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Wurmfresser, die
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Veröffentlicht in : Filme, W

DIE WURMFRESSER

 

„Endlich ein Film, der absolut „abartig“ ist.“ (Rolf Giesen & Roland M. Hahn, DIE SCHLECHTESTEN FILME ALLER ZEITEN) 

Da ist der Wurm drin! 

USA 1977 / O: „The Worm Eaters“ / Prod.: Cinema Features, Inc., / Laufzeit: 86 Min.

 Regie + Buch: Herb Robins / Musik: Theodore Stern, David L. Newman / Kamera: Willis Hawkins / Schnitt: Soly Bina / Prod.: Ted V. Mikels / Story: Nancy Kapner

Darsteller: Herb Robins (Herman Umgar), Barry Hostetler (Max), Lindsay Armstrong Black, Joseph Sacket, Robert Garrison, Muriel Cooper, Mike Garrison, Carla Ziegfeld, David McGrath, Claudette Wells, Cynthia Negri, Terry Smulen; Ted V. Mikels [ungenannt] u.a.

 

Die erste Dialogzeile: ein paar kräftige Rülpser von drei Anglern. Sensible Mägen und verwöhnte Feinschmecker dürften die Rülpsgeräusche eine kleine Warnung sein, denn sie kündigen in etwa die Richtung an, die Herb Robins’ Trash-Klassiker THE WORM EATERS einschlägt. Aus dem Rülpsen wird ein Brechreiz. Los, mach mit, kotz’ ab!

Der klumpfüßige Eigenbrötler Herman Umgar lebt auf seinem idyllischen Landstrich in einer alten, abseits gelegenen Windmühle – zusammen mit seinen über alles geliebten Haustieren: Regenwürmern. Er hegt sie und pflegt sie und läßt sie schön vermehren. Er spricht mit ihnen. Er gibt ihnen Namen. Er tanzt mit ihnen. Fast möchte man meinen: die Würmer leben nicht bei Herman Umgar, sondern er lebt bei ihnen. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit bekloppten Campern, die für das Erlebnis Natur bereitwillig bezahlen. Das Fleckchen Erde ist aber in Gefahr: der korrupte Bürgermeister möchte auf Umgar’s Anwesen gerne Gewerbeflächen und Touristenabsteigen errichten, wovon er sich ’nen Batzen Geld erhofft. Doch Umgar stellt sich quer und des Bürgermeisters Lakaien fangen an, handgreiflich zu werden. Als jedoch irgend so eine komische Uschi nach dem versehentlichen Verzehr eines Regenwurmes zu einem Wurmmenschen mutiert, sieht Herman Umgar eine Möglichkeit, Haus und Hof zu verteidigen...

Der beste Wurmfilm aller Zeiten! Ein Tribut an den Regenwurm. Wenn die Trash-Koryphäe Ted V. Mikels, Regisseur einiger der besten schlechtesten Filme aller Zeiten (u.a. ASTRO-ZOMBIES, 1968; DIE LEICHENMÜHLE, 1970), als Produzent dahintersteht, kann das nur ein vielversprechender Angriff auf den guten Geschmack sein. Der gute Geschmack – was ist das schon? Der eine oder andere Besucher dieser Seite würde ja schon gerne mal wissen, was der schlechte Geschmack ist. Nun: DIE WURMFRESSER ist schlechter Geschmack. Ein Film, wo es gar keinen Sinn hat, sich über handwerkliche Unfähigkeit, dramaturgischen Schwachsinn und schauspielerischen Wahnsinn zu mokieren. Das wäre wie Wasser in die Elbe tragen. Als Satire auf unsere Esskultur ist diese filmische Wurmkur nicht zu gebrauchen, weil genau in diesem Punkt Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Herb Robins „ein klein wenig“ zu aufdringlich ist. In den Großaufnahmen fressender, sabbernder, schmatzender und vollgestopfter Münder (incl. Regenwürmer) ging es ihm offenbar um die ultimative Abartigkeit. DIE WURMFRESSER ist völlig unblutig, aber dennoch einer der ekligsten und geschmacklosesten Filme aller Zeiten und so appetitlich wie die Menü-Karte bei McDoof. Als Herman Umgar sein idyllisches Regenwurm-Paradies bedroht sieht, platziert er seine kleinen Freunde in Hot Dogs, Hamburgern, Spaghettis, im Eis, ja sogar im Fusel. Da würde auch Biolek, der sonst eigentlich alles frisst, das große Kotzen kriegen. Bandwurm wär’ ja wirklich noch eine Erlösung, doch die Geschädigten verwandeln sich gleich in fiepsende Regenwurm-Mutanten. Zu allem Überfluss kommen auch noch die drei o. g. Angler angekrochen. Es sind freilich keine Angler mehr, sondern Wurmmänner, die von Herman Umgar drei Wurmfrauen verlangen, doch leider hat er eben nur zwei. DIE WURMFRESSER – der Film zum Wurm. 

  • Herb Robins, zugleich Drehbuchautor, läßt einen dann auch im Unklaren darüber, wie die Wurmmenschen entstanden sind. Die tricktechnische Umsetzung dieser Spezies ist ebenso lachhaft wie der Rest dieses wohl eher „spaßigen“ Schockers.“ (Frank Trebbin, DIE ANGST SITZT NEBEN DIR) 

  • „Erstaunlich ist vor allem der hohe Ekelfaktor, den die Althippie-Billigproduktion in einigen widerlichen Szenen an den Tag legt.“ (Andreas Bertler, HÖLLE AUF ERDEN) 

  • „Wer sich diesen Streifen antut, wird es sich in Zukunft dreimal überlegen, ob er je wieder einen Hamburger essen wird.“ (LEXIKON DES HORRORFILMS) 

  • „Wahrhaft kuriose Horrorkomödie ... Wollte der Film nur möglichst ekelhaft und gleichzeitig dilettantisch sein, so hätte er sein Ziel erreicht.“ (LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS) 

DVD-Anbieter: cmv Laservision (Trash Collection), juristisch geprüft: strafrechtlich unbedenklich / Ton: DD 2.0 (dt. + engl.) / Bildformat: 1,78:1 (anamorph) / Extras: Audiokommentar von Ted V. Mikels (ohne UT), alternative Vollbildfassung in dt. + engl., Originaltrailer, Bildergalerie, Trailer zu DIE LEICHENMÜHLE, BLUTORGIE DER SATANSTÖCHTER und TREFFPUNKT LOS ANGELES)

        

   

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die wurmfresser

Geschrieben von: thorsten brandt am 11-09-2006 15:32

klasse trash! 
da wird einem schlecht und man lacht sich schlapp!!nur zu emfehlen(für leute mit schlechtem geschmack,oder überhaupt keinem)!

 

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