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DAS SCHWEIGEN DER HAMMEL
Agent
JoDee Fostar: „Darf ich offen sein?“ Dr.
Animal: „Nein, geschlossen wär mir lieber.“
USA/I
1993 / O: „The Silence of the Hams“ / Prod.: 30th Century Wolf, Silvio
Berlusconi Communications (der beste Witz des ganzen Films) / Laufzeit: 78 Min.
/ FSK: ab 12 / DVD-Nr.: # 60
Regie
+ Buch: Ezio Greggio / Musik: Parmer Fuller / Kamera: Jacques
Haitkin / Schnitt: Robert Barrere, Andy Horvitch / Prod.: Julie
Corman, Ezio Greggio
Darsteller:
Billy Zane (JoDee Fostar), Dom DeLuise (Dr. Animal Cannibal
Pizza), Ezio Greggio (Antonio Motel), Joanna Pacula (Lily Wine), Charlene
Tilton (Jane Wine), Martin Balsam (Detective Martin Balsam), John
Astin (Ranger), Shelley Winters (Mrs. Motel), Stuart Pankin
(Inspektor Pete Putrid), Bubba Smith (Olaf), Larry Storch
(Sergeant), Rip Taylor (Mr. Laurel), Phyllis Diller (ältere
Sekretärin), Henry Silva (Police Chief), Marshall Bell (Agent im
Rock), Irwin Keyes (Wächter), Eddie Deezen (Kameramann), John
Landis (FBI-Agent), John Carpenter (Hinkebein), Joe Dante
(Dying Man), Mel Brooks (Taxi-Fahrgast), Nedra Volz (Ranger’s
Frau) sowie Lance Kinsey, John Roarke, Pat Rick, Peter
DeLuise, Michael DeLuise, Lee Alan, Sal Landi, Tony
Cox, Jeff Bright, Wilhelm von Homburg u.a.
Das Schweigen der Hammel,
das Schweigen der Zuschauer. Ezio Greggio’s Versuch einer Parodie auf PSYCHO
und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER bietet leider nur Spaß auf Pups-Niveau: Um eine
grauenhafte Mordserie aufzuklären, besucht FBI-Agent JoDee Fostar (Billy Zane)
den im Hochsicherheitstrakt eingesperrten Ex-Psychiater Dr. Animal (Dom
DeLuise). Zur selben Zeit macht sich Fostars Freundin Jane (Charlene Tilton)
mit einem Koffer voller Geld auf und davon. Sie strandet in dem verlassenen
Friedhofsmotel des seltsamen Antonio (Ezio Greggio), der unter der Fuchtel
seiner toten Mutter (Shelley Winters) steht... Bewaffnet mit Holzhammer
und Brechstange kalauert sich Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Ezio
Greggio im brachialen NACKTE KANONE- und HOT SHOTS-Stil auf die Suche nach der
ultimativen Pointe. Gags gibt’s im Sekundentakt, doch am Ende bleiben nur vier
oder fünf wirklich gute Einfälle. Und die gehen allein auf das Konto der
prominenten Besetzung, wie etwa Martin Balsam als Privatdetektiv Martin Balsam
(„Ich hab’ das Gefühl, ich hab’ das schon mal gemacht“), Shelley Winters als
die Mutter oder John Astin („Danke, mein eiskaltes Füßchen“), der seine ADDAMS
FAMILY-Vergangenheit auf die Schippe nehmen darf. Auch wenn Greggio seine
Vorbilder genau studiert hat und er sogar die Regisseure John Landis, John
Carpenter, Joe Dante und Mel Brooks für Cameo-Auftritte gewinnen konnte ... im
Gegensatz zu den ZAZ-Klassikern aus den 80ern bleibt seine Möchtegern-Parodie
ein Tick zu blödsinnig und kindisch, wobei die deutsche Synchro dem Ganzen mal
wieder den Rest gibt.
- „...müde Nummernrevue, die krampfhaft auf
der Suche nach albernen Lachern ist.“ (Harry Lieber, HÖLLE AUF ERDEN)
- „Mal grobschlächtig, mal mit viel
Fingerspitzengefühl und großer Liebe zum Detail kopiert, plagiiert und parodiert
Ezio Greggio einschlägige Horror- uns Suspense-Szenarios aus berühmten
Thrillern – selbst der schon oft verwursteten Duschszene aus Hitchcocks PSYCHO
gewinnt Greggio noch komische Seiten ab.“ (Volker Gunke, TIP 14/94)
- „Klamauk, Nummernrevuen und ein starker
Hang zum Kalauer bestimmen weitgehend die Handlung.“ (LEXIKON DES
INTERNATIONALEN FILMS)
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geil
Geschrieben von: toll am 16-10-2007 21:33
wie zumbeispiel nackte kanone...!