Prodotti e trattamenti cosmetici
filme | a | b | c | d | e | f | g | h | i | j | k | l | m | n | o | p | q | r | s | t | u | v | w | x | y | z | 0-9
You are in: Home arrow Filme arrow K 
Komodo
 

Views : 4976

Veröffentlicht in : Filme, K

KOMODO

 

O: „Komodo“ / Prod.: Scanbox Asia Pacific Lim. / Laufzeit: 85 Min. / FSK: ab 16

 Regie: Michael Lantieri / Musik: John Debney / Kamera: David Burr / Schnitt: Michael Fallavollita / Prod.: Alan Richie, Tony Ludwig / Buch: Hans Bauer, Craig Mitchell / Komodo-Animation: John Cox Creature Workshop / CGI-Komodo-Sequenzen: Phil Tippett; Tippett Studio 

Darsteller: Jill Hennessy (Victoria), Billy Burke (Oates), Kevin Zegers (Patrick), Paul Gleeson (Danby), Nina Landis (Annie), Simon Westaway (Bracken), Michael Edward-Stevens (Martin) sowie Bruce Hughes, Jane Conroy, Melissa Jaffer, Brian McDermott, Nique Needles

 

Schreckliches trug sich zu in jener Nacht, als Patrick (Kevin Zegers) Vater und Mutter verlor. Die Psychologin Victoria (Jill Hennessy, EXIT WOUNDS, 2001) versucht Kontakt aufzunehmen mit dem verstörten Jungen, der beharrlich und immer noch unter Schock stehend schweigt über den grauenvollen Tod seiner Eltern. Zusammen mit seiner Tante fährt sie zurück zur kleinen, abgelegenen Insel, auf der sich das Unglück zugetragen hat, um aus Patrick die Wahrheit zu entlocken. Auch eine Chemie-Firma hat sich dort angesiedelt, die natürlich dort so ihre Sachen treibt. Die schreckliche Wahrheit lautet also: monströse Komodo-Warane, die aufgrund der Beraubung ihrer natürlichen Nahrungsquellen Jagd auf frisches Menschenfleisch machen. Patricks Eltern waren da erst der Anfang... 

Der bewährte Genre-Mix aus Öko-Thrill und Monster-Horror mit zusätzlichem Melodramatik-Schmalz und JURASSIC PARK-Touch. Was sich auch in den stets bewährten, stereotypen Charakteren widerspiegelt: die engagierte Psychologin, fürsorglich und mit emanzenhafter Frauen-Power, die den verstörten, verängstigten Jungen aus seiner selbst gewählten Isolation befreit und mit der schrecklichen Wahrheit (noch mal zur Erinnerung: monströse Komodo-Warane!) konfrontiert, der tapfere, aber zwielichtige Lebensretter (Billy Burke, MAFIA!, 1998) mit unscheinbarer Vergangenheit, der korrupte Konzern-Boss (Simon Westaway), der über Leichen geht, der störrische Sheriff, der natürlich auch nicht fehlen darf... Dazwischen ein paar blutige Einlagen der Echsen-Opfer, die mal einen heldenhaften, mal einen sinnlosen Tod sterben dürfen. Welcher Tod ist schon sinnvoll? Oder welcher Film... 

Wie viel Spezies mussten schon für das Sub-Genre Tier-Horror-Film herhalten? Ich glaube, die haben sie schon fast alle durch, Killer-Meerschweinchen und FDP-Mitglieder mal ausgenommen. In diesem Fall sind es Komodo-Warane, damit dürften die PISA-Trottel schon mal ihre Probleme haben: Was’n das? Nun, in real sieht diese weniger bekannte Tierart sicherlich nicht ganz so monströs aus als wie hier computeranimiert.  

Lantieris Vorliebe für Echsen kommt nicht von ungefähr, war er doch als SFX-Fachmann in allen bisherigen JURASSIC PARK-Filmen beteiligt und ist auch sonst ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet. Tja, wie das aber so ist, wenn sich Trickspezialisten im Regieführen ausprobieren... es kommt nicht wirklich was weltbewegendes heraus. Da spricht der Filmfan aus Erfahrung. Zumal man die Erwartungen in einem B-Movie dieser Kategorie sowieso herunter schrauben sollte, insbesondere was die Effekte anbelangt.  Die mögen in Lantieris bislang einziger Regiearbeit zwar ganz nett sein, können in diesem Fall das klischeehafte Drehbuch von Hans Bauer (ANACONDA, 1997; ANACONADAS – DIE JAGD NACH DER BLUTORCHIDEE, 2004) und Craig Mitchell (THE FLOCK, 2007) auch nicht herausreißen. Es ist doch nur wieder eine Endlosflucht durch die Wälder, zu viel Dschungel-Polonaise, zu viel Geschrei um nichts. Es gibt Momente, die durchaus packend sind, wie etwa die Szene, in der Victoria und Patricks Tante im Wohnzimmer angegriffen werden, und an Atmosphäre mangelt’s dem Monster-Streifen auch nicht. Aber hinterher, Menschenskinder!, bleibt dieses Gefühl: Das hast Du schon alles mal gesehen, nichts neues an der Öko-Horror-Front, alles schon mal da gewesen...  

·         Die Monster ließen Kevin Zegers nicht los: in WRONG TURN (2003) wurde er von Kannibalen und im Remake DAWN OF THE DEAD (2004) von Zombies gejagt. 2005 brillierte der junge Schauspieler im gefeierten Independent-Drama TRANSAMERICA als krimineller, drogensüchtiger Sohn, der auf dem Weg zur Westküste seinem transsexuellen Vater (klasse: Felicity Huffman) näher kommt. 

·         Bei uns gibt’s KOMODO nur noch in den hinteren Regalen der Videothek, und auch dort lediglich als verstaubte VHS-Cassette. Wer ihn auf DVD haben will, muß zur Ami-Scheibe des Labels Sterling (Millenium Series) greifen. Diese ist bonusmässig mit einem Audiokommentar von Michael Lantieri, einem kleinen zweiteiligen „Behind the Scenes“-Special (ca. 15 Min.), einem Trivia-Game, einer Fotogalerie, Bio- und Filmografien u.a. ganz nett ausgestattet.  

  • „Klassischer Tier-Horror mit guter Tricktechnik.“ (PREMIERE)
   

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

 


Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  This image contains a scrambled text, it is using a combination of colors, font size, background, angle in order to disallow computer to automate reading. You will have to reproduce it to post on my homepage
Enter what you see:

   
   

Keine Kommentare vorhanden



mXcomment 1.0.8 © 2007-2008 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
< zurück   weiter >

Neue Kritiken

03. September 2008
30. August 2008
29. August 2008
18. August 2008
28. Juni 2008
27. Juni 2008
18. Juni 2008
08. Juni 2008
02. Juni 2008
24. Mai 2008
19. Mai 2008
16. Mai 2008
14. Mai 2008