen Ungeheuer, das in den Sümpfen von Florida für Angst und Schrecken sorgt... – Das alles und sonst nichts mehr in einem Film, der nur Sinn als Foltermethode zur Bekämpfung von unangemeldeten Besuch macht.
Der Octaman selbst dürfte keine Gefahr sein, so lahmarschig wie er durch die mies ausgeleuchtete Sumpflandschaft latscht und schleicht und kurz davor ist, über seine vier herumbaumelnden Fangärmchen zu stolpern. Doch dann ist er einfach so da und hat schon seine Opfer im Würgegriff – Aaarrrggghhh! Schrei! Kreisch! OCTAMAN ist technisch unter aller Sau, der absolute Bodensatz des Genre-Films, in dem alle Beteiligten Asse im Nichtskönnen sind, wobei Harry Essex’ Regieanweisungen an seine belämmerten Darsteller auch so ausgesehen haben könnten: „Macht nur Euern Scheiß!“ Ja, und als nächstes kommt
DER ANGRIFF DES SUMPFDOTTERHUHNS!!!

  • Harry Essex war auch als Drehbuchautor zu Jack Arnolds GEFAHR AUS DEM WELTRAUM  beteiligt gewesen, Jeff Morrow spielte im B-Movie-Klassiker METALUNA IV ANTWORTET NICHT den Dr. Exeter, fürs OCTAMAN-Kostüm zeichnet Rick Baker verantwortlich, der Jahre später zu einem von Hollywoods führenden Experten für Make-up-Effekte avancierte und hier noch am Anfang seiner Karriere stand. Man sieht’s. Und dann war da noch Pier Angeli, die während der Dreharbeiten an einer Überdosis Tabletten starb. Man versteht’s.

  • „Vielleicht der größte Kino-Schwachsinn des Jahres.“ (SF-NACHRICHTEN)
   

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