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Parasite
 

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Veröffentlicht in : Filme, P


P A R A S I T E

 „Das Grauen hat die Erde erreicht ... Und es ist hungrig.“ (Verleih) 

GB 2003 / O: „Parasite“ / Prod.: Shoreline Entertainment, Fearnort 

Regie: Andrew Prendergast / Musik: Tom Bible / Kamera: Tom Wright / Schnitt: Barry Peter / Ausf. Prod.: Chris Kingsley, Jason Kingsley, Morris Ruskin / Prod.: Chris Kingsley, Jason Kingsley, Andrew Prendergast / Buch: Alan Coulson, Andrew Prendergast, Paul Mackman / Story: Jason Kingsley, Andrew Prendergast, Richard Stacey 

Darsteller: Saskia Gould (Dr. Christine Hansen), Conrad Whitaker (Mickey), G. W. Stevens (Jacob), Gary Condes (Nils), Margaret Thompson (Kim), Nick Rawlinson (Reiser) sowie Oliver Price, Michelle Acuna, Luke Spencer u.a.

 

Auf irgend einer Bohrinsel

Gab’s jede Menge Scharmützel

Denn es kroch über den Flur

Eine schreckliche Kreatur

Ein echt lästiger Parasit

Mit unheimlich viel Appetit 

Ein Reinigungsmittel. Ja, diesmal ist ein Reinigungsmittel, das auf einer Bohrinsel getestet werden soll. Das kann man den Leuten tatsächlich nicht absprechen: sie lassen sich wirklich was originelles einfallen, um ihre unoriginellen ALIEN-Plagiate in Gang zu setzen. Und das nun schon seit 1978, als Ridley Scott eines der unheimlichsten Filmmonster auf das damals noch ahnungslose Kinopublikum losließ. Die armen Leute waren damals wirklich ahnungslos, sie haben nicht gewusst, was sie erwarten würde. ALIEN-Plagiate in all ihren Variationen und Kombinationen. Und fast scheint es, als bekomme jede Generation das ALIEN-Plagiat, das sie verdient hat. Für die Handy- und Laptop-Generation folgerichtig ein ALIEN-Plagiat mit richtig miesen Computereffekten und schablonenhaften, ausdruckslosen Figuren, die einem billigen Videospiel entsprungen sein könnten. Noch einmal zum mitschreiben: ein Reinigungsmittel, das auf einer Bohrinsel getestet werden soll. Wow! Was für ein vielversprechender Aufhänger. Doch das war’s denn auch schon gewesen mit der Kreativität, denn was folgt, kennen wir bereits aus all den anderen ALIEN-Plagiaten, die einen ziemlich plagen: Ahnungslose Menschen, die durch finstere Schächte und dunkle Gänge von einem schrecklichen, ständig wachsendem Monster verfolgt, geschnappt und aufgefressen werden. Überraschend bei dieser Art von Filmen ist, daß es immer noch einen Tick schlechter geht, als man es bereits kennt, besonders was Regie, Darsteller, Drehbuch und Spezialeffekte anbelangt. Das Ganze sieht denn so aus, als hätten ein paar lustige Informatik-Studenten am Computer sich einen üblen Scherz erlaubt, denn hier wurde fast alles mittels CGI kreiert: die possierlichen Monsterwürmchen ebenso wie das Unwetter, die Explosionen, der Helikopter, ja sogar Meer und Bohrinsel. Zuviel gewesen für den armen Rechner und so gibt’s nur jämmerliche CGI-Patzer aus der Computer-Retorte. Und was haben wir noch im preisgünstigen Trash-Angebot? Eine angeknabberte Uschi, bei der „Dumm aus der Wäsche glotzen“ eine neue Bedeutung erlangt. Und: Gemeinschaftsduschen wie in STARSHIP TROOPERS, nur war das im direkten Vergleich bei Paul Verhoeven natürlich viel, viel aufregender.  PARASITE... – treffender könnte der Titel nicht sein, handelt es sich hier doch selbst um einen filmischen Parasiten. 

·         „...ein 90minütiges Sammelsurium aus schlecht kopierten Szenen mit bescheidenen Effekten und ausdruckslosen B-Darstellern, die ums Überleben kämpfen. Man fragt sich, warum solche Drehbücher immer noch Geldgeber finden.“ (MOVIESTAR 02/2006) 

·         „Die Effekte sind schlecht, Spannungsaufbau gibt es keinen, dafür gibt es aber eine Duschszene. Die älteren Horrorfans erinnern sich: Wenn Regisseuren in den 80ern nichts mehr einfiel, wurde kurzerhand eine knackige Darstellerin unter die Dusche geschickt, damit zumindest die Jungs eine Minute von der Langeweile auf dem Bildschirm abgelenkt wurden.“ (VIRUS # 10) 

Label: Koch Media; Bronson Entertainment / Bild: 16:9 (1:1,85, anamorph) / Ton: Deutsch (DTS 5.1, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital in 2.0) und englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo) / Regionalcode: 2 / FSK: ab 16 / Laufzeit: 95 Min. / Extras: Audiokommentar mit Cast & Crew, „Music Gag Reel“ (ca. 3 Min.), Originaltrailer, Slideshow, Trailershow, Filmografien 

Das Bild ist doch sehr dunkel, man möchte schreien: Mach’ doch mal einer das Licht an! Vielleicht auch besser so, wenn man von dem ganzen Elend vor der Kamera nicht allzu viel mitbekommt. Extras sind Mangelware: neben einem (nicht untertitelten) Audiokommentar gibt’s immerhin eine ca. 3minütige Musical-Einlage. Auch kurios: der Film selbst soll angeblich ab 12 frei gegeben sein, erhielt aber wegen der Trailershow eine 16er Freigabe.    

    


   

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