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“Für mich bedeutet Schmerz, unfähig zur Arbeit zu sein, unfähig zu sein, sich auszudrücken. Fähig zu sein, schreckliche Dinge auszudrücken, ist nicht schmerzhaft. Die Unfähigkeit, irgendetwas auszudrücken, ist es.” (Clive Barker)
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Hellraiser: Hellworld
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Veröffentlicht in : Filme, H

HELLRAISER: HELLWORLD

 

"Das Böse geht online" (DVD-Cover)

USA / Rumänien 2005 / O: „Hellraiser: Hellworld“ / Prod.: Dimension Films, Neo Art & Logic / Laufzeit: 92 Min. 

Regie: Rick Bota / Musik: Lars Anderson / Kamera: Gabriel Kosuth / Schnitt: Anthony Adler / Ausf. Prod.: Nick Phillips / Prod.: Ron Schmidt / Buch: Carl Dupre, basierend auf Charakteren kreiert von Clive Barker / Story: Joel Soisson / Make-up-Effekte: Gary J. Tunnicliffe / Visuelle Effekte: Jamison Goei 

Darsteller: Lance Henriksen (der Gastgeber), Doug Bradley (Pinhead), Katheryn Winnick (Chelsea), Khary Payton (Derrick), Anna Tolput (Allison), Henry Cavill (Mike), Christopher Jacot (Jake), Stelian Urian (Adam), Victor McGuire (Police Officer #1), Carl Dupre (Barkeeper) sowie Magdalena Tun, Gavril Patru, Malonga Desiree u.a.

 

Der Pinhead macht den Fortsetzungskasper. Zum achten Mal öffnet das Tor zur Hölle seine Pforten, besser wär’ gewesen, man hätte es zugerammelt gelassen. Neumodisch und auf der Höhe der Zeit dreht sich hier alles um ein „neuartiges Online Multiplayergame“ (Cover), womit man mit einem vornehmlich jungen Publikum liebäugelt. „Hellworld“ nennt sich dieses Online-Spiel, dem einige Freunde verfallen sind. Einer sogar so sehr, daß er sich das Leben nahm. Nachdem sie der Einladung zur ultimativen „Hellworld“-Party gefolgt sind, stellt sich ihr etwas merkwürdiger Gastgeber (Lance Henriksen) vor und verspricht eine unvergessene Nacht in seinem Haus. Er wird sein Versprechen einhalten. Unsere jungen Freunde müssen nämlich bald erkennen, das Pinhead (Doug Bradley) und seine Cenobiten-Schar keine Fantasiegestalten aus dem Internet sind. Wie kann man auch so naiv sein..?

Rick Bota, der zum dritten Mal hintereinander in einem HELLRAISER-Film Regie führte, kurbelte HELLWORLD im direkten Anschluss an DEADER runter, der ebenfalls im kostengünstigen Rumänien entstand. Was sich im mauen Vorgänger abzeichnete, wird hier umso deutlicher. Okay, machen wir Nägel mit Köpfen: Seit Geldeintreiber Rick Bota mit dem sechsten Teil (HELLRAISER: HELLSEEKER, 2002) das Regie-Kommando im HELLRAISER-Universum übernommen hat, geht es mit der Horrorsaga bergab. Vom konsequent harten Erwachsenenhorror, der vor allem die ersten beiden Teile HELLRAISER (1987) und HELLBOUND: HELLRAISER II (1988) prägte, zum nervigen Teenie-Geplänkel. Da kann man nur noch die Hände vors Gesicht schlagen, wenn man mit ansehen muß, in was für einen Kindergarten die Horror-Ikone Pinhead, mittlerweile nur noch Gast auf seiner eigenen Party, hier hinein geraten ist. Seine Auftritte werden mit jedem weiteren Film immer knapper, obwohl sein Nadelkissen-Kopf groß und breit das DVD-Cover ziert. Im vorliegenden achten Teil wird Pinhead komplett ausgebeutet, denn er wird auf die reine Stichwortgeber-Funktion reduziert. Bedauerlich eigentlich, daß er viel von seiner Faszination und Diabolik einbüßt und nur seine üblichen Sprüche ablässt: „Willkommen in der Hölle!“ Nun, gemeint ist in diesem Fall die Fortsetzungshölle, in der Doug Bradley steckt und nicht wieder heraus kommt. Bedauerlich auch, daß geldgeile Billigfilmer einfach nicht wissen, wann es Zeit ist, aufzuhören, denn HELLRAISER: HELLWORLD ist purer, ausgelutschter Horror-Mainstream, der so gar nichts von der alptraumhaften Atmosphäre und den philosophischen, hintersinnigen Gedankenspielen der früheren Filme gemein hat. Man kann zwar nicht behaupten, er wäre langweilig, aber irgendwie geht er einem doch am Arsch vorbei, weil hinter all dem absolut nichts steckt. Außer mit einem bekannten Markenartikel bissel Kohle zu verdienen. Die Story zu diesem überflüssigen achten Teil gibt mit seinen eingestreuten Ghost-House-Einlagen nicht viel her und so ist denn auch das überraschende Ende kein überraschendes Ende, eher ein lausiger Karnevalssch(m)erz. Aber jeder soll selber sehen. Amüsant anzuschauen ist lediglich der gute alte Lance Henriksen als obskurer Gastgeber, der die langweiligen Jungdarsteller locker in die Ecke lächelt, wo sie denn auch bitte bleiben und sich schämen sollen.  

  • Einzige Kreativität floss in einige recht derbe Splatterszenen, kleine, gemeine Fallen, die auch der Jigsaw ausgetüftelt haben könnte. Die Effekte sind freilich nicht mit den blutigen Splatter-Exzessen jener HELLRAISER-Filme zu vergleichen, die noch aus den guten, alten 80ern stammen, doch trotzdem scheint mir eine 16er Freigabe ziemlich milde, zumindest wenn ich bedenke, was sonst so ab 18 eingestuft wird – bestes Beispiel: THE FRIGHTENERS. 

  • „Die Inszenierung ist weder aufwendig noch wirklich originell. Immerhin werden ein (zu kurzes) Wiedersehen mit den Cenobiten und einige derbe Sequenzen geboten.“ (DVD VISION 04/2006) 

  • „Die Highlights im achten Teil sind rar gesät bzw. nicht vorhanden, trotzdem vergeben wir noch einen Extrapunkt für die unfreiwillige Komik, denn so betrachtet ist der Film fast schon unterhaltsam.“ (DVD SPECIAL 4-5/2006) 

DVD-Anbieter: universum film / Bild: 1,85:1 (16:9) / Ton: deutsch und englisch in DD 5.1 / Ländercode: 2 / FSK: ab 16 / Extras: Making of „Ticket to Hellworld“ (ca. 13 Min.), Audiokommentar mit Rick Bota, Gary J. Tunnicliffe, Joel Soisson und Nick Phillips, Trailer / keinerlei Untertitel (Schweinerei)

 

 

 

 

   

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Hilfe, nicht hile

Geschrieben von: Webmaster am 08-05-2008 15:55

Momentan kann man sich hier noch nirgendo anmelden; diesbezüglich wird noch daran gearbeitet.

 

hile

Geschrieben von: tamara am 08-05-2008 08:39

ich brauche hilef ich weiß nicht wo man sich anmelden kann bitte um hilfe

 

...

Geschrieben von: Joshua am 05-01-2008 14:45

Du hast vollkommen recht! Als Clive Barker noch die Filme gemacht hat, waren sie besser...

 

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