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SCHREI, WENN DU KANNST ...vielleicht wird Dich ja jemand von diesem Film erlösen. USA 2001 / O: „Valentine“ / Prod.: Villane Roadshow Pictures; NPV Entertainmet für Warner Bros. Länge: 92 Min. / FSK: ab 18 Regie: Jamie Blanks / Musik: Don Davis / Kamera: Rick Bota / Schnitt: Steve Mirkovich / Ausf. Prod.: Grant Rosenberg, Bruce Berman / Prod.: Dylan Sellers / Buch: Donna Powers, Wayne Powers, Gretchen J. Berg, Aaron Herberts nach einem Roman von Tom Savage Darsteller: Denise Richards (Paige), David Boreanaz (Adam), Marley Shelton (Kate), Jessica Capshaw (Dorothy), Jessica Cauffiel (Lily), Katherine Heigl (Shelley), Hedy Burress (Ruthie), Fulvio Cecere (Detective Vaughn), Daniel Cosgrove (Campbell) sowie Johnny Whitworth, Woody Jeffreys, Adam Harrington, Joel Palmer, Wyatt Page, Ty Olsson u.a. Und noch so ein aalglatter, gelackter, auf Hochglanz polierter Teenie-Killer-Thriller, geschaffen für ein anspruchloses Mainstraem-Publikum, das sich nach einer geballten Ladung ähnlich konstruierter Slasher-Filme auch nicht mehr so recht erschrecken lassen will. VALENTINE heißt dieser kraftlose Aufguss, den wir mal mit, hhhmmm, einer Provinznutte vergleichen möchten, die sich auf in die große Stadt macht, um dort die Kerle aufzureißen. Also: VALENTINE präsentiert sich modisch-schick, aber irgendwie gekünstelt, VALENTINE will sexy sein, bleibt aber dennoch prüde, VALENTINE würde ja sooo gerne aufregend sein, ist aber doch nur ’ne alte, lahme Schnecke. Die Geschichte vom maskierten Killer, der zum Valentinstag, dem Tag der Liebe, ganz besondere Geschenke für eine befreundete Mädchen-Clique parat hält, dürfte kaum für Aufregung sorgen – kein Wunder, wie ausgenuckelt das Ganze daher kommt. Zuerst erwischt’s Medizinstudentin Shelley (Katherine Heigl, CHUCKY UND SEINE BRAUT), deren Kehle im Pathologiesaal kurzerhand durchgeschlitzt wird – Schlatz! Ihre (noch lebenden) Freundinnen bekommen nacheinander einige makabre Valentinstag-Karten zugeschickt, die ihren baldigen Mord ankündigen... So bekommt Paige (Denise Richards, STARSHIP TROOPERS) ein heißes Poolbad, daß sie nicht so schnell vergessen wird, während Kate (Marley Shelton) und ihr alkoholkranker Freund Adam (ohne Biss: ANGEL-Star David Boreanaz) fieberhaft nach dem Täter suchen. Mit falschen Fährten und falschen Schreckmomenten will man für Überraschung sorgen, mit Suspense schielt man nach dem großen Hitchcock, aber auch nach unerreichten Vorbildern wie HALLOWEEN und – natürlich – SCREAM. Doch der Kniff mit dem Überraschungstäter funktioniert nicht, was kein Wunder ist, so hanebüchen und aufgesetzt wie der Schluß ist. Und die finale Schlusspointe, die da andeutet, daß da noch was kommen wird (freilich nur, wenn die Kasse stimmt...), nervt einfach. Diejenigen, die sich in diesem Metier auskennen, wissen in dem vorausschaubaren Kreisch-Kino die Auflösung sowieso, der Rest wird wohl Spannung und Überraschung ebenfalls mit der Lupe suchen müssen.
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