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Grüne Ding aus dem Sumpf, das
 

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Das grüne Ding aus dem Sumpf

  

USA 1989 / O: „The Return of the Swamp Thing“ / AT: „Das Ding aus dem Sumpf – Hilfe, die Pflanze lebt!“ / Länge: 84 Min. / FSK: ab 16 

Regie: Jim Wynorski / Musik: Chuck Cirino / Kamera: Zoran Hochstatter / Schnitt: Leslie Rosenthal / Prod.: Benjamin Melniker, Michael E. Uslan / Buch: Neil Cuthbert, Grant Morris nach den DC-Comics von Len Wein und Bernie Wrightson 

Darsteller: Louis Jourdan (Dr. Arcane), Heather Locklear (Abigail), Sarah Douglas (Dr. Zurell), Dick Durock (Swamp Thing), Joey Sagal (Gunn), Ace Mask (Dr. Rochelle), Monique Gabrielle (Miss Poinsetta) sowie Ron Reaco Lee, Daniel E. Taylor, Ralph Pace, Timothy Birch, Anthony Sears, Rex Pierson u.a.

 

Mit freundlichen Grüßen aus Jim Wynorskis Trash-Sumpf: 

Dr. Arcane (Louis Jourdan), der Schuld hat an der Mutation von Dr. Holland in einen Pflanzenmenschen, ist zurück. Zusammen mit der intriganten Dr. Zurell (Standardrolle für Sarah Douglas, SUPERMAN II, 1980; PUPPETMASTER III, 1991; RETURN OF THE LIVING DEAD III, 1993) und dem durchgeknallten Dr. Rochelle (unerträglich chargierend: Ace Mask, der u.a. auch in Wynorskis VAMPIR AUS DEM ALL, 1988 und ASTRAL FACTOR, 1992 rumblödelte) unternimmt er in den Everglades Experimente, durch die er sich Unsterblichkeit erhofft. Doch alle bisherigen menschlichen Versuchskaninchen verwandelten sich lediglich in grässliche Monster. Als Arcane’s Stieftochter Abigail (Oh Gott: Heather Locklear!) mal so eben vorbei schaut und seine grauenvolle Experimente entdeckt, flüchtet sie in die nahen Sümpfe. Dort lernt sie den zum „Swamp Thing“ mutierten Alec Holland kennen und lieben. Dieser lebt nun schon seit Jahren in seiner idyllischen Sumpfwelt, wo er das Unrecht bekämpft und sich Arcane erneut gegenüber stellt, um ihm seine Unsterblichkeitsformel abzunehmen...  

Das Ding aus dem Sumpf ... – man denkt an Achim Mentzel, wie er durch seine Sumpfwelt, dem Spreewald nämlich, schunkelt und hat doch nur die überflüssige Fortsetzung von Trash-Titan Jim Wynorski (DREI ENGEL AUF DER TODESINSEL, 1985; GHOULIS IV, 1994; VAMPIRELLA, 1996; STORM TROOPER, 1998; RAPTOR, 2001) vor sich. Was Wes Craven trotz (oder wegen) des kleinen Budgets im ersten Teil so behutsam aufgebaut hat, macht die Knalltüte Wynorski in seinem brachial-doofen Nachdrücker zugunsten seiner üblichen „Monster meets Titten“-Show gleich wieder kaputt. Wynorski läßt Alec Holland noch einmal mutieren: von der tragischen Monsterfigur aus dem ersten Teil zum kalauernden Sumpfkasper im zweiten Teil. Die hintergründige Ironie weicht deplazierten, erbärmlichen Gags und die viel ernsthaftere Thematik des Vorgängers macht nervtötend-dümmlichen Sprüchen Platz (zumindest in der DF). Einige Szenen versuchen krampfhaft Stimmung und Gangart des ersten Teils zu kopieren, was gründlich in die Hose ging, aber von Wynorski auch so beabsichtigt ist, da er ja schon immer gerne unterhalb der Gürtellinie filmte.  

·          „Völlig überflüssige Variation des Films DAS DING AUS DEM SUMPF, diesmal in grün und besonders dümmlicher Synchronisation.“ (HEYNE FILMJAHRBUCH 1995)   

·          „Regisseur Wynorski spult hier seine übliche pubertäre Mischung aus Titten, Ärschen und Blut ab.“ (DIE SCIENCE-FICTION-FILMENZYKLOPÄDIE) 

·          „Hierbei hat es Jim Wynorski verstanden, die Atmosphäre es zugrundeliegenden Comicstrip ebenbürtig auf das Zelluloid zu übertragen.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR)  

  • „Die comichafte Verfilmung, die ihre Verwandtschaft zu den bunten Bilderheftchen fett unterstreicht, bietet zudem auch einige nette Monsterkreationen und gelungene Masken. Für ein beschwingtes Vergnügen ist somit bestens gesorgt.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)
   

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