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T A N
Z D E S S A T A N S
„Die grausamen Geheimnisse des Okkultismus
werden in dem faszinierenden Thriller TANZ DES SATANS deutlich. In einem
diabolischen Sog aus Leidenschaft und Wahnsinn fasziniert dieser Film auf
einzigartige Weise und gilt unter Filmkennern als absoluter Geheimtip.“
(Covertext)
E / I
1971 / O: „Las Amantes del diablo“ / AT: „Feast of Satan” / Länge: 89 Min. /
FSK: ab 16
Regie: Joe
Lacy [= José María Ellorieta] / Musik: Carlo Savina / Kamera:
Emanuele Di Cola / Prod.: Luigi Mariani, Espartaco Santoni
/ Buch: José María Ellorieta, Miguel Madrid, José Luis Navarro,
Espartaco Santoni
Darsteller: Krista
Nell (Hilda Salas), Espartaco Santoni (Dr. Tills Nescu), Thomas
Moore [= Ennio Girolami], Teresa Gimpera, Agostina Belli,
John Garo [= Gianni Garko], Tómas Blanco, Carla Conti
u.a.
Hilda
möchte die mysteriösen Vorgänge um ihre Schwester Maria erkunden, die erst
spurlos verschwand, dann ziemlich fertig und ohne Erinnerung auftauchte und
wieder verschwand. Sie folgt einer Einladung auf das Schloß des obskuren
Okkultisten Tills Nescu, der übersinnliche Kräfte besitzt und hinter dem die
Weiber her sind wie einst David Hasselhoff in seiner Teenie-Idol-Karriere.
Natürlich treibt dieser Tills Nescu seine üblen Spielchen, ist aber auch nur einer
dieser Irren mit Mutti-Komplex, denn als Kind musste er mit ansehen, wie seine
Herstellerin seinen Vater auspeitschend
in den Selbstmord trieb. Haben wir alle nicht ähnlich traumatische
Kindheitserlebnisse? Marketing
Film brachte den spanisch-italienischen Okkult-Schinken 2003 als deutsche
Erstveröffentlichung unter dem Titel TANZ DES SATANS heraus, womit die sich
offenbar an Sam Raimi’s TANZ DER TEUFEL heranpirschen wollten. Liebhaber
gepflegter Euro-Trash-Knaller kommen in dieser schwülstigen Satansekten-Gruselei
ohne Zweifel auf ihre Kosten: Mode und Frisuren aller Beteiligten sind echt zum
Brüllen und zwischen abartigem Orgelmusik-Gedudel gibt’s noch ’ne Hand voll
Titten als Zugabe.
- „Einen
der nervigsten Soundtracks aller Zeiten hat zweifelsohne Carlo Savina
verbrochen. Hier ist man wirklich „gefangen im Sog des Grauens“, wie der
Untertitel verspricht.“ (DVD VISION)
- „Spanische
Gothic-Gruselkost aus den siebziger Jahren mit allem was dazu gehört.“
(MOVIESTAR)
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Tanz des Satans
Geschrieben von: Gast am 16-01-2006 07:04