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Romasanta - Im Schatten des Werwolfs
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Veröffentlicht in : Filme, R

ROMASANTA

Im Schatten des Werwolfs

 

E 2004 / O: „Romasanta: La Caza de la Bestia“ / AT: „Romasanta: The Werwolf Hunt”, „The Werwolf Hunt“, „The Werwolf Manhunt” / Prod.: Filmax Entertainment, Future Films, Square On für Fantastic Factory 

Regie: Paco Plaza [= Francisco Plaza] / Musik: Mikel Salas / Kamera: Javier Salmones / Schnitt: David Gallart / Ausf. Prod.: Carlos Fernández, Julio Fernández / Prod.: Brian Yuzna, Julio Fernández / Buch: Elena Serra, Alberto Marini / Story: Alfredo Conde 

Darsteller: Julian Sands (Manuel Romasanta), Elsa Pataky (Bárbara), John Sharian (Antonio), Gary Piquer (District Attorney Luciano de la Bastida), David Gant (Prof. Philips), Maru Valdivielso (María), Luna McGill (Teresa), Carlos Reig (Gómez), Reg Wilson (Richter), Ivana Baquero (Ana) sowie Laura Maná, Sergi Ruiz, I. Fenollar, Carlos Sante, Jaume Montané u.a.

 

1850 in der spanischen Provinz Allariz: Immer wieder werden in den umliegenden Wäldern bestialisch zugerichtete Leichen gefunden. Die Legende von Werwölfen macht die Runde und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Das wirklich Werwölfe hinter den grausigen Attacken stecken sollen, wird bald angezweifelt, weisen doch die Opfer neben Bissverletzungen auch Schnittwunden auf. Treibt etwa ein Mörder in den Wäldern von Allariz sein Unwesen? Und was hat es mit dem mysteriösen Handlungsreisenden Manuel Romasanta (Julian Sands, NAKED LUNCH, 1991) auf sich? Ausgerechnet in ihn hat sich Bárbara (Elsa Pataky, BEYOND RE-ANIMATOR, 2003), die mit Schwester und Schwägerin in einer einsamen Hütte im Wald lebt, verliebt. Doch er ist nun mal der Liebhaber ihrer Schwester, die jedoch mitsamt ihrer Tochter spurlos verschwindet. Romasanta kehrt wieder heim und verliebt sich ebenfalls in Bárbara. Doch ein schrecklicher Verdacht keimt in ihr auf: Soll Manuel, der ihr Liebe und Geborgenheit gab, ein Mörder sein? Und was hat es mit dem Jäger Antonio (John Sharian, THE MACHINIST, 2004) auf sich, der vor Gericht behauptet, unter dem Einfluss von Manuel Romasanta zu stehen? Dem Einfluss eines Werwolfs..?

Mit ROMASANTA liegt der bislang ernsthafteste Beitrag aus der spanischen Fantastic Factory von Brian Yuzna und Julio Fernández vor. Sowohl die dunkle Atmosphäre als auch die Zeit, in der er spielt, lassen einen weiteren PAKT DER WÖLFE vermuten, in dessen Nähe ihn die Vertreiber unsinnigerweise rücken wollten – doch man sollte beide Filme nicht verwechseln. Regisseur Paco Plaza (SECOND NAME, 2002) geht mit ROMASANTA seine eigenen Wege, fernab von ausgelatschten Genre-Pfaden. Trotz einiger aufregender Momente stehen weder Action noch ausufernde Horroreffekte im Vordergrund, sondern die teilweise auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte. Und die erzählt Plaza auf eine angenehm zurückhaltende, ruhige Art, in der sowohl Serienkiller- als auch Werwolfmotive Verwendung finden. Bemerkenswert auch, daß es Plaza gelang, seinen Film aufwendiger erscheinen zu lassen, als er vielleicht gekostet haben mag.  

Verleih: Universal / Ton: Deutsch und spanisch in DD 5.1 / Bild: 2.35:1 (16:1, anamorph Widescreen) / Untertitel: deutsch / TV-Norm: PAL / Verpackung: Keep Case (Amaray) / Regionalcode: 2 / Laufzeit: 86 Min. (uncut) / FSK: ab 16 / Extras: Making of (ca. 6 Min.), entfallene Szenen (13, mit Kommentar von Plaza), Specials über die Entstehung der Filmmusik (3), das Set-Design (10), die Spezialeffekte (9) und die Storyboards (2, ebenfalls mit Kommentar). Weiterhin gibt es noch einen Bericht über die Pressekonferenz in Madrid (16), internationaler Teaser, diverse andere Trailer und, das Beste zuletzt, „Die wahre Geschichte des Werwolfs“ (56). Das Ganze findet sich im dekorativen Pappschuber wieder. Insgesamt muß man sagen, daß für einen Film dieses Formats eine beachtliche Menge an Extras zusammengetragen wurde. 

 

 

   

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