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TERMINAL INVASION
USA 2002 / O: „Terminal Invasion“ / Prod.: Amber Light
Film Inc., The Sci-Fi-Channel Laufzeit: ca. 81 Min. / FSK: ab 16
Regie: Sean S. Cunningham / Musik: Harry
Manfredini / Kamera: Rudolf Blahacek / Ausf. Prod.: Sean S.
Cunningham, Chuck Simon / Prod.: Derek Rappaport / Buch: Lewis
Abernathy (auch Story), John Jarrell, Robinson Young
Darsteller: Bruce Campbell (Jack), Chase
Masterson (Cathy Garrett), C. David Johnson (David Higgins), Kedar
Brown (Darian), Andrew Tarbet (Andrew Philips), Sarah Lafleur
(Sarah Philips) sowie Marcia Bennett, Chuck Byrn, Jason Jones,
Ian Downie u.a.
Einen ganz schön bösen Freitag,
den 13. hatte Slasher-Pionier Sean S. Cunningham geplagt, vielleicht auch das
leere Bankkonto oder die Tatsache jeden Scheißdreck zu inszenieren, weil es
sonst keinen mehr gibt, der ihm was anständiges zum Regie führen aufträgt. In
TERMINAL INVASION macht er einen abgelegenen, eingeschneiten Flugplatz zum
Schauplatz einer billigen Invasionsgeschichte, die ihre Vorbilder im Klassiker
DAS DING von Howard Hawks und Christian Nyby bzw. John Carpenter’s Remake von
1982 findet. Bruce Campbell, der offenbar aus Jux in solchen Genre-Quickies
auftritt, agiert auf gewohnt lässigen B-Movie-Niveau, welches er bereits im
Stussfilm DOME 4 (1996) an den Tag legte, bleibt aber insgesamt weit
unter seinen Möglichkeiten. Er spielt den Gefangenen Jack, der in Begleitung
zweier Polizisten auf jenen eingeschneiten Flugplatz auftaucht, nachdem das
Polizeiauto die Mücke gemacht hat. Dort muß sich die junge Pilotin Cathy („Deep
Space Nine“-Beauty Chase Masterson) mit ein paar quengeligen Passagieren
herumärgern, die wegen des gestrichenen Fluges ziemlich auf der Palme sind. So
weit die Ausgangssituation und jetzt der Hammer: Außerirdische Invasoren sind
auch da und planen die Eroberung der Erde! Und sie haben es schon lange
geschafft, nämlich mit Gurkenfilmen wie TERMINAL INVASION... Drei Autoren, die
offenbar nur Schnee im Kopf haben, waren für dieses einfallslose, dümmliche
Alien-Kuddelmuddel irgendwo zwischen ödem Paranoia-Kammerspiel und lauer
TV-Action nötig gewesen. Vor allen bei den jämmerlichen CGI-Effekten, welche
die Metamorphosen der Invasoren darstellen sollen, fühlt man sich regelrecht
verarscht.
- Sean S. Cunningham’s langjähriger
Stammkomponist Harry Manfredini zeichnet auch hier wieder für die Musik
verantwortlich.
- Chase Masterson brauch sich auch nicht groß zu
verausgaben, zumal sie ja in MANCHMAL KOMMEN SIE WIEDER 3 in einem
nicht unähnlichen Film mitwirkte.
- „Alien-Farce mit „Lindenstrasse“-Ästhetik.“
(DVD SPECIAL)
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