Schlechter Geschmack: Die Welt ist zu schlecht für gute Filme
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Alien Species

ALIEN SPECIES

 

USA 1997 / O: „Alien Species“ / AT: „Alien Species – Die Nacht der Invasion“ / Prod.: American Interactive Pictures / Länge. 92 Min. / FSK: ab 16 

Regie: Peter Maris / Musik: Dan Kehler / Kamera: Bill Crow / Schnitt: Peter Kotis / Prod.: Peter Maris, Bill Crow / Buch: Nancy Newbauer 

Darsteller: Charles Napier (Sheriff Nate Culver), David Homb (Aaron Doyle), Jodi Seronik (Carol Nelson), Marc Robinson (Paul Towers) sowie Robert Thompson, Kurt Paul u.a.

 

Eine der vielen Lumpenproduktionen, die im Sog von Emmerich’s Invasions-Blockbuster INDEPENDENCE DAY (1996) entstanden. Auch in ALIEN SPECIES (hui, da stecken ja gleich zwei bekannte Vorbilder im Titel – ein Zufall?) wird die Erde mal wieder von Außerirdischen angegriffen, die Menschen auf ihre Raumschiffe entführen und je nach Lust und Laune das eine oder andere Städtchen zerstören. Ein UFO-Forscher, seine Assistentin, seine Enkelin, zwei Knastis und zwei Polizisten werden bald in außerirdische Schwulitäten verwickelt. Der Zuschauer ebenfalls: Die primitiven Spezialeffekte scheinen einem billigen Videogame entsprungen zu sein, überhaupt strahlt der Stuss in jeder seiner vergeigten Einstellung absolut handwerkliches Unvermögen aus. Die Dialoge sind jämmerlich und die Darsteller zum heulen – der arme Charles Napier, der zwischen Russ Meyer und Jonathan Demme nichts ausließ, kann einem in seiner idiotischen Sheriff-Rolle einfach nur leid tun. Invasion der Langeweile. 

 

  • „Ein unerträglich belangloser Billigfilm, in dem allenfalls die pyrotechnischen Effekte und die Computeranimationstricks ein Mindestmaß an Niveau erreichen.“ (LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS) 

  • „Science-fiction-Flop der abstrusesten Sorte.“ (FILMJAHRBUCH 1999)   

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