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Curse of El Charro, the
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Veröffentlicht in : Filme, C

THE CURSE OF EL CHARRO

 

USA 2005 / O: „The Curse of El Charro“ / Prod.: American World Pictures, Pretty Dangerous Films 

Regie + Musik: Rich Ragsdale / Kamera: Jaques Haitkin / Schnitt: Michael Amundsen / Ausf. Prod.: Andrew Bryniarski / Prod.: Ryan Johnson, Kevin Ragsdale / Buch: Ryan Johnson / Story: Kevin Ragsdale, Rich Ragsdale, Ryan Johnson 

Darsteller: Andrew Bryniarski (El Charro), Danny Trejo (OF, Stimme von El Charro), Andrew Mia (Maria), Heidi Androl (Christina), Kathryn Taylor (Tanya), KellyDawn Malloy (Rosemary), Philip Boyd (James), Lemmy Kilmeister (Priester), Gary Bullock (Barkeeper) sowie Andres Lopez, Matt Prater, Tabitha Stevens, Liliana Signorelli, Lyndsay Martin u.a.

 

Für Horror der einfältigsten Art bürgt Regie-Winzling Rich Ragsdale in seinem faden Teenie-Slasher, der brav alle Klischees auffährt, die einen Film dieses Kalibers uninteressant machen. Das ist doch grober Unfug, mit welchem Schwachsinn der DVD-Pöbel hier abgespeist wird: 4 junge, dumme Schnepfen, die auf der heißen Mexiko-Wochenendparty zusammen mit ihren debilen Altersgenossen von einem rachsüchtigen Mexikaner-Maxe, der aus dem Jenseits zurück gekehrt ist, blutig niedergemetzelt werden. Das ist die vielversprechende Ausgangsprämisse von THE CURSE OF EL CHARRO, dieser schludrigen Schlitzerfilm-Flickschusterei. Schauen wir uns doch mal unsere 4 jungen, dummen Schnepfen an: eine nervige Quatschliese (komplettiert durch die schwarze Hautfarbe), ein unsäglicher Punk-Gothic-Verschnitt, eine dauernd kichernde Kichererbse und schließlich die trübsinnige Depri-Kuh Maria, die seit dem Selbstmord ihrer Schwester von schrecklichen Albträumen und Visionen geplagt wird. Was anhand von bräunlich eingefärbten, mit Untertiteln versehenen und an die Stummfilm-Ära erinnernden Schrabbelbildern verdeutlicht wird: Sie ist die Reinkarnation jener Uschi, die einst im 18. Jahrhundert die Fummelgelüste des Kuhbauern El Charro zurück wies. Der brauste ziemlich auf, brachte ihre Familie um und baumelte bald am Galgen, nicht ohne jedoch einen Fluch auszustoßen. Er hätte gerne was anderes ausgestoßen. Nun ist der stramme Mexikaner-Max  zurück und metzelt sich schlitzend durch eine affige Horde fummelnder, kiffender Dumpfbacken, bis er vor der heiligen Maria steht und diese von einem herbei eilendem Engel gerettet wird. Du lieber Himmel!

 

„In THE CURSE OF EL CHARRO kann Andrew Bryniarsky, Letherface aus TEXAS CHAINSAW MASSAKER, endlich wieder zeigen, was es heißt einen Schlitzer zu spielen.”  So steht’s hinten auf der DVD von Splendid. Die haben nicht nur den Namen von Bryniarski, sondern den auch von Leatherface falsch geschrieben. Doch nicht nur beim Cover-Texter, sondern auch bei den Verantwortlichen dieser Slasher-Gurke wimmelt es geradezu von Inkompetenz. Rich Ragsdale ist eigentlich Filmkomponist (aber ein ganz unbedeutender), weiß nicht, welche Vision ihn dazu getrieben hat, auf den Regiestuhl zu steigen. Ein ordentlicher Stuhlgang wäre in seinem Falle sinnvoller gewesen, als sein Untalent auf diese Weise auszuscheissen. Als Regisseur eines Films – das ist ein verantwortungsvoller Posten. Doch dieser Quark hier ist nicht zu verantworten! Bis zum innovationslosen Abschlachten ab der 2. Hälfte, wenn sich Bryniarski als unoriginelle JEEPERS CREEPERS-Type durch das nichtsnutzige Darsteller-Gesocks metzelt, vergeht viel Zeit (bzw. sie vergeht überhaupt nicht, je nachdem wie man es betrachtet) mit viel Gelaber und noch mehr Leerlauf. Offenbar hatte Bryniarski nichts besseres im Sinn gehabt, als die paar Kröten, die er für seine Mitwirkung in Marcus Nispels TEXAS CHAINSAW MASSACRE-Remake erhalten hat, als ausführender Produzent in diese Drecksproduktion zu stecken. Rein schauspielerisch läßt er sich freiwillig auf ein Minimum reduzieren: seine Visage bleibt hinter dem schlampigen Make-up verborgen, während Danny Trejo (FROM DUSK TILL DAWN, THE DEVIL’S REJECTS) seine tiefe Stimme zur Verfügung stellt. THE CURSE OF EL CHARRO ist ein Film, wo man denkt: Ja, ja, so stellt sich Lieschen Müller den Horrorfilm vor.   

Anbieter: Splendid / Bild: 1,78:1 (16:9, anamorph) / Ton: Deutsch & Englisch in DD 5.1 / Untertitel: Deutsch / Regionalcode: 2 / TV-Norm: PAL / Verpackung: Keep Case (Amaray) / Laufzeit: 87 Min. (uncut) / keine Jugendfreigabe / Extras: keine

   

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mieees

Geschrieben von: Anny am 06-04-2008 19:40

hab mir den film auch ausgeliehen! 
von wegen schweißausbrüche!der film is einfach nur dumm! 
wenn schon sowas draufsteht muss der ja schon scheiße sein! 
Is mehr lustig als horror!!lol

 

Absolut geiler Film!

Geschrieben von: Tobi am 09-03-2008 22:01

Also wenn ihr paar Kumpels seid, dann leiht euch den Film aus und guckt ihn zusammen an, aber nich als Horrorfilm sondern als Komödie... Spätestens wenn Poncho-Paul (alias El Chacho) zum ersten mal aus den Büschen in der Wüste von Mexiko raustritt:)

 

Geile Sache

Geschrieben von: Kathi am 15-09-2007 17:26

Also ich hab ihn auch geguckt weil das mit den Angstzuständen drauf stand und ich ich mich tot gelacht weil er so schlecht war und deshalb war er sehr unterhaltend ;)

 

...

Geschrieben von: WV am 07-09-2007 20:36

Ich fand den Film ehrlich gesagt ziemlich langweilig und doof. Sorry wenn das leute lesen sollten die den gut fanden. Ich fand den schlecht, seeeeehr schlecht

 

dumm

Geschrieben von: Tenchi am 12-11-2006 18:00

auf dem cover stand auch noch das er zu alpträumen führen kann... bei so einem schlechten film ist das kein wunder... einfach nur ein bekloppter film der total langweilig ist..

 

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