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“Ich habe in einer Woche alle Freddy- und Jason-Filme angeschaut.” (Ronny Yu)
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Freddy Vs. Jason
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Veröffentlicht in : Filme, F


F R E D D Y   V S.   J A S O N

 „Ich habe bei diesem Film viel zu viel Zeit in Kesselräumen verbracht.“

(Robert Englund)

 

USA 2003 / O: „Freddy Vs. Jason” / Prod.: New Line Cinema 

Regie: Ronny Yu / Musik: Graeme Revell, Corey Taylor / Kamera: Fred Murphy / Schnitt: Mark Stevens / Prod.: Sean S. Cunningham / Ausf. Prod.: Douglas Curtis / Buch: Mark J. Swift, Damian Shannon, basierend auf Charakteren kreiert von Wes Craven und Victor Miller 

Darsteller: Robert Englund (Freddy Krueger), Ken Kirzinger (Jason Voorhees), Monica Keena (Lori Campbell), Jason Ritter (Will), Kelly Rowland (Kia), Christopher George Marquette (Linderman), Brendan Fletcher (Mark Davis), Katharine Isabelle (Gibb), Lochlyn Munro (Deputy Scott Stubbs), Tom Butler (Dr. Campbell), Kyle Labine (Freeburg), Paula Shaw (Pamela Voorhees, Jason’s Mutter), Gary Chalk (Sheriff Williams), Spencer Stump (junger Jason Voorhees), L. E. Moko [= Robert Shaye] (Principal Shaye), Zack Ward (Bobby Davis), Jesse Hutch (Trey), sowie David Kopp, Brent Chapman, Alistair Abel, Chris Gauthier, Colby Johannson u.a.

 

Gipfeltreffen der Horror-Dinosaurier. Freddy Vs. Jason. Der Traum vieler, vieler Fans wurde Realität: Freddy Krueger aus NIGHTMARE ON ELM STREET und Jason Voorhees aus FREITAG, DER 13. kämpfen endlich gegen einander. Dabei spukte Freddy Krueger schon einmal im Camp Crystal herum, zumindest sein Klingenhandschuh, der am Ende von JASON GOES TO HELL (1993) die berühmteste Hockeymaske der Filmgeschichte packt und in den Boden zieht. Damit wurde den bereits damals heftig kursierenden Gerüchten um ein mögliches Aufeinandertreffen zwischen Freddy Krueger und Jason Voorhees richtig Antrieb gegeben, doch etliche Drehbuchentwürfe, ein kräftig drehendes Regie-Karussell und ganze 10 Jahre sollten ins Land gehen, ehe es dazu kam. Freddy Krueger hatte seinen letzten Auftritt 1994 in dem von Wes Craven clever inszenierten FREDDY’S NEW NIGHTMARES, während Kollege Voorhees sein Unwesen zwischendurch sogar bis in den Weltraum trieb (JASON X, 1999). Dabei ist die Idee, bekannte Horrorfiguren zusammen oder gegeneinander auftreten zu lassen, uralt. Bereits in den 40ern hetzten die Universal-Studios ihre Stars (Dracula, der Werwolf, die Mumie, der Unsichtbare und Frankenstein’s Monster) gleich mehrfach aufeinander los und Trash-King Charles Band kam den Machern von FREDDY VS. JASON in den 90ern zuvor und ließ Knaller wie DOLLMAN VS. DEMONIC TOYS (1992) vom Stapel, wo er die dämonischen Killerpuppen aus seinen Killerfilmen gegeneinander antreten ließ.

Zu Beginn wird Freddy’s bereits bekannte Vorgeschichte als Rückblende aufgerollt, für all die, die damals, als die Filme liefen, noch in die Windeln machten. Er, der Kinderschänder (Englund ohne Maske), bevorzugte Zielgruppe: kleine Mädchen, der von einem wütenden Lynchmob malträtiert wurde und einen grausigen Flammentod im Keller seines Hauses starb. Doch sie erreichten bekanntermaßen das Gegenteil und schufen einen dämonischen Monster-Killer, der fortan in den Träumen von Kindern und Jugendlichen sein Unwesen trieb. Inzwischen sind einige Jahre vergangen und Freddy Krueger hockt arbeitslos und frustriert in der Hölle. Sie alle haben ihn entweder vergessen oder sitzen mit Medikamenten, die jegliches Träumen verhindern, ruhig gestellt in der Klapse. Kein würdiger Zustand für so einen ruhmreichen Serienkiller, da muß was dagegen unternommen werden! Und so rekrutiert das Pizzagesicht aus der Elm Street einen Berufskollegen, der bevorzugt am Camp Crystal seine Arbeit verrichtet: Jason Voorhees. Er soll von nun an Freddy Krueger’s rechte Hand sein. Und so kehrt der Horror wieder nach Springwood zurück: Während die Clique um Lori (Monica Keena) wie beabsichtigt immer kleiner wird, werden die Egos der beiden Serienkiller immer größer. Und es musste dazu kommen, daß sie aneinander rempeln. Am Ende zählt nur noch eines: Freddy Vs. Jason!   

Eine haarsträubende, krude Geschichte wird uns hier aufgetischt, doch bei aller anfänglichen Skepsis funktioniert sie unter der routinierten Regie von Hongkong-Import Ronny Yu, der mit dem herrlichen CHUCKY UND SEINE BRAUT (1998) bereits eine ganz andere Horrorserie in Schwung brachte, ausgezeichnet. FREDDY VS. JASON ist simples Teenager-in-Angst-Kino ohne Wenn und Aber, das aber in seiner effektivsten Form. Das größte Ärgernis sind wiederum die zumeist jugendlichen Protagonisten. Das ist aber auch ein Dilemma mit diesen Teenie-Typen: Einerseits kommen sie den Unholden schnell auf die Schliche, doch dann stellen sie sich so blöd und bescheuert an, daß man den Moment, in dem sie niedergemetzelt werden, förmlich herbei sehnt. So setzt sich die Figurenkonstellation erwartungsgemäß aus den üblichen Machotypen, Titten-Tussis, Großmäulern und altklugen Quasselstrippen zusammen, alle hoch gestylt und perfekt geschminkt und sie alle haben freilich nur das Ficken, Kiffen und Saufen im Kopf. Die Jungdarsteller brauchen sich auch nicht allzu große Mühe geben, um den flachen Charakteren Leben einzuhauchen, ihnen fehlt sowieso das entsprechende Talent. Monica Keena kommt nie an eine Heather Langenkamp heran und „Destiny’s Child“-Plärre Kelly Rowland möge in ihrem verkorksten Kinodebüt alle möglichen Todesarten erleiden – natürlich nur in ihrer Rolle als Nervensäge Kia, die einfach nicht das  Maul halten will. Doch der Film ist so rasant und schwarzhumorig, daß solch Klischee-Kram diesmal wirklich nicht weiter stört. Ronny Yu bringt seine Erfahrungen aus dem Hongkong-Kino mit ein und läßt die beiden Haudegen teilweise wie Martial-Helden miteinander kämpfen. Der Spaß steht im Vordergrund und da werden das Pizzagesicht und der Machetenschwinger als allererstes durch den Kakao gezogen, was diesem Horror-Crossover gut tut, z.B. als sie sich gegenseitig die Körperteile abhacken oder das verdutzte Gesicht von Krueger, als sein immergleiches Outfit runtergemacht wird. Splatter-Fans werden mit derb-blutigen Effekten, in denen Blutfontänen und Körperteile im Dutzendpack durch die Lüfte wirbeln, und einem tollen Finale belohnt; unangenehm fällt mal wieder fast alles aus, was aus dem Computer kommt. Und wenn Freddy Krueger zum Schluß dem Publikum zuzwinkert, hat das ebenfalls seinen Grund. Denn der überragende Kinoerfolg (allein über 80 Mio. $ in den USA) löste ein Comeback altbekannter Horror-Recken aus. So sollten Gerüchten zufolge Freddy und Jason in der Fortsetzung gegen Ash aus TANZ DER TEUFEL kämpfen, was sich jedoch als Internet-Fake erwies, während die Konkurrenz Dimension Films Pinhead (HELLRAISER) und Michael Myers (HALLOWEEN) aufeinander loslassen wollte. Immerhin schaffte es der gute, alte Leatherface es in Marcus Nispel’s neumodischen Remake TEXAS CHAINSAW MASSACRE (2003) zurück auf die Leinwand. Jemand könnte aber auch auf die Idee kommen Rosemary’s Baby und Carrie aufeinander los zu lassen. Oder wie wär’s mit Gremlins Vs. Critters, Leprechaun Vs. Terminator, der Exorzist Vs. Markus Söder ..? 

  • Verwunderlich bleibt bis heute, daß Kane Hodder, der Jason seit dem 7. Teil (FREITAG DER 13. – JASON IM BLUTRAUSCH, 1988) insgesamt  vier Mal „verkörperte“, hier gegen Ken Kirzinger (WRONG TURN 2, angekündigt für 2007), ebenfalls aus der Stunt-Double-Branche, ersetzt wurde. Obwohl es letztendlich egal ist, wer unter der Hockeymaske steckt, außer natürlich für Hodder, der einen – für ihn – lukrativen und Ruhm versprechenden Job verlor. Angeblich waren zu hohe Gagenforderungen der Grund.

  • Es bleibt in der Familie: Jason Ritter (SWIMFAN, 2002; THE WICKER MAN, 2006)) ist der Sohn des leider viel zu früh verstorbenen John Ritter, der ja in CHUCKY UND SEINE BRAUT den unsympathischen Polizisten spielte. Ritter jr. und Brendan Fletcher (ALONE IN THE DARK, 2005) verkörpern zwei Kumpels, die aus dem Irrenhaus ausbrechen, um es mit Freddy Krueger aufzunehmen. Als Deputy Scott, der nichts zu melden hat, ist Lochlyn Munro (SCARY MOVIE; Wes Craven presents DRACULA 2000, beide 2000) in dem blutigen Chaos mit dabei. 

  • Die Welt ist ein Dorf: Katherine Isabelle (BONES, 2001) und Brendan Fletcher sah man kurz darauf in GINGER SNAPS 2 & 3 (beide 2004) zusammen

·        FREITAG, DER 13.-Urvater Sean S. Cunningham, der zuvor Billig-Trash wie TERMINAL INVASION herunter leiern musste, um sich so seine Brötchen zu verdienen, durfte sich endlich mal wieder über einen kommerziellen Erfolg freuen. Neben Joe Dante und Ken Russell führte er im Episoden-Horror TRAPPED ASHES (2006) auch mal wieder Regie. 

·         „Ganz schön derbe Horror-Action in ganz schön blöder Handlung.“ (Heiko Schneider, TV SPIELFILM) 

·         „Spritzige Effekte und ein furioses Finale verleihen dem Showdown der Horror-Ikonen Kultstatus.“ (Alex Attimonelli, CINEMA 12/03) 

·         „Der Film ist gutes Popcorn-Kino, das in den Händen eines weniger kompetenten Regisseurs mit Sicherheit auch ein großer Flop hätte werden können.“ (Stefan Novak, MOVIESTAR 06/03) 

2 Disc Edition: 

Anbieter:                Warner Home Video, New Line Cinema

Ton:                      Deutsch & Englisch in Dolby Digital 5.1

Untertitel:              Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte

Bild:                      2:35,1 (16:9, anamorph)

Regionalcode:         2

TV-Norm:               PAL

Verpackung:           Amaray (schwarze, rote oder durchsichtige Hülle)

Laufzeit:                93 Min. (uncut)

Freigabe:               keine Jugendfreigabe

Disc 1:

- Hauptfilm

- Informativer und witziger Audiokommentar mit Ronny Yu, Robert Englund und Ken Kirzinger (dt. untertitelt) 

Disc 2:

- nicht verwendete und alternative Szenen (mit optionalen Audiokommentar von Ronny Yu und Douglas Curtis)

- Werbung & Promotion:- Pre-Fight Pressekonferenz

                                - Musikvideo von Ill Nino: „How Can I Live“

                                - US-Kinotrailer, TV-Spots

                                - Mein Sommerurlaub: Ein Besuch im Camp Hacknslash

- Produktions-Specials: - Genesis: Die höllische Entwicklungsphase

                                - Am Drehort: Ein erneuter Besuch in Springwood

                                - Künstlerische Umsetzung: Jason Einrichtungstipps

                                - Stunts: Wenn es so richtig zur Sache gehts

                                - Make-up-Effekte: Freddys Schönheitstricks 

- Visuelle Effekte:        - Das Morphing der Mama Krüger der Camp-Betreuerin

                                - Blutstropfen

                                - Das Mädchen mit den toten Augen

                                - Das Wand-Morphing

                                - Seilspringen

                                - Die Schatten-Klaue

                                - Sie Sache mit der Nase

                                - Der tote Trey in Aktion

                                - Freddy-Raupe

                                - Flipper-Jason

                                - Jasons Welt

                                - Epilog                    

Allesamt auch komplett abspielbar.

Inclusive 3 Easter Eggs – viel Spaß beim suchen! 

·         Vom Cameo von New Line Cinema-Gründer Robert Shaye, der ja u.a. die NIGHTMARE ON ELM STREET-Reihe und HERR DER RINGE-Trilogie mitproduzierte, als Schulleiter Shaye blieb in der Endfassung nur ein Sekundenauftritt übrig. Bei den nicht verwendeten Szenen kann man diesen nun vollständig sehen, ebenso das Original-Ende und noch vieles mehr.


   

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on elm street

Geschrieben von: vanessa am 07-07-2007 11:52

seit ich den film nightmare dass erste mal geguckt habe war mir klar ich lebe für freddy,nicht nur dieser teil alle teile von nightmare sind eifach nur zum reinziehen also leute holt euch sofort den film ihr werdet nicht enteuscht sein!!viel spass eure vanessa

 

Freddy Vs Jason

Geschrieben von: Freddy am 15-06-2007 17:22

Ich finde den Film einfach genial

 

ins neue jahrtausend

Geschrieben von: chucky am 01-06-2007 14:10

dieser unteren kritik schliesse ich mich gerne an. das war der beweis, dass good old freddy & jason es eben noch nicht verlernt haben. gut verknüpft mit neuen effekten und typischen slangs aus dem neuen jahrtausend. vielleicht ein nachteil: jetzt kennt auch der mainstream die beiden, es wird nie wieder solche brutalen gemetzel von den beiden geben so wie ganz früher. najaaaa, damit kann man aber auch leben, solange man die wiedersieht. 
P.S. eigentlich hätte ja freddy gewinnen müssen, die kids haben jason ja geholfen. so etwas nennt man wettbewerbsverzerrung!!!

 

?

Geschrieben von: Gast2 am 24-04-2007 11:11

Also ich war eigentlich sehr skeptisch, was ein Filmprojekt anging, wo Hauptfiguren aus zwei verschiedenen Horrorfilmen zusammen zu sehen sein sollten. Aber Freddy Vs. Jason ist meiner Meinung nach erstaunlich gut gelungen. Freddy-Scharm und Jasons Stumpfsinn sind eben doch kompatibel miteinander... ich finde den Film prima, was ich von manchen Nightmare- oder Freitag der 13.-Teil nicht unbedingt behaupten kann. Dazu kommt noch, dass es ein "neuzeitiger" Film ist.

 

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