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Daylight
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Veröffentlicht in : Filme, D

DAYLIGHT

 

USA 1996 / O: Daylight / Prod.: Universal Pictures / Länge: 100 Min. / ab 12

Regie: Rob Cohen / Musik: Randy Edelman / Kamera: David Eggby / Schnitt: Peter Ammudson / Ausf. Prod.: Raphaela de Laurentis / Prod. : John Davis, John M. Singer, David T. Friendly / Buch : Leslie Bohem

 Darsteller: Sylvester Stallone (Kit Latura), Amy Brenneman (Madelyne Thompson), Viggo Mortensen (Ray Nord), Dan Hedaya (Frank Kraft), Barry Newman (Norman Bassett), Jay O. Sanders (Steven Crighton), Karen Young (Sarah Crighton), Danielle Harris (Ashley Crighton), Colin Fox (Roger Trilling), Claire Bloom (Eleanor Trilling), Mark Rolston (Chief Wilson) sowie Vanessa Bell Calloway, Renoly Santiago,  Trina McGee-Davis, Marcello Thedford, Sage Stallone, Jo Anderson, Rosemary Forsyth, Stan Shaw u.a.

 

DAYLIGHT markierte den ersten Schritt Sylvester Stallone’s weg vom RAMBO-Image hin zu gesetzteren Rollen: als suspendierter Sicherheitsangestellter Kit Latura muß er eine Gruppe eingeschlossener Menschen befreien, die im zum Teil eingestürzten Holland-Tunnel (der New York und New Jersey miteinander verbindet) festsitzen, nachdem dort ein mit Sprengstoff beladener Laster explodierte...

„Jeder packt mit an, gemeinsam sind wir stark“ will uns DAYLIGHT sagen und Stallone’s „Einer gegen alle(s)“-Prinzip, mit dem er vor allem in den 80ern die Kassen klingeln ließ, und eventuelle Vorurteile gegen einen Film mit ihm gleich eine Abfuhr erteilen. Dummerweise kommt „Sly“ auch hier nicht drumherum großspurig den Helden zu markieren, frei nach dem hohlen Actionfilm-Motto: Einer muß ja sagen, wo’s langgeht. Und in diesem Falle zum Ausgang aus dem Kinosaal. Sylvester Stallone ist noch nicht mal das Schlimmste, ach, im Gegenteil, mit dem werden wir schon fertig - ...daß wirkliche Elend ist auch in diesem Fall das Drehbuch. DAYLIGHT kränkelt an der üblichen Katastrophenfilm-Dramaturgie: da wird zu Beginn ganz hastig ein bunter Haufen an unterschiedlichen, grob geschnitzten Typen  vorgestellt, die in dieser Form als stets wiederverwendbare Pappcharaktere in anderen Katastrophenfilmchen herumgeisterten und somit alles andere als bunt sind. Ein farbloser Haufen also, den es in diesen Tunnel zieht, es macht Bummm! mit anschließendem Chaos und Geschrei und schon bald gibt’s auch die ersten Reibereien. Etwas Tageslicht hätte den Machern dieses Tunnel-Infernos, in Wahrheit nur ein altes Klischee-Loch, ebenfalls gut getan; die einfallslose und eher biedere Regie von Rob Cohen sorgt auch nicht gerade für Spannung oder Überraschung. Der Katastrophenfilm leidet ausschließlich darunter: Hat man einen gesehen, hat man sie alle gesehen. Und außer seit den 70er Jahren deutlich verbesserten Spezialeffekten hat sich auf diesem Gebiet kaum was neues getan. 

·         Es leiden, fiebern, sterben, kämpfen und zittern mit: Viggo „Aragorn“ Mortensen, Dan Hedaya (BLOOD SIMPLE; ALIEN IV), „Petrocelli“ Barry Newman, Mark Rolston (ERASER), Jay O. Sanders (IM NETZ DER SPINNE), Danielle Harris (DÜSTERE LEGENDEN) und Claire Bloom (BIS DAS BLUT GEFRIERT). Allesamt in standesgemäßen Rollen, so wie es sich für einen ordentlichen Katastrophenfilm gehört. Brav so.  

·         Mit Großproduktionen wie dem Drachen-Abenteuer DRAGONHEART (1996) und dem Teenie-Mystery-Thriller THE SKULLS (2000) empfahl sich Rob Cohen als routinierter Hollywood-Regisseur. Mit Kartoffelkopf Vin Diesel, dem „neuen Actionstar des 21. Jahrhunderts“, inszenierte der am 12. März 1949 in Cornwall, New York, geborene Cohen den lärmenden Autocrash-Trash THE FAST AND THE FURIOUS (2001) sowie ein Ding namens XXX (2002).

 

·        „Am Reißbrett entworfener, actionreicher Katastrophenfilm ohne Überraschungen.“ (TV SPIELFILM)

 

·         „Aufwändige, spektakuläre Action.“ (SPACE VIEW)

   

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