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Tanz der Totenköpfe
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Veröffentlicht in : Filme, T

TANZ DER TOTENKÖPFE

Eine Forschergruppe will das schaurige Geheimnis eines Spukhauses erkunden ... das hätten sie besser nicht tun sollen. Horrorthriller von Regisseur John Hough und Autor Richard Matheson 

GB 1973 / O: „The Legend of the Hill House“ / Prod.: 20th Century Fox; Academy Pictures Corporation /

Regie: John Hough / Musik: Brian Hodgson, Delia Derbyshire / Kamera: Alan Hume / Ausf. Prod.: James H. Nicholson / Prod.: Albert Fennel, Norman T. Herman / Buch + LV: Richard Matheson

Darsteller: Roddy McDowall (Ben), Clive Revill (Dr. Barrett); Pamela Franklin (Florence), Gayle Hunnicutt (Ann Barrett), Roland Culver (Mr. Deutsch), Peter Bowles (Hanley) & Michael Gough (Bellasco) u.a.

 

Der Industrielle Rudolph Deutsch (Roland Culver) gibt dem Physiker Dr. Barrett (Clive Revill) den Auftrag das Geheimnis des leer stehenden Hill House’s zu ergründen. Zu Hilfe kommen Barretts Frau Ann (Gayle Hunnicutt) und die beiden Medien Ben (Roddy McDowall) und Florence (Pamela Franklin). In den Jahren zuvor sind diverse Orgien-Teilnehmer und Wissenschaftler immer wieder ermordet und verstümmelt worden, seitdem genießt das Hill House einen schrecklichen Ruf – es ist der Mount Everest unter den Spukhäusern, wie Barrett sich ausdrückt. Schon bald nehmen die furchtbaren Dinge ihren Lauf und die neugierigen Geister-Forscher geraten bald an den Rand des Wahnsinns. Und das soll ja bei dem Besuch von Spukhäusern generell nicht ausbleiben.

Nein, der Mount Everest des Spukhausfilms ist TANZ DER TOTENKÖPFE sicher nicht, das bleibt auch weiterhin BIS DAS BLUT GEFRIERT (1964). Wenngleich diese britische Produktion nicht an Robert Wise’s Horror-Meisterwerk herankommt, so schufen Regisseur John Hough und Autor Richard Matheson ein unterhaltsames Gruselstück. Trotz so mancher Wirrnis zeichnen beide für ein gelungenes Schauerstück verantwortlich, dessen bewährte Zutaten hier so wirkungsvoll eingesetzt werden, daß TANZ DER TOTENKÖPFE selbst heute noch ähnliche Produktionen locker in den Schatten stellt (allen voran Jan de Bont’s überflüssiges GEISTERSCHLOSS). Die sehr bedrückende, dichte Atmosphäre trägt viel zur Spannung bei und dominiert die Handlung von Beginn an. Die großartige Kamera (Alan Hume) und exquisite Darsteller runden das Horror-Vergnügen ab. 

  • Clive Revill trat später u.a. in DAS IMPERIUM SCHLÄGT ZURÜCK (1980) und in der Untoten-Klamotte C.H.U.D. II (1989) auf. In der albernen STAR TREK TNG-Folge „Qpid“ (dt.: „Gefangen in der Vergangenheit“) hatte er eine Gastrolle als Sir Guy of Gishborne. Roddy McDowall, der Anfang 1999 leider verstarb, gehört mit seinen Auftritten in der PLANET DER AFFEN-Serie (Kino u. TV) und natürlich FRIGHT NIGHT (1985) zu den ganz Großen des phantastischen Films. 

  • Filmografie John Hough (Auswahl): DRACULAS HEXENJAGD (1971), SCHREI DER VERLORENEN (1980), INCUBUS (1981), DER BIGGLES-EFFEKT (1985), DARK PARADIESE (1987), HOWLING IV(1988). 

  • Richard Matheson schrieb das Drehbuch nach seiner eigenen Romanvorlage. Die SF-Koryphäe zeichnet für einige Meilensteine der phantastischen Literatur verantwortlich, z.B. „Ich bin Legende“, verfilmt als DER OMEGA-MANN mit Charlton Heston. Weiterhin schrieb er das Drehbuch zum Jack-Arnold-Klassiker DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DES MR. C (1957).

  • „Auch wenn einiges aus heutiger Sicht leicht antiquiert wirkt, so bleibt das Werk dennoch ein hervorstechender Beitrag zum Thema Spukhäuser...“ (HÖLLE AUF ERDEN) 

Label: 20th Century Fox Home Entertainment / Bild: 1,85:1 (anamorph 16:9) / Ton: deutsch & englisch in Dolby Digital 2.0 / UT: dt. Für Hörgeschädigte, engl. / Regionalcode: 2 / Laufzeit: 90 Min. / FSK: ab 16 / Extras: Trailer und sonst nix weiter

 

   

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Gelungener Film !

Geschrieben von: Dennis am 05-08-2006 11:43

Diesen Film hab ich auf VHS, und schau ihn immer mal wieder gerne an. Natürlich hat er gegen meinen absoluten und All-Time-Lieblings-Gruselfilm "Bis das Blut gefriert" keine Chance, und trotzdem ist er spannend und kurzweilig! Das Michael Gough, den ich vom ersten Dracula-Film mit Christopher Lee eine Art Gastauftritt hat (als konservierter Leichnam des einstigen Hausherren), finde ich eine gelungene Überraschung zum Schluss des Films! Britischer kann Grusel kaum sein: Super-Film!

 

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